Rundblick-Unna » „Friedlicher Protest“: Stellungnahme des Bündnisses „Schwerte gegen Rechts“

„Friedlicher Protest“: Stellungnahme des Bündnisses „Schwerte gegen Rechts“

Auf die Berichterstattung über die linksextremen Angriffe gegen demonstrierende Senioren in der Schwerter Innenstadt nimmt das „Bündnis Schwerte gegen Rechts“ Stellung: 

Liebes „Rundblick Unna“ Team, wir sind erschrocken über Eure Darstellung der Geschehnisse rund um die 3 Personen Demo vom 17.02.16! Wie wir wissen, wurde der Kunterbunt e.V (als Anmelder des Gegenprotests) nicht von Euch interviewt! Auch an uns, die immer fleißg berichten, wurde nicht herangetreten. Es ist leider eine sehr einseitige Berichterstattung und wir sind für einen Dialog offen, aber wir weigern uns, alle Antifaschist*innen in Schwerte über einen Kamm zu scheren.

Fakt ist, die 3 Personen Demo wurde zu keinem Zeitpunkt bedroht, bedrängt oder angegriffen. Die Polizei sorgte lediglich für Abstand zwischen den verschiedenen Teilnehmern. Es gab keinen Grund, einzugreifen! (- Anm. d. Red.: Dies wurde in dem Bericht auch nicht von uns behauptet.)  Im Gegenteil, ein Mitglied des Schwerter Bündnis gegen Rechts erfuhr von einem Beamten, dass diese sehr zufrieden mit dem Verlauf der Veranstaltungen seien. Es war ein bunter Protest mit Gesang, kritischen Fragen und Zwischenrufen. Also ein demokratischer und rechtsstaatlicher Protest auf den Mauern des Grundgesetzes.

Es gibt auch keine „Homepage Schwerter Antifaschist*innen“ geschweige denn einen Eintrag auf dieser! Ja, es gibt eine Seite, auf der ein Artikel geschrieben wurde, aber es ist zu bedenken, dass dort JEDER die Möglichkeit hat, etwas zu schreibe,n und sich als IRGENDJEMAND auszugeben.

Gewalt hat in unserem Protest nichts zu suchen! WIR und der KUNTERBUNT e.V. werben auch nächsten Mittwoch für einen bunten und (nach wie vor) friedlichen Protest gegen die „Asylgegner“ in der Innenstadt! Start: 15 Uhr ! Werner- Steinem Platz!

LG Bündnis Schwerte gegen Rechts

(Logo: Bündnis Schwerte gegen Rechts / Homepage:  http://schwerte-gegen-rechts.blogspot.de/p/aktuelles.html)

Kommentare (34)

  • Nele Blase via Facebook

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    Sehr gut ?! Würde mich freuen wenn Sie beim nächsten Mal auch die Gegendemonstranten interviewen. Ein Großteil ist nämlich nicht dafür Herrn Dinse einzuschüchtern, sondern geht lediglich auf die Straße gegen rechtes Gedankengut und Hetze gegen Flüchtlinge. Falls der zerstochene Reifen wirklich von Seiten der Gegendemonstranten kam, war diese Aktion sicherlich nicht mit allen 40 Gegendemonstranten abgesprochen und ich finde es unverschämt dort alle über einen Kamm zu scheren !

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    • Peter Köhler via Facebook

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      Sie schreiben, dass die Aktion mit den zerstochenen Reifen nicht mit allen 40 Gegendemonstranten abgesprochen worden wäre. Das bestätigt für mich den Eindruck, dass diese Aktion aus dem Umfeld der Gegendemonstranten kam. Wie gross der Anteil gewaltbereiter Extremisten ist, ist schwer abzuschätzen. Aber damit geben Sie zu, dass unter den Gegendemonstranten darüber gesprochen wurde die Reifen zu zerstechen.

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      • Toni Schwerte

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        Nein, dort steht: FALLS die Aktion..also FALLS bewiesen wird, dass die Aktion mit dem Reifen der Gegenseite zuzuschreiben ist, dann kann man immer noch nicht sagen, dass alle die am Gegenprotest beteilt waren davon gewusst haben oder so etwas tollerieren. Ich selbst war dort und wusste von nix und bin im nachhinein sehr enttäuscht, da es ein ruhiger und friedlicher Protest war.

