Rundblick-Unna » Extrem brutaler Überfall: 17- und 19Jähriger festgenommen – Ermittlungen schon vorher wegen u. a. illegaler Einreise und Körperverletzung

Extrem brutaler Überfall: 17- und 19Jähriger festgenommen – Ermittlungen schon vorher wegen u. a. illegaler Einreise und Körperverletzung

Mit „ungeheurer Brutalität“, so die Polizei, haben am Freitagnachmittag zwei junge Gewalttäter einen 37jährigeb Mann am Dortmunder Hauptbahnhof zusammengeschlagen und -getreten. Der Ältere (19 Jahre) hält sich mit gefälschten Papieren in Dortmund auf, gegen den Jüngeren (17 Jahre)  ermittelt die Polizei – auch in anderen Städten – wegen unerlaubter Einreise,  versuchten Bandendiebstahls, anderen Eigentumsdelikten, Körperverletzung und Widerstands gegen Polizeibeamte.

Das brutale Geschehen nahm seinen Lauf im Bereich der Innenstadt / Weihnachtsmarkt. Zivilen Polizeibeamten fielen vier Männer auf, die immer wieder Besucher des Weihnachtsmarktes anrempelten und den Anschein erweckten, als wenn sie diese beklauen wollten.

Die Beamten entschlossen sich, die Verdächtigen kurz zu observieren und Verstärkungskräfte hinzuzuziehen. Im Bereich des Hauptbahnhofes fand das Quartett scheinbar ein geeignetes Opfer: Sie umkreisten gemeinsam einen Mann und versuchten mehrfach, in dessen geöffnete, über die Schulter hängende Umhängetasche zu greifen. Doch der Mann bemerkte die Vier. Er pöbelte sie an und folgte ihnen, als sie sich von ihm entfernten.

Dann geschah alles ganz schnell:

Einer der vier Männer drehte sich um und schlug dem pöbelnden Mann mit der Faust ins Gesicht. Der 37-Jährige taumelte und ging zu Boden, als der Angreifer ihn an der Schulter ergriff und schubste. Dem am Boden Liegenden trat er anschließend ins Gesicht woraufhin dieser kurzfristig das Bewusstsein verlor.

Hinzugeeilte Polizeibeamte nahmen den Angreifer, einen 17-Jährigen, fest. Auch ihnen gegenüber zeigte er sich äußerst aggressiv: er schlug mehrfach mit dem Ellenbogen gegen einen Polizisten, bevor ihm die Handfesseln angelegt werden konnten. Einen zweiten Tatverdächtigen nahmen die Beamten bei dem Versuch der „Gefangenenbefreiung“ fest. Auch dieser Mann, 19 Jahre, sperrte sich massiv gegen die polizeilichen Maßnahmen. Den beiden anderen Unbekannten gelang unterdessen die Flucht.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 19-jährige entlassen. Gegen ihn wird nun wegen des Versuchs der Gefangenenbefreiung, versuchten Bandendiebstahls und Widerstands gegen Polizeibeamte ermittelt. Darüber hinaus stellten die Beamten bei einem von ihm vorgelegten Schreiben fest, dass sich der Mann mit Alias-Personalien in Dortmund gemeldet hatte. Die Ermittlungen hierzu dauern an.

Gegen den 17-Jährigen laufen bereits in anderen Städten Ermittlungen u. a. wegen unerlaubter Einreise,  versuchten Bandendiebstahls und Körperverletzung. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde er ins Polizeigewahrsam eingeliefert.

Der 37-Jährige, der so brutal zusammengeschlagen wurde, scheint glimpflich davon gekommen zu sein: Nach ambulanter Behandlung vor Ort wurde der mit etwas mehr als 2 Promille alkoholisierte Mann vor Ort entlassen.

Kommentare (24)

  • Meik Koni via Facebook

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    Wieso wird so ein Pack wieder auf freien Fuß gelassen…das dt. Rechtssystem ist einfach nicht auf die heutigen Zustände angepasst.

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Der Jüngere blieb „in Polizeigewahrsam“, Meik Koni.

