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„Es reicht! Rechte Gewalt stoppen“: Polizei Dortmund schließt auch gewaltbereite Demonstranten nicht aus

Unter dem Motto „Es reicht! – Rechte Gewalt stoppen in Dortmund und anderswo“ ist für kommenden Samstag (24.09.) in Dortmund eine Kundgebung angemeldet. Der Organisator rechnet mit ca. 1000 Teilnehmern – die Polizei geht von mehr aus und kalkuliert auch Ausschreitungen ein.

Denn: „Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich auch gewaltbereite Straftäter unter die friedlichen Versammlungsteilnehmer mischen werden“, teilt sie in ihrer Ankündigung heute mit.

Der Dortmunder Polizeipräsident ruft zu friedlichem Protest gegen den Rechtsextremismus auf. Er betont zugleich: „Es ist gut und wichtig, dass es ein breites zivilgesellschaftliches Engagement gibt, um gewaltbereiten, rechtsextremistischen Verfassungsfeinden in unserer Stadt öffentlich entgegenzutreten. Die Dortmunder Polizei, deren herausgehobener Schwerpunkt ebenfalls der Kampf gegen den Rechtsextremismus ist, unterstützt dieses Engagement ausdrücklich!“

Geplant ist ein Aufzug von 13-18 Uhr mit Auftakt auf dem „Cinestar“-Vorplatz am nördlichen Ausgang des Hauptbahnhofs. Nach Zurücklegen der Wegstrecke, die durch die nördliche und westliche Innenstadt verläuft, wird die Abschlusskundgebung an der Straße „Friedhof“ erfolgen. Unterwegs sind drei Zwischenkundgebungen geplant.

Polizepräsident Lange weiter: „Ich appelliere an alle, den Protest gegen die Rechtsextremisten in friedlicher Form auf die Straße zu bringen. Niemand hört Gewalt- und Straftätern zu. Wir als Polizei werden gegen jede Form der Gewalt konsequent vorgehen!“ Die Dortmunder Polizei sieht, dass sich die rechtsextreme Szene speziell im Vorort Dortmund-Dorstfeld zunehmend radikalisiert. Das Aggressionspotential wächst spürbar und in diesem Bereich besonders. Gregor Lange betont, dass die Polizei diesen Vorort im Blick hat und dieser Entwicklung ganz aktuell entgegensteuert. In den betroffenen Bereichen der Versammlung müssen die Bürgerinnen und Bürger am Samstag mit temporären Verkehrsbeeinträchtigungen rechnen.

Ab heute, 22.09.2016, 12 Uhr hat die Dortmunder Polizei ein Bürgertelefon eingerichtet: 0231 / 132-5555. Die Erreichbarkeiten des Bürgertelefons sind heute, Donnerstag 22.09.2016: 12 – 20.00 Uhr, Freitag, 23.09.2016: 10.00 bis 18.00 Uhr und am Samstag, 24.09.2016, ab 09.00 Uhr.

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Daniela Biermann Ein friedlicher Protest der Antifa 😂😂😂😂😂…das passt garnicht zusammen. Man hat ja wunderbar am Tag der deutschen Zukunft in Dortmund gesehen wie friedlich der Gegenprotest der Antifa ablief.Es musste sogar Pfefferspray eingesetzt werden…es kam zu versuchten Gefangenenbefreiungen. ..während der Demozug der ach so bösen „Nazis“ ohne einen einzigen Zwischenfall abgelaufen ist.Aber solange die Regierung diese Krawallmacher noch finanziert,sogar auszeichnet,werden sich diese Deutschlandhasser auch nicht ändern. Skandieren fröhlich laut: Deutschland verrecke -aber deren Gelder werden gerne genommen. Und solange ein Maas öffentlich vom Verfassungsschutz beobachtete Gruppen wie :Feine Sahne Fischfilet“““ lobt und für den Kampf gegen Rechts auszeichnet (obwohl die Mitglieder wie gesagt wegen Gewalttaten unter Beobachtung stehen)wird sich an deren Verhalten rein garnichts ändern.Zumal der Maassprößling selbst Mitglied der Antifa ist . Natürlich werden auch friedliche Demonstranten dabei sein, aber der Großteil wird wieder aus vermummten Krawallmachern bestehen. Während Teilnehmer einer „Rechten Demo “ alle durchsucht werden und beim kleinsten Anzeichen von Vermummung von der Demo entfernt werden, trifft das für Teilnehmer von Antifa Demos alles nicht zu.In Unna bei der AfD Demo rannten Dutzende schwarz gekleidete Vermummte randalierend durch die Stadt..geduldet von der Polizei, während die Gegenseite teilweise nicht einmal Kapuze oder Sonnenbrille tragen durfte. So ist es eben in einer gut funktionierenden Demokratie. Und die leidtragenden sind die armen Beamten die sich bewerfen und beschimpfen lassen müssen….Bei Gesprächen mit mehreren Beamten einer Hundertschaft sagten Alle,das sie lieber die Rechten als die Linken begleiten. Wobei ich jetzt nicht sagen will das alle Rechtendemos immer friedlich ablaufen und es da nicht zu Ausschreitungen kommt.Allerdings ist auch da der zündende Funke meist von der Antifa initiiert. ..wie am 9.1.in Köln als die Antifa Böller auf die Polizei warf und der Demozug auf Grund dessen gestoppt wurde.Was dann leider auch mit Wasserwerfern und Pfeffer endete.Dann hoffe ich mal das alle Beamten wieder heile nach Hause kommen, nach dieser Demo gegen Gewalt😉😂