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  • Robert Rohmert via Facebook

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    Muaaahhhahahhaaaa…das ist doch jetzt Satire oder?

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    • Chris Block via Facebook

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      Muaaahhhahhaaaa….was ist Satire?

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Robert Rohmer, das wollten wir auch gerade fragen. Was genau ist Satire?

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    • Robert Rohmert via Facebook

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      Ich befürchte, ich lag falsch :( Verdammt, es ist nicht leicht Nazi zu sein….

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    • Rundblick Unna via Facebook

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    • Robert Rohmert via Facebook

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      Na der erste Kommentar hier „ohne gleich alle über einen Kamm scheren zu wollen“ und das aus der linken Eckr!!!!!! Das klang erst wie Satire….

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Ach so.

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    • Jonas Pieper via Facebook

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      „es ist nicht leicht Nazi zu sein….“ aus der „Ich bin kein Nazi“ Ecke ist auch interessant…

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    • Robert Rohmert via Facebook

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      Hey, ich habe mich damit abgefunden und arrangiert! Mir persönlich macht diese Bezeichnung nichts aus, da ich recht viele Bekannte mit Migrationshintergrund habe die jetzt auch alle Nazis sind! Währe schön, wenn sich die Linke Seite dem anpassen würde und nicht rumjammert (Y)

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    • Nele Blase via Facebook

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      Also ich wüsste nicht, dass alle aus der Linken Ecke mit dem Begriff “ Nazi “ um sich werfen und viele Menschen ohne sie zu kennen über einen Kamm scheren. Deine Unwissenheit, lieber Herr Rohmert tut mir dann doch etwas leid. Wie man es akzeptieren kann als Nazi bezeichnet zu werden, wenn man keiner ist , bleibt für mich dennoch unverständlich.

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  • Klara Neumann via Facebook

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    Weder Rechtsextremisten noch Linksextremisten tun diesem Land gut. Wie wäre es mit der „gesunden“ Mitte?

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  • Birgitta Pieper

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    Mit einer solch einseitigen Berichterstattung spielt man nur extremistischen Seiten in die Hände. Vermutlich hätte die Schülerzeitung des ansässigen Gymnasiums bei einer Berichterstattung deutlich besser (bzw. wirklich einmal) recherchiert. Die gesunde Mitte ist auch meiner Meinung nach der einzig richtige Weg. Aber durch solch eine Berichterstattung wird diese ja wohl kaum unterstützt.

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Dazu stellen wir fest, Brigitta Pieper, dass die zitierten Aussagen der Linksradikalen seit Donnerstag unwidersprochen auf der genannten Homepage standen und der Bericht auf Lokalkompass ebenfalls. Dass jetzt eine Distanzierung erfolgt ist, begrüßen wir sehr. Die Intervention der Stadt Schwerte mit Schreiben an den Landrat liegt uns vor und wurde ebenfalls zitiert. VG.

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    • Gökhan Akkamis via Facebook

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      Indymedia ist nicht die Homepage „der Linksradikalen“ und steht in keinem Zusammenhang zu Kunterbunt e.V.
      Der „Bericht“ auf lokalkompass.de wurde von Hans Otto Dinse selbst geschrieben.
      Soviel zu ihrer Recherche.

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Gökhan Akkamis – kommen Sie mal von Ihrem hohen Ross herunter. Ich wiederhole es gern auch noch einmal für Sie. Die Zeilen auf Lokalkompass blieben tagelang von linker Seite unkommentiert und unwidersprochen, ebenso wie der Eintrag der wo auch immer gelagerten Linksextremistengruppierung. Ein nicht gegebener Zusammenhang mit anderen Gruppen werden ja sicherlich die polizeilichen Ermittlungen klären. Schönen Tag.

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    • Chris Block via Facebook

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      Finde auch es wäre besser die Polizeilichen Ermittlungen abzuwarten und wie schon in einem anderen Kommentar erwähnt…swohl KUBU e.V. als auch das Bündnis verkehren nicht in diesen extemistischen Kreisen und interessieren sich auch nicht für diese ominöse Seite indymedia. Die Info bzw. der Link zu diesem Artikel ist an beide Stellen auch vor kurzem erst herangetragen worden & wie gesagt…ohne eindeutige Ergebnisse seitens der Polizei sollte man sich nicht dazu äußern. & so abwägig ist es auch nicht, dass jemand dort für seine Zwecke einen Artikel verfasst, das kann dort jeder aber wir warten mal ab 😉

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  • petter Uhlenbusch

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    Das Logo: „Bündnis Schwerte gegen Rechts“ sagt alles.
    Wer etwas gegen die Überflutung mit „Flüchtlingen“ sagt
    ist automatisch ein Nazi!