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    • Meik Koni via Facebook

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      Und der ältere, mit gefälschten papieren, hohem Aggressionspotenzial und ohne Hemmschwelle, läuft wieder über den Weihnachtsmarkt :)

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      So sieht es aus. Ja.

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    • Zwen Arn via Facebook

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      Immer die gleiche Frage. Ich kann das in diesem Fall auch nicht nachvollziehen. Wenigstens sitzt der 17jährige in U Haft. Wahrlich keine Bereicherung.

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    • Mör Ti via Facebook

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      Natürlich! Der hat bestimmt noch einen Pöbel- und Rempelgutschein überreicht bekommen. Den löst er gleich auf dem Weihnachtsmarkt ein.

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    • Ni Bu via Facebook

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      Und wenn die Verhandlung ist heißt es er hat eine schlechte Kindheit gehabt ich weiß nicht wann unser rechtsstaat mal
      Langsam aufwachen will es wird immer schlimmer jeder kann sich hier was erlauben und die werden nicht richtig bestraft aber Hauptsache ich steh länger als 2 Stunden und Dreh nicht an der Uhr bekomme sofort ein höheren Strafzettel ich sage da echt nur zu armes Land wie sieht es in 3-4 Jahren aus wenn es so weiter geht müssen wir erst alle bewaffnet sein um auf der Straße zu können

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Für den Jüngeren greift, wenn es zur Anklage kommt, das Jugendstrafrecht.

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    • Ni Bu via Facebook

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      Noch schlimmer macht taten wie ein großer und wird bestraft wie für ein Kind traurig

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  • Mör Ti via Facebook

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    Auf dem Weihnachtsmarkt waren die vier schon auffällig geworden. Und der Zugriff erfolgte erst nach der Körperverletzung einer Person im Hauptbahnhof? Obwohl die Verdächtigen unter Beobachtung standen, könnte das nicht verhindert werden? Ein Armutszeugnis für die Polizei! Hätte man die Personen sofort überprüft, hätte man Schlimmeres verhindern können. Und dann können zwei Personen auch noch flüchten. Unfassbar!

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    • Zwen Arn via Facebook

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      Lesen hilft. Zunächst wurden die Personen nur durch ein Team (2 Polizisten) observiert. Das macht durchaus Sinn einem Verhältnis 4 zu 2 keine Kontrolle durchzuführen. Dann wurde Verstärkung angefordert und es kam zwischenzeitlich zur Tat. Sowas läuft schon recht dynamisch ab. Können sie ja nicht wissen, ist ganz offensichtlich nicht ihr Job. Bei der folgenden Festnahme kam es ja dann zu erheblichen Widerstandshandlungen durch mindestens zwei dieser Personen. Da dürfen sie davon ausgehen, dass die Beamten alle Hände voll zu tun hatten (siehe mein Hinweis zum Kräfteverhältnis) und so leider zwei Beteiligte flüchten konnten. Sie urteilen hier recht vorschnell ohne von solchen Situationen auch nur den Hauch einer Ahnung zu haben. Man könnte es auch sehen, dass die Beamten einen guten Riecher hatten und das etwas unbedachte (aber nachvollziehbare) Verhalten des alkoholisierten Opfers zu Dynamik und Eskalation beigetragen hat.

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    • Mör Ti via Facebook

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      Ich will der Polizei nicht zu nahe treten. Es stellen sich aber folgende Fragen: Die Personen bewegten sich vom Weihnachtsmarkt zum Hauptbahnhof. Das benötigt Zeit. In dem Zeitraum war keine Verstärkung verfügbar? Der Bahnhof verfügt nur über zwei Ausgänge. Polizei ist dort glücklicherweise häufig zu sehen. Es ist deshalb schwer zu verstehen dass dann eine Flucht von zwei Personen möglich ist. Ich respektiere Ihre Stellungnahme voll und ganz, und lasse mich gerne eines Besseren belehren. Ich bitte Sie aber Bemerkungen wie „keine Ahnung“ zu unterlassen. Dies ist ein öffentlicher Kommentar-Raum, in dem sich entsprechend ausgedrückt werden sollte. Danke für das Verständnis.

