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Erneute Belästigung in Freizeitbad – Maximare verstärkt Sicherheit mindestens bis Ferienende

Die sexuellen Übergriffe in Freizeitbädern reißen nicht ab. Nach bereits sechs angezeigten Fällen durch Flüchtlinge im Maximare Hamm und einem Mehrfachübergriff durch junge Afghanen im Aquamagis Plettenberg (wir berichteten) wurde jetzt ein weiterer Fall aus Arnsberg bekannt. Das Opfer ist ein 11jähriges Mädchen, der Tatverdächtige ein 26 Jahre alter Zuwanderer aus Afghanistan.

Das Kind hielt sich am Mittwochabend gemeinsam mit ihrer Freundin im Wasser auf, als sie von dem jungen Afghanen bedrängt wurde. Die Polizei beschreibt den Vorfall so: „Der Mann schwamm hinter dem Mädchen her, griff nach ihren Füßen und streifte sie im Vorbeischwimmen. Das Mädchen fühlte sich sehr unwohl dabei und wechselte die Örtlichkeit, jedoch kam der Mann immer wieder zu ihr. Er verhielt sich zwischendurch sehr anzüglich und fragte nach ihrem Alter und ihrer Herkunft. Die beiden Mädchen verließen das Wasser und sagten einer Bademeisterin Bescheid. Sie informierte die Polizei und verwies den Mann des Schwimmbades.“

Während der Mann das Bad verließ, traf die Polizei ein. Sie nahm den 26Jährigen nach den ersten Schilderungen der Mädchen vorläufig fest und brachte ihn zur Wache. „Hier erfolgte auch eine Anhörung der Mädchen im Beisein ihrer Eltern“, berichtet die Polizei. „Sie standen sichtlich unter dem Eindruck des Geschehens.“

Inwieweit strafrechtlich relevante Handlungen durch den Mann vorgenommen worden sind, ist jetzt Gegenstand der weiteren Ermittlungen. Der Mann wurde nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft nach Feststellungen seiner Personalien vorerst entlassen.

Im Maximare in Hamm sind seit dem Jahresbeginn sechs sexuelle Belästigungen durch Geflüchtete/Zuwanderer angezeigt worden (wir berichteten). Der Badbetreiber hat darauf nun reagiert. Wie der WA Hamm in seiner Onlineausgabe berichtet, sind bereits seit dem 24. Juli zwei Security-Mitarbeiter in der Aquawelt im Einsatz – konkret „aufgrund von immer mehr Flüchtlingen im Bad und den damit verbundenen Probleme“. Zu diesen zählten neben den erwähnten Belästigungen auch Verstöße gegen die Baderegeln und die Kleiderordnung.

Bis mindestens zum Ende der Sommerferien sollen die Sicherheitsbediensteten im Bad bleiben.

Die Zahl der Besucher im Maximare ist in diesem Jahr gegenüber 2015 um 16 Prozent gestiegen – was die Geschäftsführung überwiegend auf die gestiegene Zahl der Zuwanderer im Bad zurückführt. Da diese Menschen praktisch kein Deutsch verstehen und auch die Baderegeln nicht kennen,  hat die Badleitung für Flüchtlingsgruppen (ab 4 Personen) einen „Badehosen-Check“  eingerichtet: Wer keinen Badeanzug bzw. keine Badehose dabei hat, darf nicht ins Bad. Kaufen kann man Badekleidung im Maximare-Shop.

Im Kreis Unna sind bisher keine sexuellen Belästigungen in Freibädern polizeilich gemeldet worden. Größere Freizeitbäder gibt es hier nach dem Aus des Allwetterbades Schwerte nicht mehr, hingegen klassische Freibäder, entweder städtisch oder von Vereinen betrieben wie im Bornekamp Unna oder in Fröndenberg-Dellwig. In Bergkamen-Weddinghofen gibt es das Wellenbad. 


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Christopher Harwig Wenn das so weiter geht,kann man bald an jeder Ecke einen Sicherheitsdienst hinstellen,man kann doch nirgends mehr hingehen ohne Angst zu haben das man als Frau misshandelt,vergewaltigt und als Mann zusammengeschlagen wird egal ob bei Tag oder Nacht,nur noch zum kotzen.

Dennis Siker Leider kann man heutzutage nicht mehr ohne ein geeignetes Mittel zur Selbstverteidigung alleine irgendwo hingehen.
Frauke El-Dessouki Und alle sind psychisch krank…. Frau hinz, die ganzen messerstecher und Macheten-Schwinger….. Ich will endlich wieder Ruhe und Frieden

Frauke El-Dessouki Wir waren mal in der Dom rep im Urlaub. Trotz der wunderschönen Umgebung wollte ich nie wieder dort hin. An jeder Ecke bewaffnete security. Jetzt ist es hier auch schon so. Ich möchte ruhe und Frieden für jeden.
Paul Sommer Wie geil ist das denn??
Was für ein Vergleich. In der Dom Republik stehen Sicherheitsleute um sie, als Urlauber, von der verarmten Bevölkerung zu schützen. Die Urlauber machen für Tausende von € Urlaub und der Durchschnittsbürger ist arm. Der Staat ist korrupt und die Gelder fließen nur in die Hotelprojekte statt in Bevölkerung. In solchen Ländern macht ein normal denkender Mensch nicht.
Wir werden von hilfesuchenden Flüchtlingen beschützt die traumatisiert sind. Gut, es sind auch welche dabei die aus sicheren Ländern sind….und Straftäter. …und die kein Bleiberecht haben und die Politik es nicht schafft sie Abzuschieben …und Wirtschaftsflüchtlinge…..?
Meik von Werder Wieso nur mindestens bis zum Ferienende? Die Asylanten haben doch das ganze Jahr über Ferien?
Axel Schrader Was wollen die Flüchtlinge eigentlich im Schwimmbad? Die können doch gar nicht schwimmen wurde berichtet ?
Christiane Kramer Darum bekommen sie jetzt Schwimmunterricht…

Axel Schrader Ach so…und in der Zeit in dem der Unterricht statt findet, dürfen sich die jungen traumatisierten Männer alleine im Bad bewegen? Klappt ja super der Schwimmunterricht ?

