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Erste Flüchtlinge ins Marineheim Fröndenberg eingezogen

Die Umbauabeiten im Fröndenberger Marineheim sind abgeschlossen, die Möbel wurden gebracht – und seit einigen Tagen sind nun die ersten Geflüchteten im Schützenhaus an der Graf-Adolf-Straße untergebracht.
Von ihrem ursprünglichen Plan, in dem Schützengebäude zwischen Sportplatz und Josefkirche ausschließlich alleinreisende Männer unterzubringen, ist die Stadt abgerückt. So waren die ersten neuen Nachbarn für die Bürger an der Graf-Adolf-Straße eine Mutter mit drei Kindern aus Afghanstan und eine alleinreisende Frau aus Syrien. Die Verständigung gestaltet sich noch ein wenig schwierig, da nur eines der Kinder, ein Junge, gebrochen Englisch spricht.
Marine Schützenheim Frö
Das Marine-Schützenheim zwischen Sportplatz und  katholischer Josefskirche in Westick soll für drei Jahre als feste Unterkunft dienen. Die Bürgerschützen vermieten es für diese Zeit an die Stadt Fröndenberg.

In der Turnhalle der Gemeinschaftsgrundschule an der Friedhofstraße waren zu Jahresbeginn ca. 40 Menschen untergebracht. „Es ist quasi ein Kommen und Gehen“, berichtet der Flüchtlingspatenkreis auf seiner Homepage. „Neu angekommene Flüchtlinge finden sich zunächst hier ein. Schnell versucht die Stadt Fröndenberg insbesondere Familien dann in Unterkünfte oder neu angemietete Wohnungen umzusiedeln.“
Das „Welcome Team“ des Patenkreises gibt den Neuankömmlingen erste Orientierung in der Stadt. „Und Schwester Elke kümmert sich um die Gesundheit unserer Flüchtlinge“, teilen die Flüchtlingshelfer mit.

Für regelmäßige Mahlzeiten sorgt das Deutsche Rote Kreuz und wird dabei tatkräftig von Freiwilligen unterstützt. „Erste Freundschaften und auch Patenschaften sind entstanden“, freuen sich die Helfer. Alles im Blick habe der Security-Mitarbeiter – „immer ein freundliches Lächeln und mit Rat und Tat zur Seite stehend managed er die Turnhalle und sorgt sich um alle Belange der Flüchtlinge.“

Fazit des Patenkreises nach den ersten Wochen: „Die Stimmung ist für diese schweren Umstände erstaunlich gut. Das ist sicherlich unter anderem den vielen Helfern zu verdanken.“

Gemeinschaftsgrundschule Fröndenberg

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