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Freier zahlte mit Falschgeld und vergaß Rucksack mit Passfotos: Fahndung

Er wollte Sexdienste einer Prostituierten mit Falschgeld zahlen. Nun sucht die Polizei den jungen Freier. Mit Hilfe von Passfotos, die der vermutliche Geldfälscher zuvorkommend im Rucksack zurückließ.

Am 1. 12. 2015 verabredete der hier gezeigte junge Mann auf der Linienstraße in Dortmund lt. Polizei „eine sexuelle Handlung mit einer 46-jährigen Zeugin“. Mit anderen Worten: Freier verabredet Sex mit 46jähriger Prostituierten.

Diese verlangte, üblich im Milieu, Vorkasse. Der junge Mann gab ihr einen 20-Euro-Schein: Der war offfensichtlicht gefälscht, sah die misstrauische Frau. Sie verlangte einen anderen Geldschein, aber auch der war nicht echt. Dann bekam der Kunde offenbar kalte Freiersfüße und rannte weg. Dummerweise vergaß er auf der überstürzten Flucht seinen Rucksack. In diesem befanden sich unter anderem Passfotos, und mit diesem Bild hofft die Polizei den Geldfälscher nun schnell zu finden.

UPDATE Dienstagnachmittag, 16.30 Uhr:

Durch die Öffentlichkeitsfahndung meldeten sich Zeugen bei der Polizei in Dortmund, die den jungen Mann identifizieren konnten.

Demnach handelt es sich bei dem Tatverdächtigen um einen 16-jährigen Dortmunder.

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