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Familienvater fuhr sturzbetrunken nachts Frau und Tochter spazieren

Der Papa war so sturzbetrunken, dass er nicht mehr wusste, wo die Bremse saß, seine 15jährige Tochter auf dem Rücksitz war nicht angeschnallt. Mit einer Blutprobe und Führerscheinentzug endete Mittwochfrüh ein nächtlicher Familienflug in der Dortmunder Nordstadt. Blutprobe und sichergestellter Führerschein – Ende der Fahrt.

Im Rahmen eines Schwerpunkteinsatzes zur Verkehrsunfallbekämpfung fiel einer Streife gegen 2.50 Uhr ein Auto auf der Nordstraße auf. Auf dessen Rückbank saßen ein Mädchen und eine junge Frau (15 und 25) – beide nicht angeschnallt. Die Beamten stoppten das Fahrzeug. Schon beim Öffnen der Tür schlug ihnen Alkoholgeruch entgegen. „Der 48-jährige Fahrzeugführer war augenscheinlich selbst nicht mehr in der Lage, das noch leicht rollende Fahrzeug anzuhalten. Daher sprang die Beifahrerin, seine 46-Jährige Ehefrau, ein. Sie zog die Handbremse“, beschreibt die Polizei den Zustand des Fahrers und Familienvaters.

Beim Aussteigen hatte der Volltrunkene erhebliche Probleme, auch zum – höflich angebotenen – Atemalkoholtest musste er mehrfach das Röhrchen ansetzen. Also ab mit dem Mann zur Wache zwecks Blutprobenentnahme. Seinen Führerschein konnte der Alkoholisierte gleich dalassen.

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