Susanne AppelstielRichtig Christopher Harwig !!

 Lisa Hauptmann Das Schwimmbad für alle Flüchtlinge schließen? Wie will man das denn durchbekommen und wo bleibt da das Gerechtigkeitsgefühl?
Ihr könnt doch nicht Menschen, die Straftaten begehen und Frauen oder Mädchen belästigen automatisch mit denen auf eine Stufe stellen, die einfach nur in der Hoffnung auf ein besseres Leben hierher gekommen sind?! Denkt doch mal bitte selber über diese Aussage nach.
Natürlich lässt sich weder entschuldigen noch verteidigen, was diese Personen machen und ich verachte das auch. Aber wenn man allen Flüchtlingen den Zugang zum Schwimmbad verbieten würde, würde man den vernünftigen Personen doch die Möglichkeit verwehren ein Gegenbeispiel aufzuzeigen und sich vernünftig zu verhalten!
Und ja, es wäre Rassismus. Ganz ohne Frage, da besteht keine Diskussion.

Kommentare (7)

  • Dagobert

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    Möchte jetzt nicht einer unserer „Relativierer“ erklären, dass so etwas gar nicht so schlimm ist und das es sexuelle Belästigungen auch von Deutschen gibt und das die Gesellschaft schuld ist, weil wir die armen, schutzsuchenden Asylbegehrenden viel zu schnell anzeigen ? Nein ? Haben jetzt alle linken Asylhelfer schlagartig die Meinung der zuvor beschimpften Stammtischbrüder angenommen ? Falls ja, willkommen in der Realität. Damit ihr nicht traurig seid: Unsere „Wirtschaftselite“ ist auch in der Realität angekommen und sieht unsere Kulturbereicherung dann doch nicht mehr ganz so rosig:
    http://www.welt.de/wirtschaft/article157572494/Die-grosse-Furcht-vor-dem-zweiten-Fluechtlingsstrom.html

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    • Petter Uhlenbusch

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      „Unsere „Wirtschaftselite“ ist auch in der Realität angekommen und sieht unsere
      Das dürfte des Pudels Kern sein: „Die Unternehmenslenker erwarten für diesen Fall nämlich auch, dass sich die wachsenden gesellschaftlichen Spannungen zeitnah in der Realwirtschaft niederschlagen werden.“
      Billige Arbeitskräfte sind eines, sinkende Umsätze was anderes. Jedenfalls scheinen die heimlichen Stippenzieher aus der Großindustrie, die Einzigen zu sein, die Merkel zur Vernunft bringen könnten.

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  • Werner Maag

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    Ich frage mich: Was ist den Betreibern wichtiger? Mehr Umsatz durch Flüchtlinge, oder Verlust der Stammkundschaft? Was wäre denn so schlimm daran ein Schild rauszuhängen: „Wegen wiederholter Übergriffe und sonstigen Problemen mit Flüchtlingen, haben wir uns dazu entschlossen unser Bad für Flüchtlingsbesuche zu schliessen.“ Es trifft dann zwar auch diejenigen unter denen, die sich korrekt verhalten, aber auf jeden Fall auch diejenigen die Frauen und Kinder belästigen oder befummeln. Und das Riskio zu minimieren, dass auch nur einem Kind etwas zustößt und die Stammbesucher sich wohlfühlen, ist doch besser als es irgendwelchen Gutmenschen rechtmachen zu wollen, die eh ihre Kinder nicht dorthin alleine schwimmen schicken. Es ginge dann natürlich wieder das übliche Getöse von wegen Rassismus, menschenverachtend, etc. los – aber das muss man sich ja nicht annehmen.

    Ach ja, noch was: Wer will schon Schwimmvergnügen, beäugt und begleitet von bulligen Security-Kerlen, die einem ständig das Gefühl geben man befindet sich in einer unsicheren Umgebung. (Kommen die auch unter die Duschen und in die Umkleiden?) Ist das Entspannung? Warum haben wir das nun neuerdings eigentlich nötig? Vorher ging es doch auch ohne.

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  • fürst

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    Werner Maag und Dagobert haben bereits alles gesagt und auf den Punkt gebracht. Mir bleibt nur, mich dem Gesagten anzuschließen. Den Wandel in unserem gesellschaftlichen Zusammenleben halte ich für äußerst bedenklich. – Die Politik kann nun alles aus den Schubladen holen, was sie schon immer machen wollte, aber nicht durchsetzen konnte.

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  • Willy

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    Die Stammgäste bleiben weg und über kurz oder lang ist der Laden pleite, dann macht er zu. Zwar unschön aber nicht diskriminierend…..

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  • fürst

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