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„Flüchtlinge in Unna“: Stadt stellt neue Internetseite online und schaltet Info-Telefon

Auf eine Bürgerversammlung zur Flüchtlingsfrage warten Unnaer Bürger weiter vergeblich: Dafür stellte die Stadt heute Nachmittag eine Internetseite „Flüchtlinge in Unna“ online.  Von Basis-Infos zur Erstaufnahmeeinrichtung in Unna-Massen (Landesstelle) über Spenden-Anlaufstellen bis zu „häufig gestellten Fragen“ will die Seite dem Informationsbedürfnis der Unnaer zur Flüchtlingskrise Rechnung tragen. Zusätzlich gibt es ab heute ein Info-Telefon rund um die Flüchtlingsthematik.

Der Kreis stellte eine ähnliche Seite mit Informations-Basics vor einigen Wochen ebenfalls online, bietet aber davon abgesehen zusätzliche Informationsabende vor Ort an. Die nächste an diesem Mittwoch, 21. Oktober, in Werne-Stockum. Landrat Makiolla zeigt dort wie schon jüngst in Bönen persönlich Präsenz, zusammen mit Polizei und Kreis-DRK. Dies hat Bürgermeister Werner Kolter für die Bürger der Kreisstadt bisher nicht in Betracht gezogen.

In Unna gibt es dafür seit heute geballte Infos per Internet. „Die Aufnahme und Unterstützung von Asylbewerbern und ausländischen Flüchtlingen ist für viele Bürger ein sehr wichtiges Thema“, schreibt die Stadt eingangs. „Flüchtlinge in Unna“ steht auf der Internetseite der Kreisstadt – www.unna.de . Darüber hinaus ist ab heute ein Info-Telefon geschaltet, kündigt die Stadt an: „Unter der Telefonnummer 02303/103-556 steht ab sofort die städtische Mitarbeiterin Franziska Heimbach für weitere Fragen zur Verfügung.“

Unter „häufig gestellte Fragen“ finden sich solche wie:

Woher kommen die Flüchtlinge?
Antwort: hauptsächlich aus Syrien, Serbien, Mazedonien, Albanien und dem Kosovo, im geringeren Maße aus dem Irak und Afghanistan sowie aus Zentralafrika.

Wie viele Flüchtlinge gibt es bereits in Unna?
Antwort: Aktuell 120 Asylbewerber bzw. Asylfolgeantragssteller (inklusive Ehepartnern und minderjährigen Kindern). „Hinzu kommen  weitere Personen in der Erstaufnahmeeinrichtung Unna-Massen.“ (Zusatz der Redaktion: Es sind zwischen 800 und 1000.)

Wird Wohnraum gesucht?
Antwort: Ja, jedes Angebot ist willkommen.“Handelt es sich um ein größeres Objekt (Mehrfamilienhaus), in dem mehrere Personen untergebracht werden können, kann dieses bei Bedarf von der Stadt Unna angemietet werden.“ Ansprechpartner im Rathaus sind Werner Neumann,  Tel.: 02303-103 640 / werner.neumann@stadt-unna.de oder Rainer Viertmann, Tel.: 02303-103 557 / rainer.viertmann@stadt-unna.de.

Hat die Kommune Einfluss auf Anzahl, Zeitpunkt, Ethnie und Religionszugehörigkeit der ihr zugewiesenen Personen?
Antwort: Nein, keinen.

…. weitere Fragen und Antworten auf der Flüchtlings-Informationsseite der Stadt Unna-Homepage.

www.unna.de


Einen Bürgerabend „Flüchtlinge im Kreis Unna“ bietet am kommenden Montag, 26. 10., die CDU-Ortsunion Massen an und lädt dazu ab 19.30 Uhr alle interessierten Bürger ins Pfarrheim St. Marien ein, Kletterstraße 41. Zum Thema Stellung beziehen wird die CDU-Landtagsabgeordnete Ina Scharrenbach aus Kamen.

 

Kommentare (11)

  • Angie Hinkelbein via Facebook

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    Ist klar am Telefon kann mann ja auch auf die Ängste der Bürger und deren fragen super ein gehen und dann bekommt mann sowieso nur weitere lügen wie die ganze zeit was anderes ist ihnen bis jetzt nicht befohlen worden von oben spart das Geld lieber für unsere Kinder die zur Suppen Küche gehen müssen da ist es besser angelegt unsere steuern

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Eine Bürgerversammlung hält Herr Kolter bisher nicht für notwendig, Angie Hinkelbein. Am nächsten Montagabend veranstaltet die CDU in Massen eine, mit ihrer Landtagsabgeordneten. Die Stadt wird daran aber nach bisherigen Kenntnissen nicht teilnehmen.

