Rundblick-Unna » Freundin brutal umgebracht: 7 Jahre Haft – 18Jährige wird zunächst in Psychiatrie eingewiesen

Freundin brutal umgebracht: 7 Jahre Haft – 18Jährige wird zunächst in Psychiatrie eingewiesen

Sie traktierte sie mit Messerstichen – 50 Mal – und würgte sie danach brutal, bis ihr Opfer nur noch röchelte – und dann starb. Auf grausame Weise hat eine 18-jährige Schülerin aus der Dortmunder Nordstadt im Oktober nach einer Party im Münsterland ihre 17jährige Ex-Freundin umgebracht. (Wir berichteten.)

Das Landgericht Münster sprach gestern das Urteil. Sieben Jahre Jugendhaft wegen Totschlags – doch statt ins Gefängnis soll die 18Jährige erst einmal in einer geschlossenen psychiatrischen Einrichtung untergebracht werden.

Die Angeklagte offenbar konnte sie es nicht verkraften, dass die Jüngere sie verlassen hatte. So lauerte sie ihr nach einer Party im münsterländischen Senden mit einem Messer auf, stach 50 Mal blindwütig auf ihr Opfer ein, um das blutüberströmte Mädchen anschließend in einen Kellereingang zu schleppen und es dort zu Tode zu würgen.

Das Urteil des Landgerichts Münster lautet auf Totschlag.

Wie Prozessteilnehmer berichteten, nahm die junge Frau den Richterspruch völlig emotionslos auf. So emotionslos hatte sie sich schon im gesamten Prozess verhalten. Die Richter sind mittlerweile davon überzeugt, dass die 18Jährige unter einer schweren Borderline-Störung leidet. Sogar die Anwältin der jungen Frau hatte unverblümt von einem „Overkill“ gesprochen.

Kommentare (3)

  • Doro Thea via Facebook

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    Das Opfer hat das nicht verdient. Mein aufrichtiges Beileid den Angehörigen. Jedoch möchte ich auch darauf hinweisen, dass die junge Frau, die getötet hat, sehr krank ist. Und auch, dass klar sein sollte, dass Borderline nicht allein verantwortlich ist für diese Tat.

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