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Essen angebrannt – Hanfplantage flog auf

Durch vergessenes Abendessen auf dem Herd flog gestern Abend eine private Hanfplante in einer Dortmunder Wohnung auf. Der Hobbygärtner verbrachte die Nacht in der Zelle.

Als die Feuerwehr gegen 18.30 Uhr alarmiert wurde, deutete alles auf einen Routineeinsatz hin. Essen auf dem Herd angebrannt – die Wehr entlüftete und durchsuchte die Wohnung nach eventuell verletzten oder anderweitig in Not geratenen Personen. Sie fand – Überraschendes: In der Wohnung wurde offenbar eine professionell angelegte Hanfplantage betrieben. „Von Gewächshauszelten über Belüftungs- und Beleuchtungsanlagen bis hin zur Bewässerung – alles vorhanden!“, schreibt die Polizei sichtlich beeindruckt.

Umgehend wurde die Polizei alarmiert, die die Tatortarbeit übernahm. Zeitgleich traf der noch ahnungslose Wohnungsinhaber an seinem Zuhause ein. Zunächst verwundert über den Feuerwehreinsatz, bemerkte er schnell, dass seine eigene Wohnung Ort des Geschehens war.

Der 30-jährige Dortmunder wurde vorläufig festgenommen und zeigte sich geständig: Er gab zu, in seiner Wohnung Marihuana anzubauen. Auf die Frage nach mehr oder anderen Betäubungsmitteln händigte er den Beamten freiwillig mehrere Ampullen Anabolika und Klemmverschlusstütchen mit Marihuana aus.

Die Polizeibeamten stellten die Ware und die insgesamt 136 Pflanzen in unterschiedlichen Wachstumsstadien sicher.

Der Tatverdächtige verbrachte die Nacht im Polizeigewahrsam. Er wurde heute nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen.

(Das Beispielfoto stammt aus dem Polizeiarchiv.)

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