Kommentare (6)

  • Helmut Brune

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    Die Haltung der Polizei kann ich mir durchaus vorstellen. Auch wenn diese Kundgebung FÜR den Frieden ist, gibt es immer Welche, die dagegen halten und die die Konfrontation suchen. Wenn es Nötig ist, muß die Polizei hart durchgreifen um den Frieden zu sichern.

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  • fürst

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    „…Wir als Polizei werden gegen jede Form der Gewalt konsequent vorgehen!…“ sagt Lange.
    Ob er damit auch gewaltbereite, linksextremistische Verfassungsfeinde meint? NEIN, meine ich!

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    • Silvia Rinke

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      Wieso meinst du das, fürst? Bei den letzten Linken- und Rechten-Demos ist die Dortmunder Polizei aus Sicht einger Gegendemonstranten mit unangemessener Härte gegen die Rechten-Gegner vorgegangen. Das hat ihr sogar eine Anzeige eingebracht.

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    • Dagobert

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      Ich finde es sehr traurig, wenn Polizisten sich von linken Randalierern (auf einer Anti-Gewalt-Demo!) provozieren lassen müssen(wurden mit Steinen und Flaschen beworfen)und nachher eine Anzeige kriegen, weil sie sich gegen Steinewerfer verteidigt haben. Natürlich ist rechtsextreme Gewalt eine Katastrophe, aber wenn ich überlege, wie viele Autos schon in Brand gesteckt wurden und wie viele Polizisten schon von der Antifa verletzt wurden, wundere ich mich doch, dass es keine Demo gegen gewaltbereite Linksextremisten gibt. Wenn die Polizei schon im Vorfeld mit Ausschreitungen rechnet, gehört so eine Demo eigentlich verboten.

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  • Werner Maag

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    Obwohl das Demo-Motto lautet „Rechte Gewalt stoppen!“ wird es zu Gewaltausbrüchen kommen, denn linke Gewalt ist nunmal was anderes als rechte Gewalt. Rechte Gewalt trifft immer nur die Opfer, linke Gewalt immer nur die Täter! (Sie trifft dann neben den echten Neonazis auch die von links so bezeichneten „Bullenschweine“ und ihre Fahrzeuge, Banken und kleine Geschäfte, die Autos von Anwohnern, Mülltonnen, Baustellen, den Nahverkehr und Pechvögel, die irgendwie wie Nazis aussehen – nach dem Motto „endlich mal zu zehnt gegen einen was zum draufhauen!“ )

    Es wäre zu schön, wenn dann verurteilte Gewalttäter der linken und rechten Szene vom Richter zu gemeinsam abzuleistenden Sozialstunden verdonnert würden. Dann könnten Linke und Rechte ihre Vorurteile abbauen und lernen aufeinander zuzugehen, Toleranz zu üben, als Anti-Gewalt Therapie.

    Mögen sich diejenigen, die Gewalt toll finden von denen fernhalten, die nur friedlich demonstrieren wollen und umgekehrt! Das wäre zu schön, wenn Gewalttäter keine Chance hätten sich feige hinter den friedlichen Bürgern zu verkriechen, um sie als Deckung für Flaschen- und Böllerwürfe zu missbrauchen.

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  • luenne

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    Können sich die ganzen gewaltbereiten Leute nicht einfach mal in irgendeinem Stadion treffen und sich solange auf die Fresse hauen bis sie keine Lust mehr haben ?
    Würde den normalen Bürgern und Poilizisten ihr leben erleichtern.
    Das gleiche gilt aich für die Krawallmachern beim Sport warum müssen immer unbeteiligte Leiden.
    Gibt doch genug gewaltbereite Rechte wie Linke die das als Event planen könnten.

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