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Freie Wähler: Fusion der Sparkassen UnnaKamen und Fröndenberg „überfällig“ – Namensidee: „Kreissparkasse Süd“

Die Fusion der Sparkasse UnnaKamen mit Fröndenberg ist aus Sicht der Freien Wähler „überfällig“. Das betont der Kreisverbandvorstand der Freien Wählergemeinschaften. Zu ihm gehören  BG Bönen, FWG Fröndenberg, BB Holzwickede, FW Kamen, FW Lünen, WfS Schwerte, FW Unna und UWW Werne.

Kreisverbandsvorsitzender Helmut Stalz unterstreicht in einer heutigen Pressemitteilung: „Die Fusion ist auf Grund der der derzeitigen Nullzinspolitik, der demografischen Entwicklung sowie der kommunalen Finanzlage dringend geboten.“

In der Mitteilung heißt es weiter: „Die FW im Kreis fordern schon seit Jahren ein politisches Umdenken bei den Sparkassen zu einer besseren interkommunalen Zusammenarbeit. Die Synergieeffekte verbessern die Ertragslage, können kundenfreundlich umgesetzt werden, unterstützen den Mittelstand bei der Kreditvergabe und sichern langfristig den Erhalt der Sparkasse und damit auch Arbeitsplätze.“

Als neuen Namen für die fusionierte Sparkasse können die FW sich durchaus eine Kreissparkasse Süd mit Zukunftshinweis für die Sparkasse Schwerte vorstellen. „Die weitere Zukunft sollte auf nur eine Kreissparkasse abzielen, wie es in kreisfreien Städten üblich ist.“

Als Ausgleich für die zu erwartenden Schließungen von Zweigstellen (bedingt durch Kostendruck und stark steigendes Online-Banking) fordern die FW eine Hausbetreuung besonders für die ältere Generation dergestalt, dass die Kunden ihre alltäglichen Bankgeschäfte nach Wunsch zu Hause mit einem Sparkassenmitarbeiter tätigen können nach dem Motto: „ Der Kunde kommt nicht zur Sparkasse, sondern die Sparkasse kommt zum Kunden“.

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