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Fledermäuse brauchen Schutz – Beim Bauen auf seltene Tiere achten

Es flattert und fledert im Kreis Unna. Alle heimischen Fledermausarten stehen unter besonderem Artenschutz! Darauf weist die Untere Landschaftsbehörde des Kreises Unna hin und appelliert, die Quartiere der selten gewordenen Tiere zu erhalten.

Insbesondere bei Baumaßnahmen und Sanierungsarbeiten sollten Bauherren aufmerksam sein. So ist es gesetzlich verboten, die Wochenstuben, in denen Fledermäuse im Juni und Juli ihre Jungen zur Welt bringen, zu stören.

Wichtig sei, unterstreicht die Untere Landschaftsbehörde, auch die Förderung eines ausreichenden Nahrungsangebotes, das im Wesentlichen aus Insekten – von Mücken bis Maikäfern – besteht. Deshalb sollten Gärtner auf den Einsatz von Insektiziden verzichten, weil Fledermäuse diese zusammen mit den Insekten aufnehmen und daran sterben können.

Von den deutschlandweit nachgewiesenen 24 Fledermausarten kommen 21 in Nordrhein-Westfalen vor.

Auf dem Bild: Die Fledermaus steht unter Schutz. Foto: H. Knüwer – Kreis Unna

Kommentare (3)

  • Petter Uhlenbusch

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    In warmen Sommernächten flattern die Kameraden sogar hier in Unna-Massen durch die Lüfte. Ich dachte zuerst ich hätte mich versehen. Aber schön das es die Tiere hier noch gibt.

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  • Ute Kra via Facebook

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    Ich hab mich irgendwann gewundert weshalb ich so viel Mäusedreck auf einer Fensterbank habe bis eins meiner Kinder auf Fledermäuse kam lassen wir schön in ruhe

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