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    • Wunderlich

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      Bei Leuten, die im Zusammenhang mit Menschen das Wort „Überflutung“ benutzen, ist es recht naheliegend.
      Der Ton macht die Musik.
      Was genau stört an dem Logo?

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  • Hans-Otto Dinse

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    Zu unserer 4.Demo konnte ein Gegendemonstrant, der versucht hatte mit Gewalt zu uns durchzubrechen, nur durch Polizeieinsatz zu Boden gerissen und anschließend mit dem Polizeifahrzeug abtransportiert werden. Johlen und Schreien der „Kunterbunten“ war die Begleitmusik dazu. Nähere Infos sind bei der Polizeiwache Schwerte zu erfragen. Bei dieser 4.Demo tat sich ein Gegendemonstrant hervor, den wir fortan den „Antänzer“ nannten. Er gab uns das Gefühl dafür, wie den Frauen an Silvester auf der Kölner Domplatte, zu mute gewesen sein muss. Auch bei unserer letzten Demo tat er sich wieder hervor, in dem er ständig versuchte auf ganz kurze Distanz an uns heran zu kommen. Offensichtlich ist er von der kunterbunten Truppe als Provokateur auserkoren worden. Ihm gelang es jedoch nicht sein Vorhaben zu verwirklichen, da er immer wieder von den Beamten zurückgedrängt wurde. Was die „Nazifreien aus Schwerte“ als Gesang , Fragen und Zwischenrufe bezeichnen war für uns Geschrei und Pöbelei. Von sachlichen Fragen keine Spur. Auch auf unser mehrfaches Angebot, an einem anderen Ort, miteinander zu diskutieren gab es nur höhnische Bemerkungen. Auf unserem Weg zur Demo wurden wir mit den Worten begleitet: „Wir wissen wo ihr wohnt“. Scheinbar ist das die übliche Form der Vertrauensbildung durch die „Kunterbunte“ Antifa. Das unser Autoreifen von den fröhlich singenden, Fragen stellenden und munteren Zwischenrufen machenden „Kunterbunten Antinazis“ zerstochen wurde, haben wir nie behauptet. Die beim Radwechsel an uns, mit freudig erregtem, schelmisch lachenden Blick, vorbei ziehenden Jugendlichen gaben dazu doch keinerlei Anlass. Die Wertung jedoch übernimmt der Leser. Das die Erfolgsmeldung „Autoreifen des Veranstalters einer rassistischen Kundgebung zerstört,“ auf der Linksfaschistischen Seite „linksunten“ jedoch schon wenige Stunden nach der Demo, genau um 22:52 Uhr, schon online war, lässt auf nicht all zu große Ferne zwischen „Kunterbunt“ und dem Veröffentlicher des Post schließen. Auch hier überlasse ich die Wertung dem Leser. Nach nunmehr 5 Tagen schafft es die vereinte Schwerter Antifa endlich sich von der Gewaltaktion zu distanzieren. Als Vertrauensbildende Maßnahme schlage ich vor, dass einer der „Kunterbunten“ unser Fahrzeug während der Demo bewacht, um nicht wieder, in den freilich ungerechtfertigten Verdacht zu gelangen, Gewalt anzuwenden.

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  • Peter Köhler via Facebook

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    „Es war ein bunter Protest mit Gesang, kritischen Fragen und Zwischenrufen.“ Man kann das auch als Niederschreien und Einschüchtern sehen. Ausserdem geht mir diese Stellungnahme viel zu wenig auf das Zerstechen der Reifen und das Anprangern im Internet ein. Ausserdem wird nicht darauf eingegangen, inwieweit diese Aktionen aus dem Umfeld der Gegendemonstranten kamen. Eine Distanzierung erscheint mir da fragwürdig. Ausserdem ist die geforderte Differenzierung mehr als scheinheilig, denn man weiss wie Antifa und Linke einen berechtigten Prostest gegen die Asylpolitik diffamieren.

