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Falscher Kripomann klaut 84Jähriger 4stellige Summe

Aufpassen, aufpassen – keine Fremden ins Haus lassen, die sich nicht ausweisen können! Ein falscher Kripomann hat einer Seniorin in Dortmund-Hörde eine vierstellige Summe Geld geklaut. Sie ließ ihn arglos ein und ließ sich eine Märchengeschichte auftischen. Jetzt hat sie das Nachsehen.

Der Unbekannte klingelte am Nachmittag bei der 84-Jährigen Sturm. Auf Nachfrage der alten Dame durch die Gegensprechanlage antwortete der Fremde: „Ich bin von der Kriminalpolizei. Im Haus ist eingebrochen worden. Ich bin hier, um gemeinsam zu überprüfen, ob etwas entwendet wurde.“

Die arglose Seniorin bat den „Polizisten“ in ihre Wohnung und offenbarte ihm völlig gutgläubig, wo sie ihre Wertsachen versteckte. Der „Kripomann“ vergewisserte“ sich auch – und stellte dabei aber zu seinem gespielten Erstaunen fest, dass überall, wo die alte Dame Bargeld gelagert hatte, plötzlich keines mehr lag.

„Sie sind Opfer eines Einbruchs geworden!“, tat er entrüstet. Ja, das stimmte wohl, aber erst in diesem Moment.

Mit der Versicherung, dass „Kollegen“ von ihm kommen und den perfiden Diebstahl aufnehmen würden, verabschiedete sich der Fremde – mitsamt dem Geld der alten Dame. Statt irgendwelcher Kollegen erschien dann auf Meldung der beklauten Dame die echte Polizei…

Beschreibung des Täters: ca. 170 cm groß, deutsches Erscheinungsbild. Bekleidet mit grauen / anthrazitfarbenen Kleidungsstücken. Tatort war die Gildenstraße.

Um solchen Tätern ihr Handwerk zu legen, rät die (echte) Polizei:

Schauen Sie sich Besucher vor dem Öffnen der Tür durch den Türspion oder durchs Fenster genau an. Öffnen Sie die Tür nur bei vorgelegtem Sperrriegel. Lassen Sie keine Fremden in Ihre Wohnung. Bestellen Sie Unbekannte zu einen späteren Zeitpunkt wieder, wenn eine Vertrauensperson anwesend ist. Wehren Sie sich energisch gegen zudringliche Besucher, sprechen Sie sie laut an oder rufen Sie um Hilfe. Verlangen Sie von Amtspersonen grundsätzlich den Dienstausweis und prüfen Sie ihn sorgfältig auf Druck, Foto und Stempel. Rufen Sie im Zweifel vor dem Einlass die entsprechende Behörde an. Suchen Sie deren Telefonnummer selbst heraus. Lassen Sie nur Handwerker in Ihre Wohnung, die Sie selbst bestellt haben oder die von der Hausverwaltung angekündigt worden sind.

Kommentare (1)

  • Helmut Brune

    |

    Immer wieder nur Schäbig.

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