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Erneuter Unfall auf Ostbürener Straße in Fröndenberg: 19Jährige prallt gegen Baum

Erneut ein Unfall auf der Ostbürener Straße in Fröndenberg – und wieder ist eine Fahranfängerin das Unfallopfer. Heute Morgen, 7.35 Uhr, fuhr eine 19 jährige Mendenerin auf der Ostbürener Straße von Fröndenberg in Richtung Ostbüren, als sie kurz hinter der Einmündung In den Telgen die Kontrolle über ihren Pkw verlor – aus bisher noch unklarer Ursache. Die junge Frau prallte mit ihrem Wagen gegen einem Baum am rechten Straßenrand. Zum Glück erlitt sie nur leichte Verletzungen, die sie gleichwohl in einem Krankenhaus behandeln lassen musste. Es entstand ein Sachschaden von insgesamt etwa 2 300 Euro.

Unfallkreuz Ostbürener Str

Die Unfallstelle weckt schlimme Erinnerungen an den tödlichen Unfall im April 2011: Genau in der Linkskurve zu In den Telgen verlor damals ein 19Jähriger die Kontrolle über seinen Pkw, prallte gegen einen Baum – der junge Mann starb. Ein Kreuz am Straßenrand (Bild oben) erinnert an jene tragische Unfallnacht.

Seit Jahresbeginn hat es in Fröndenberg schon fünf teils schwere Unfälle junger Fahrer gegeben. Insgesamt sieben junge Menschen im Alter zwischen 18 und 22 Jahren wurden verletzt. Der letzte Unfall passierte vor drei Wochen auf dem kurvigen Thabrauck zwischen Strickherdicke und Unna, wo ein 22jähriger Fröndenberger die Kontrolle über seinen Pkw verlor und in den Straßengraben schleuderte. Sein Pkw blieb auf dem Dach liegen. Zum Glück konnte sich der junge Mann selbstständig aus dem Wagen befreien.

Die kurvige und enge Ostbürener Straße war in diesem Jahr bereits dreimal Schauplatz von Unfällen – zum Glück gingen alle vergleichweise glimpflich aus. Im vorigen Jahr krachten ein 80Jähriger gegen einen Baum auf der Ostbürener Straße, wurde schwer verletzt.

Auf der zunehmend holprigen, kurvenreichen Straße fahren auch Linienbusse und Lieferverkehre. Bis bzw. ab Ortseingang Fröndenberg gilt dort Tempo 70, was häufig als zu schnell kritisiert wird. Auf dem innerstädtischen Stück, das in die Eulenstraße mündet, ist die Fahrbahn inzwischen derart kaputt, dass man teilweise nur noch höchstens 30 fahren kann. Dennoch brettern viele Verkehrsteilnehmer waghalsig durch die serpentinenartigen Kurven.

Kommentare (1)

  • Helmut Brune via Facebook

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    Bei uns in Holland werden die Straßenränder von Landstraßen mit Spezialsteinen gepflastert. Wenn man dann vom Asphalt abkommt und kommt auf die Steine, hört man das ganz deutlich. Das ist wesentlich Sicherer als wenn man vom Asphalt gleich ins Gras oder in den Sand kommt.

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