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Flüchtlingskosten und Kreisabgaben: Schwerte erhöht Grundsteuer

Die (schon hohe) Grundsteuer in Schwerte steigt in diesem Jahr weiter, und zwar von 730 auf auf 780 Punkte. Damit zahlen die Grundeigentümer und Mieter in Schwerte jetzt mehr als in Unna (762 Punkte).

Auf knapp 700 Punkte soll (binnen zwei Jahren) die Grundbesitzabgabe in der zweiten Stadt an der Ruhr – in Fröndenberg – klettern, darüber ist jedoch ein handfester Streit entbrannt (wir berichteten): Entschieden wird final in der Ratssitzung am 24. Februar.

Schwerte kalkuliert durch die Steueranhebung zusätzliche 1.035.000 Euro ein. „Zu 83 Prozent reichen wir dieses Geld direkt an den Kreis weiter“, rechtfertigt Bürgermeister Böckelühr die unpopuläre Maßnahme.

Erheblich gestiegen seien zudem die Kosten für Unterbringung zugewiesener Asylbewerber und Flüchtlinge: Der Eigenanteil der 30000-Einwohner-Stadt an der Ruhr betrug im vorigen Jahr schon fast 1,6 Mio. Euro. Geld, das die Stadt aus eigenen Mitteln aufbringen muss, da die Kosten nicht durch die Landeszuschüsse gedeckt werden. Tendenz weiter steigend, da ein Absinken der Asylbewerberzahlen in diesem Jahr aktuell  nicht abzusehen ist.

In Schwerte sind mehrere Turnhallen für Unterkunftszwecke belegt.  Auf dem Gelände des früheren Freizeit- und Allwetterbades (FAB) sollen – für langfristige Nutzung – feste Unterkünfte in Form eines „Flüchtlingsdorfes“ gebaut werden.

Kommentare (14)

  • Oskar B.

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    Ha ha. Da muss die Kommune mit dem CDU Bürgermeister als erstes die Bürger für die Mutti Willkommenskuktur bluten lassen!! Ich hoffe, die Bürger gehen auf die Barrikaden.

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  • Mike

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    „Definitiv“Kanzlerin gibt ihr Wort: Keine Steuererhöhungen wegen Flüchtlingskrise“

    http://www.focus.de/politik/deutschland/definitiv-kanzlerin-gibt-ihr-wort-keine-steuererhoehungen-wegen-fluechtlingskrise_id_5005973.html

    „Trotz Flüchtlingskrise keine Steuererhöhungen“

    https://www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/2015/11/2015-11-19-merkel-hde.html

    Auf kurz oder lang wird es eine Steuererhöhung geben und dann zwar doppelt für den Bürger :-( Die Städte versuchen es ja jetzt schon indirekt über die Grundbestitzabgaben, nebem der Spritsteuer wird die Grundsteuer zur neuen Melkkuh der Nation und dann wird noch eine pauschale Steuerabgabe zur Finanizierung folgen, im Ende zahlt man dann min. an zwei Stellen mehr Steuern….

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    • Wierumer

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      „was interessiert mich das Geschwätz von gestern“ ist doch die massgebliche Richtung dieser Bundesregierung. Und den Eiertanz den die roten derzeit wieder hinlegen ist doch einfach erbärmlich.

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    • Stefanus Maxus via Facebook

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      Das Wort dieser Dame ist soviel wert, wie das irgendeines sprechenden Papageis im Zoo….

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  • S. Maritz

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    „Wir schaffen das“ heisst zwangsläufig: „Wir bezahlen das.“

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  • Annette Jankowska via Facebook

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    Sprachlos ???

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    • wutbürger fürst

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      Sehr richtig, Ines Petzold. Und als „kleine Zugabe“ die Zusicherung der Mitgliedschaft in der EU – zeitnah. DAS fehlt noch! Dan hau‘ ich ab ins Brune-Land.

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      • Ines Petzold via Facebook

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        Davon kannste sowas von ausgehen … ist nur noch eine Frage der Zeit!!! Wir reden uns wieder .. !!! Erdogan ist ja jetzt der Torwaechter und wer nicht seine Wünsche und Träume erfuellt … dann macht er das Tor ganz weit auf!!!
        Er wird absolut nix tun, um die syrischen Fluechtlinge humanitär und gut zu versorgen! Das Geld nimmt er um weiter gegen die Kurden vorgehen zu koennen!!!!

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      • Ines Petzold via Facebook

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        … dann fang schon mal mit deinen Reisevorbereitungen fuers Brune(?)-Land an und spar 😉

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  • Andre Sander via Facebook

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    Der Bund gibt genug Geld an das Land. Nur behält das Land NRW 25% der Kopfpauschale und finanziert sich über die Kommunen, nicht die Flüchtlinge. Andere Länder geben die Kopfpauschale eins zu eins an die Kommunen. Hier ist wieder das Land NRW Schuld. Genauso wie bei den Schlüsselzuweisungen. Mehr Hintergrundwissen und weniger vermuten.

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Nichts anderes steht im Bericht, Andre Sander. „…Asylbewerber und Flüchtlinge: Der Eigenanteil der 30000-Einwohner-Stadt an der Ruhr betrug im vorigen Jahr schon fast 1,6 Mio. Euro. Geld, das die Stadt aus eigenen Mitteln aufbringen muss, da die Kosten nicht durch die Landeszuschüsse gedeckt werden. „

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    • Andre Sander via Facebook

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      Mein Kommentar war eine Antwort auf die anderen Kommentare, nicht auf den Artikel. ??

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