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    • Chris Block via Facebook

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      Es war zu jeder Zeit ein erlaubter Protest, wäre es anders.. hätte die Polizei ja eingegriffen. Nennen Sie es ruhig Niederschreihen, ändert tut sich an der Sachlage nichts.
      Ach und solange die Polizei den Täter nicht gefasst hast, kann man nichts zu dem kaputten Reifen sagen….klar war es eine dumme Aktion und klar wird sich distanziert von Gewalt, steht ja da aber solange es keine eindeutigen Hinweise von der Polizei gibt, sollte man keine voreiligen Schlüsse ziehen.

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    • Chris Block via Facebook

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      Ich meine…ein Artikel auf einer Seite zu der jeder zugriff hat. Da könnte ja jetzt jeder kommen und mit dem Finger auf jemanden zeigen…könnte ja auch sagen „ach der herr dinse hat den selbst geschrieben weil er geil auf aufmerksamkeit ist“ 😉

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  • Peter Köhler via Facebook

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    @ Toni Schwerte Wie friedlich und ruhig, kann man ja in dem Bericht sehen den Herr Dinse hier im Rundblick Unna geschrieben hat. Dieser Bericht wirft auch einen sehr fragwürdigen Blick auf die Stellungnahme des Bündnisses „Schwerte gegen Rechts“. Auch ihr Kommentar muss daraufhin sehr kritisch gesehen werden. Da selbst die Polizei gegen die linken Demonstranten aktiv werden musste.

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    • Chris Block via Facebook

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      Ab und zu hat die polizei für mehr Abstand gesorgt ….wow…was ein großes Eingreifen aber ich merk schon, auch der Herr Dinse und Sie, legen sich die Sachen so zurecht wie sie wollen und mal eherlich…da könnten 1000 Distanzierungen kommen, mal abgesehen davon, dass das Bündnis nur für die Veranstaltung geworben hat und der KUBU e.V. dieser Veranstaltet hat. Zum Thema…Autoreifen….lesen Sie mehr unter ihrem anderen Kommentar.

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  • petter Uhlenbusch

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    Was sollen die Diskussionen? Die besorgten Rentner haben ja Recht: Merkel MUSS weg! Über zerstochene Reifen und gegenseitige Schuldzuweisungen kann man sich später unterhalten. Jetzt geht es darum unser Land zu retten!

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  • Kerstin Richert via Facebook

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    Ich kann beim besten Willen nichts, aber auch rein gar nichts Rechtsradikales rund um Hr. Dinses Minidemo erkennen ,deshalb kann ich den Sinn einer Gegendemo einfach nicht erkennen und ehrlich gesagt , will ich es auch nicht .

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  • HansDampf

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    Wenn man das dann hier noch liest: Mehr Albaner als Syrer im Kreis Unna!
    (Quelle Hellweger, 23.02.2016) Da fragt man sich, ganz ehrlich, was haben die hier zu suchen?
    Ganz schnell nach Hause damit, dann ist auch Platz für syrische Flüchtlinge.

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  • Peter Köhler via Facebook

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    Es ist schon dreist, wie dieses Bündnis „Schwerte gegen Rechts“ hier seine Lügen verbreitet und sich selbst noch als Opfer darstellt. Wir wissen jetzt, dass es nicht nur friedlicher Protest der linken Gegendemonstranten war. Diese Jugendlichen haben niedergeschrien, gedroht und eingeschüchtert. Diese Jungendlichen müssen sich sehr stark gefühlt haben, einen älteren Herrn und zwei ältere Damen, die mutig und demokratisch ihre Meinung geäussert haben, in Angst und Schrecken zu versetzen. Wahrscheinlich haben Sie sich in der Gruppe umso stärker gefühlt. Man kann sich auch gut vorstellen, dass aus so einem Umfeld heraus Straftaten begangen werden. Früher gab es für ungezogene Kinder ein paar Backpfeifen und dann war es gut. Hier kommt das wohl zu spät. Ich schäme mich für die Schwerter Bürger, die sowas zulassen. Dass sich Jugendliche so aufführen dürfen und keiner sagt was. Deutschland schafft sich ab.

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  • fürst

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    Den bereits durch Kita und Schule linksidoktrinierten Schwerter Kindervereinigungen wird m.E. zuviel Raum und Beachtung gegeben. Petter Uhlenbusch hat es auf den Punkt gebracht: „Jetzt geht es darum unser Land zu retten!“ Es geht um unsere Kultur, um unsere Werte, um unseren Tageserleben.

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