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Ev. Kirche: Asylpaket II geht auf Kosten der Menschlichkeit

Scharfe Kritik an den Verschärfungen des Asylrechts hat gestern Abend in Dortmund die oberste Repräsentantin der Evangelischen Kirche Westfalen geübt. Präses Annette Kurschus prangerte das neue Asylpaket II als inhuman an. Deutschland sei dabei, die eigenen Werte zu verraten.

Im WDR wird Kurschus mit den Worten zitiert, sie wehre sich dagegen, dass rechte Populisten das Stichwort „christliches Abendland“ benutzten: „Das ist was, was mich wirklich sehr aufregt, zutiefst, weil das ein Verrat am Evangelium ist. Es kann sich niemand auf das Evangelium berufen, der Hass gegen Fremde schürt und der die Türen zuschlägt vor Menschen, die Zuflucht brauchen. Da wird auch ein Missbrauch des Evangeliums und des Begriffes christliches Abendland betrieben und da gehen manche Parolen gar nicht.“

Kommentare (4)

  • fürst

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    Die evangelische Kirche, besonders die in Unna, hat sich doch jüngst selbst ins Abseits geschossen. Um ernst genommen zu werden, braucht man mehr Zuspruch als den des Runden Tischs. „Verrat am Evangelium“, ja, den begeht die Kirche täglich, indem sie linke Tendenzen und den zunehmenden Islamismus fördert.

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    • Heike Palm

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      Herr Fürst in den Evangelien stehen so Aussagen wie “ Selig sind die Barmherzigen..“ Oder „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ oder “ Wer von euch ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein“ oder „Lasset die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht“. Dort steht nichts von Nationalitäten oder politischen Überzeugungen. Ihre Aussage, dass die evangelische Kirche Verrat an den Evangelien begeht, sollten sie doch noch einmal überdenken.

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  • fürst

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    Ein Asylpaket III steht bereits in Aussicht.
    Daß die CDU zu einer realeren Ausländer-Politik gelangt, ist allein der AfD zu verdanken.

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  • Hans-Otto Dinse

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    …..und die Kirche auf Kosten des Steuerzahlers!

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