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Mazda mit 3 jungen Männern rast in Haltestelle – Fahrer flippt in Klinik aus

Zwei Wochen nach dem verheerenden Raser-Autorennen in Hagen mit mehreren Schwerstverletzten (darunter einem lebensgefährlich verletzten 6Jährigen) hat es heute früh erneut einen haarsträubenden Raser-Unfall gegeben, diesmal nahe der Autobahn A46. Ein mit drei jungen Männern besetzter Mazda schleuderte nach einer offensichtlich rasenden nächtlichen Fahrt gegen die Bushaltestelle des Landgerichts und zerstörte sie völlig – danach durchbrach der Wagen noch einen Zaun und blieb mit Totalschaden liegen. Zwei der jungen Männer im Wagen wurden schwer verletzt, der nur leicht verletzte 24jährige Fahrer flüchtete zunächst, konnte von der Polizei jedoch eingeholt werden. Bei der Blutprobenentnahme beleidigte, beschimpfte und bespuckte er das Behandlungsteam wüst und landete final in der Zelle.

Immerhin gab es bei dieser erneuten Amokfahrt keine unbeteiligten Verletzten. Was aber offenbar nur glücklichen Umständen zu verdanken war.

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Die Hagener Polizei schildert die Raserfahrt wie folgt:

Der mit drei jungen Männern besetzte Wagen raste gegen 2:30 Uhr auf der Heinitzstraße in Richtung Autobahn. An einer Kreuzung raste der Fahrer offenbar bei Rot weiter – da er Zeugen, die gerade im Querverkehr angefahren waren, ausweichen musste. Und bei diesem Ausweichmanöver verlor der Fahrer die Kontrolle über sein Auto. Dieses prallte zuerst gegen eine Verkehrsinsel, schleuderte gegen die Bushaltestelle „Landgericht“ und zerstörte sie völlig, durchbrach den Zaun zur Grünanlage des Amtsgericht und kam mit Totalschaden zum Stillstand.

Beim Eintreffen der Polizei rannte einer der Männer fluchtartig davon, konnte aber nach kurzem Sprint von der Polizei am Schlafittchen gepackt werden. Der Flüchtende war der 24jährige Fahrer des Mazda, der den Crash mit nur leichten Blessuren überstanden hatte.  Hingegen mussten seine beiden 23- und 25-jährigen Bekannten, die mit im Wagen gesessen hatten, schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht werden.

Dem Fahrer sollte im Krankenhaus eine Blutprobe entnommen werden, doch er wehrte sich rabiat dagegen, beleidigte und bespuckte die behandelnden Personen. Der beschuldigte Fahrzeugführer wurde anschließend dem Polizeigewahrsam zugeführt.

Der Sachschaden wird auf ca. 30.000 Euro geschätzt. Für die Dauer der Unfallaufnahme wurde die Heinitzstraße in Fahrtrichtung A46 komplett gesperrt.

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