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Festnahme im Hauptbahnhof Hamm nach exhibitionistischer Handlung

Oha, da hat aber jemand einiges auf dem Kerbholz … Am Mittwochmittag gegen 12:35 Uhr kam es im Regionalexpress von Münster nach Hamm zu einer exhibitionistischen Handlung eines 24-Jährigen gegenüber einer 22-jährigen Reisenden. Bundespolizisten stellten den Tatverdächtigen im Hauptbahnhof Hamm.

Im „National Express“ zeigte sich ein 24-jähriger Marokkaner, der sich zurzeit ohne festen Wohnsitz und unerlaubt in der Bundesrepublik aufhält, in schamverletzender Weise einer 22-jährigen Reisenden aus Münster. Diese wies ihn energisch ab und verständigte die Polizei. Nach fahrplanmäßigem Halt im Bahnhof Hamm wollte der Mann aussteigen und wurde zunächst von der Geschädigten festgehalten. Daraufhin riss sich der Tatverdächtige los, schlug der Frau ins Gesicht und flüchtete.

Durch die eingesetzte Streife der Bundespolizei konnte der Flüchtige gestellt und festgenommen werden. Die Geschädigte erkannte den Tatverdächtigen einwandfrei wieder.

Im Rahmen der weiteren Ermittlungen stellte sich heraus, dass der 24-jährige, ausreisepflichtige Tatverdächtige von gleich drei Staats-anwaltschaften gesucht wurde. Wegen Erschleichen von Leistungen war er von der Staatsanwaltschaft Münster und wegen Diebstahlsdelikten von der Staatsanwaltschaft Saarbrücken jeweils zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben. Wegen Beleidigung suchte ihn die Staatsanwaltschaft Bielefeld. Demnach hat er noch eine Gesamtgeldstrafe in Höhe von rund 530,00 Euro zu zahlen, ersatzweise 45 Tage Haft zu verbüßen.

Zudem fanden die Bundespolizisten bei dem 24-Jährigen eine geringe Menge Betäubungsmittel. Auch hatte er den Zug ohne gültigen Fahrausweis benutzt.

Die Bundespolizei leitete entsprechende Ermittlungsverfahren gegen den Mann ein. Da der 24-Jährige den geforderten, haftbefreienden Geldbetrag aufbringen konnte, verblieb er nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen sowie Sachvortrag beim zuständigen Ausländeramt auf freiem Fuß.

Kommentare (6)

  • Helmut Brune

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    Ich kann mir da keinen Reim drauf machen. Von 3 Staatsanwaltschaften gesucht, schwarzfahren, obwohl er Geld hatte um den haftbefreienden Geldbetrag zu bezahlen und vor Allem „Ausreisepflichtig“. Trotz Allem doch wieder auf freiem Fuß. Irgendwas stimmt da nicht.

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    • Wierumer

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      Stimmt, einfach nicht nachvollziehbar.
      Aber das ist auch unsere NRW rot/grüne Landesregierung.
      Abschiebung bitte nur im äussersten Notfall und wenn dann nur mit zeitlich ausreichender Vorankündigung damit der Ausreisepflichtige eine Krankschreibung einholen oder untertauchen kann. Abschiebehaft ist undenkbar und natürlich zahlen wir auch weiterhin entsprechende Leistungen.

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    • Dagobert

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      Besonders beachtenswert: Gesucht wurde der Typ wegen Erschleichen von Leistungen und Diebstahl, zusätzlich wurden Drogen bei ihm gefunden und die Polizei lässt ihn gegen Barzahlung laufen. Könnte es möglich sein, dass die bei der Polizei bezahlte Strafe aus erschlichenen Leistungen, Diebstahldelikten oder Drogenhandel stammt ? Wurden die erschlichenen Leistungen zurückgezahlt ? Erhält der Verbrecher weiter Leistungen? Fragen über Fragen , die sicherlich nicht von unserer rot-grünen Landesregierung beantwortet werden.

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  • fürst

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    …unglaubliche Sauerei – staatlicherseits!

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  • Hans-Joachim Asbeck

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    Mein Vertrauen in die deutsche Justiz und den deutschen Rechtsstaat schwindet von Tag zu Tag mehr. Solche Richter treiben die Leute in die Fänge der Parteien am rechten Rand. Für diese Entscheidung hat die Bevölkerung keinerlei Verständnis.

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  • fürst

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