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Fröndenberger schläft nach durchzechter Nacht im falschen Auto ein

Kann passieren! Nach einer völlig durchzechten Nacht ins verkehrte Auto zu steigen… Passiert ist das kleine Missgeschick Sonntagmorgen einem 20jährigen Fröndenberger nebenan in der Großstadt.

Um 08:30 Uhr betrat eine junge Frau aus Plettenberg die  Wache der Bundespolizei am Dortmunder Hauptbahnhof: „In meinem Auto schläft ein fremder Mann!“ Das Auto hatte sie zuvor auf einem Parkplatz am Hauptbahnhof abgestellt. Erstaunt ging eine Polizeistreife nachschauen – und Tatsache: Eine selig schlummernde Person lag im Auto der Plettenbergerin. Der junge Mann wurde geweckt. Und bestand darauf, war ganz sicher: „Ich lieg´ hier doch in meinem eigenen Auto!“ Okay, dann die Fahrzeugpapiere vorzeigen. Die dürften den Fall ja dann aufklären. Als der „Autoschläfer“ die Papiere dann zielsicher hinter der Sonnenblende suchte, aber nicht fand, dämmerte es ihm langsam…

Wie sich herausstellte war der 20-Jährige aus Fröndenberg nach wahrscheinlich durchzechter Nacht völlig übernächtigt in das Auto gestiegen. Geöffnet hatte er es, indem er schlicht durch einen geöffneten Fensterspalt die Tür entriegelte.

Der selbst völlig überraschte und zerknirschte junge Herr entschuldigte sich vielmals bei der jungen Frau aus Plettenberg. Weil nach erster Sichtung an dem Fahrzeug nichts beschädigt wurde, beschränkte sich die Arbeit der Bundespolizei lediglich auf den Austausch der Personalien.

Für die Bundespolizei, schreibt sie amüsiert im Schlussatz dieser Mitteilung, war dieser Fall definitiv ein „Highlight“.

Kommentare (1)

  • das UNsel

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    Schöne Geschichte!

    Da hatte die Polizei ja mal zu Glück einen recht witzigen Einsatz, muss ja auch mal sein.

    Vielleicht auch Lehrreich für die Fahrzeugführerin aus Plettenberg, den Wagen immer ordentlich verschließen 😉

    Gruß,
    das UNsel

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