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Flucht und biblische Inspirationen: Impulse in Ev. Stadtkirche

Menschen fliehen vor Krieg, Verfolgung und Not in unser Land. „Aus christlicher Verantwortung und biblischer Tradition heraus bieten wir vielen Flüchtlingen eine Zuflucht“, schreibt der Evangelische Kirchenkreis Unna.  Ein Themenabend am Donnerstag, 3. März, um 19.30 Uhr in der Ev. Stadtkirche Unna wird sich in drei Impulsen aus drei Richtungen diesem Thema annähern: aus theologischer, aus psychologischer und aus kunstgeschichtlicher Perspektive.

Vortragende sind die Kunsthistorikerin Dr. Heike Plaß aus Münster, Pfarrerin Barbara Dietrich und Pfarrer Dirk Heckmann.  Im Anschluss an die Impulse gibt es Zeit zum Austausch. Der Abend trägt den Untertitel „… die zu Tische sitzen werden im Reich Gottes“ und ist Teil der Reihe „Zu-Flucht – Kreuzwege von Flüchtlingen“.

Auch wird an dem Abend die Basis für eine künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema Flucht gelegt. Interessierte sind eingeladen, dies selbst kreativ umzusetzen. Die Ergebnisse, Bilder, Installationen oder Fotoarbeiten, werden ab Pfingsten in der Ev. Stadtkirche zu sehen sein.

 

Kommentare (2)

  • Hans-Ulrich Voß via Facebook

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    Kleiner Gedankenanstoß von Nicolaus Fest:
    „Ein häufig vorgetragener Einwand gegenüber dem Islam: Dass er Begrifflichkeiten, Moralvorstellungen und Handlungsmaximen des 7. Jahrhunderts in die heutige Zeit übertrage. Doch auch der Westen kennt dies, zu sehen am dauernd mißbrauchten Begriff der christlichen Nächstenliebe. Ein Begriff aus Zeiten engster Familienverbände, nur auf den blutsmäßig Nächsten zielend, vor der Erfindung von Flugzeug, Bahn und hochmotorisierten Schlepperbooten.“

    Jesus musste mit seinem Ziehvater Josef und der Gottesmutter Maria nur von Judäa nach Ägypten fliehen – was im damaligen Kontext nur eine andere Provinz des römischen Reiches war.

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  • Markus Antonius

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    Bei sogenanntem Kirchenasyl werde ich jeden Pfarrer und jedes Presbyteriumsmitglied wegen Förderung des illegalen Aufenthaltes (Schleusen) anzeigen. Es reicht. Da wird ein historisch kaum belegbares Privileg strapaziert, um sich über Recht und Gesetz zu stellen. Ein Unding in einem modernen Staat.

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