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Flüchtlingslager in Selm öffnet – Weitere Unterbringungsmöglichkeiten gefordert

In Selm öffnet am morgigen Sonntag die große neue Flüchtlingsunterkunft.

Auf einem Parkplatz der Landespolizeischule sollen bis zu 1.000 Asylbewerber in Zelten untergebracht werden.
Zuvor bauen freiwillige Helfer von Rotem Kreuz und THW noch die Betten für die Flüchtlinge und Bierzeltgarnituren im Verpflegungszelt auf.
Mit der großen Notunterkunft will das Land die Erstaufnahmeeinrichtungen wie in Dortmund-Hacheney entlasten.

Trotz des neuen Zeltlagers in Selm soll auch Dortmund weitere Unterbringungsmöglichkeiten für Flüchtlinge anbieten. Das fordert die Bezirksregierung. Die Stadt könne dem aber kurzfristig nicht nachkommen, hat Oberbürgermeister Ullrich Sierau dem Regierungspräsidenten geschrieben. Das Land hatte Dortmund aufgefordert, 300 weitere Plätze für die Erstaufnahme bereitzustellen. Sierau kündigte an, schnellstmöglich Plätze zu suchen. Dortmund wird aller Voraussicht nach ein Containerdorf oder eine Zeltstadt bauen. Auch die Anmietung eines Hotelschiffs wird in Betracht gezogen.

Kommentare (3)

  • Helmut Brune via Facebook

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    Nichts gegen Flüchlinge oder Asylanten persönlich aber auch diese Notlösung wird schnell wieder voll sein. Währenddessen hält der Zustrom an. Wo soll das alles enden?

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  • Dominik Brauckmann via Facebook

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    Was passiert wenn der Winter kommt?

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    • Silvia Rinke

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      Das „Zeltlager“ ist als provisorische Lösung bis Ende Oktober gedacht.

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