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    • Angie Hinkelbein via Facebook

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      Was für ein feiger mensch erst wenn es zu spät ist dann ist sein Gejammer am schlimmsten denn sollte dran denken das macht Frau Merkel ihn gewählt hat sonder seine bürgen aber anscheinend war das ein Fehler feige bleibt ebenda feige

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      • Hotzenplotz

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        Bitte nochmal auf Deutsch, oder wenigstens mit Satzzeichen?

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    • Herta Heinert via Facebook

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      Hallo Frau Angie Hinkelbein, könnten Sie mir bitte Ihre Argumentation Nr.1 genauer erklären? Zahlen Ihre Kinder Suppensteuern?

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    • Angie Hinkelbein via Facebook

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      Wenn sie lesen können jeder deutsche Bürger zahlt steuern und sollen sie besser an die Kinder zahlen die zur Suppen Küche gehen müssen und nicht für eine Internetseite aus geben und nicht für irgendwelche lügen die erzählt werden wie immer es sind genügend arme in unsere Stadt die Hilfe brauchen fragt da einer wenn Eltern aus Verzweiflung lieber ihre Kinder das leben nehmen und dann sich selbst oder haben sie da schon mal ihre plöden kommender geschrieben aber es scheind sie ja nicht zu interessieren nur die armen anderen

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      • Hotzenplotz

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        Bitte nochmal mit Satzzeichen versuchen, ich kann selbst mit großer Mühe nur ansatzweise entziffern, was sie zu sagen versuchen.

        Die Welt ist schlecht und die Flüchtlinge sind schuld, soviel hab ich schon mitbekommen….

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    • Herta Heinert via Facebook

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      Liebe Angie Hinkelbein, mich interessiert alles was in der Welt passiert und versuche dabei auch noch positiv zu denken,hab selbst drei Kinder und kenne die Sorgen der Eltern, es kommt immer darauf an, wie man die Dinge des Lebens sieht. Sie haben alle Möglichkeiten sich gut bei der Kreisverwaltung zu informieren.

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    • Alannah Ringel via Facebook

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      Frau Hinkelbein, es ist wirklich wunderbar wie sie der deutschen Sprache mächtig sind. Punkt und Komma scheinen für sie genau so fremd und unbekannt zu sein, wie Mitgefühl und eine gewisse Intelligenz.
      Erst wird gemeckert, dass man keine Infos bekommt, dann gibt die Stadt eine Möglichkeit, sich Informationen über eine Internetseite einzuholen oder am Telefon konkrete Fragen zu stellen und dann ist das NATÜRLICH auch wieder falsch.
      Des Weiteren verstehe ich Ihre Bedenken nicht, dass hier irgendwas zu spät sein könnte. Sind in Unna ihrer Meinung nach zu viele Flüchtlinge untergebracht ?
      Haben diese konkrete Probleme bereitet ?
      Wohl eher nicht.
      Weiter ist auch nicht ersichtlich, dass für die Suppenküche mehr Geld zur Verfügung stehen würde, wenn es in Unna keine Flüchtlinge geben würde.
      Und ihr Selbstmord Argument ist einfach nur unbeschreiblich dumm.
      In Deutschland muss sich niemand umbringen weil er angeblich kein Geld für die Suppenküche hat. Solche Leute können staatliche Hilfen für sich in Anspruch nehmen.
      Das einzige was sie können ist zwei ,,Gruppen“ die Hilfe benötigen gegeneinander auszuspielen.

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    • Angie Hinkelbein via Facebook

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      Wenn es ihnen nur um Punkt und kommen ankommt ,für solche lügen fehlt mir das Verständnisses. Mitleid hatte damals keiner für mich gehabt und Hilfe hatte mir auch keiner gegeben , weder jugendamt noch Arbeitsamt haben mir und meine Kindern etwas angeboten . Also wenn sie soetwas selbst noch nicht mitgemacht dann sollten sie ihre rosarote Brille endlich mal putzen, dann sehen sie auch die Wirklichkeit Hilfebedürftige sind auf sich selbst gestellt ,oder warum haben wir so viel Obdachlose die seit Jahren keine Wohnung angeboten bekommen haben.Das einzige was sie können ist, weiter zu träumen

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  • Herta Heinert via Facebook

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    Jeder Hinweis ist wichtig, bin ich froh, dass ich ein Dach überm Kopf habe, manche Bilder in den Medien stimmen mich echt nachdenklich

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