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    • Zwen Arn via Facebook

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      Mör Ti nehmen wir an die Personen wurden im Bereich Reinlodikirche zuerst festgestellt, dann ist der Weg zum Bhf nicht lang. Da sind sie locker in gut 5 Minuten. Ja, das mit der Verstärkung kann auch in Dortmund mal dauern, grade zu dieser Zeit. Da laufen die meisten Einsätze. Es gibt ja zudem polizei taktische Gründe für das Vorgehen. Und „keine Ahnung“ habe ich Ihnen nur in Bezug auf die Polizeiarbeit unterstellt, weil ihr Post schon den Polizeibeamten den Vorwurf macht, ihren Job nicht richtig gemacht zu haben, ohne vermutlich selbst jemals in einer solchen Situation gewesen zu sein. Das klingt dann schon ein bissel rechthaberisch. Nochmal kommt es zu einem Widerstand, der wie im Artikel geschrieben wohl sehr heftig war, dann sind locker 4 Beamte mit den zwei Tätern beschäftigt. Die Polizei hat halt immer mehr ein Personalproblem. Letztlich waren wir aber beide nicht dabei. Ich denke die Polizei hat der Situation angemessen gehandelt und sie zweifeln das halt an. Verkennen sie nicht die Dynamik eines solchen Geschehens. Das ist hier schwer nachzuarbeiten und zu schreiben. Verstehen sie auch Bitte mich, weil leider allzu oft beim Thema Polizeiarbeit Poster immer wieder meinen es eh besser zu wissen und es besser gemacht hätten.

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    • Mör Ti via Facebook

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      Danke für die ausführliche Schilderung. Ich nehme ihre Stellungnahme nicht persönlich. Mein Ziel war es auch nicht das Verhalten des Teams in Frage zu stellen. Ich bin mir sicher dass die zwei alles getan haben, was ihnen im Rahmen ihrer Tätigkeit möglich ist. Mit meinem Kommentar möchte ich nur auf ein Peronalproblem bei der Polizei hinweisen. Mit der Hoffnung dass die Notwendigkeit erkannt wird, und sich dadurch etwas bessert. Es ist keinem diensthabenden Beamten zuzumuten, sich in solchen Situationen in der Unterzahl behaupten zu müssen. Vollkommen unzumutbar, wenn man vergeblich auf Unterstützung warten muss.

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  • Markus Krabe via Facebook

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    Unfassbar was in Deutschland möglich ist. Bananen Republik Deutschland immer weiter so Bundesregierung !!!

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  • Helmut Brune via Facebook

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    Abscheulich, was da so alles vor sich geht.

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  • Mike

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    Wie peinlich, da werden Straftäter noch ermutigt und angespornt weiter zu machen indem sie gleich wieder freigelassen werden. Unglaublich wie unfähig unsere Justiz ist, es muss wohl erst noch etwas schlimmeres passieren bevor da mal gehandelt wird. Da verzeichnet die Polizei einen Teilerfolg und gleich fällt die Justiz ihnen wieder in den Rücken. Aber wehe man parkt mal falsch…

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  • Adelheid Meiselbach via Facebook

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    Illegal??? Kriminell mehrfach aufgefallen???…… Da wird hier noch ermittelt??? ……. Ab in die Heimat!!!!!! ??

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  • Susanne Appelstiel via Facebook

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    Ganz schlimm, der andere wieder auf freien Fuss. Der ändert sein Verhalten bestimmt nicht!

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  • Bernhard Strokosch via Facebook

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    BAMF-CHEF FRANK-JÜRGEN WEISE
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    »Flüchtlinge sind hochmotiviert

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  • Dominic Tischer via Facebook

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    ,,Wir schaffen das!“ würde unsere Herrin jetzt wieder sagen +

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  • U Anna Severin via Facebook

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    Jetzt mal im Ernst??da bleibt mir die Spucke weg..das ist echt nicht normal…weg mit dem P….!!!

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  • Frank Brockbals via Facebook

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    R A U S aus unserem „Deutschland“ mit dem PACK!!! Unglaublich das diese Leute hier geduldet werden.

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