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Feuerwehreinsatz in Fröndenberg: Kind in der Ruhr

Zehminütiges Tatütata schreckte um kurz nach 13 Uhr die Bewohner der Fröndenberger Stadtmitte auf. Der Grund für den Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr war eine alarmierende Meldung: Kind in die Ruhr gefallen.

Die Wehr eilte mit mehreren Einsatzwagen zum Ruhrufer, setzte ein Boot aufs Wasser. Zu den näheren Umständen des Einsatzes konnte die Rettungsleitstelle Unna um 13.30 Uhr noch keine Angaben machen. Doch sie gab erleichternd – und erleichert – Entwarnung: „Einsatz beendet – Kind wohlauf!“

Vor den Gefahren des Schwimmmens in der Ruhr warnt der Ruhrverband immer wieder. Der Wasserstand ist auf Fröndenberger Gebiet zwar niedrig, doch generell ist das Baden in der Ruhr verboten; wegen Strömungen und aufgrund von möglichen Verunreinigungen.  „Die Ruhr ist kein ausgewiesenes Badegewässer gemäß den Anforderungen der EU-Badege- wässerrichtlinie“, schreibt der Ruhrverband auf seiner Homepage. „Vor allem bei starkem Regen kann es nämlich vorkommen, dass Abwässer ungereinigt in den Fluss gelangen und dadurch bestimmte Grenzwerte überschritten werden. Das Baden in der Ruhr ist daher grundsätzlich nicht erlaubt.“

Nach Herzenslust schwimmen und planschen können Erholungssuchende an den ausgewiesenen Badestellen, die der Ruhrverband an der Bigge-, Henne-, Lister-, Möhne- und Sorpetalsperre eingerichtet hat.

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