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Erneut Rechten-Demo in Lünen mit Gegenveranstaltung für bunte Stadt

Nach der Kundgebung und Gegenkundgebung an Allerheiligen ist für diesen Samstag (16. 1.) in Lünen eine weitere Demonstration von Rechten angemeldet, die von einer Gegendemonstration flankiert werden soll.

Die Partei „Die Rechte“ hat eine Demo an der Persiluhr in der Innenstadt angemeldet.  Lünens Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns ruft wie schon bei der letzten Rechten-Kundgebung im Herbst zu einer Gegenveranstaltung des Lüner Aktionskreises auf. Die Bürger sollen „für eine bunte und weltoffene Stadt“ auf die Straße gehen. Rechte Hetze und Fremdenfeindlichkeit würden in Lünen nicht geduldet.

Treffpunkt der Gegendemonstranten ist der Alte Markt um 13 Uhr.

An Allerheiligen, 1. November, demonstrierten Rechtsnationalisten vor dem Lüner Bahnhof unter dem Motto „Asylwahnsinn stoppen“. Linke Gegendemonstranten mit „Nazis raus!“-Gebrüll mussten von Einsatzkräften der Polizei von den Rechten abgeschirmt werden (unser Bild). Auf dem Marktplatz fand derweil eine Kundgebung für ein weltoffenes und buntes Lünen statt, zu der der Bürgermeister explizit aufgerufen hatte. Reiner Schmelzer (SPD-Landtagsabgeordneter) hielt die Kundgebungsrede.

http://rundblick-unna.de/asylwahnsinn-stoppen-trifft-refugees-welcome-links-nazi-raus-gebruell-rechts-hohn-und-mittendrin-entnervte-buerger/

Demo rechts III

Demo und Gegendemo am 1. 11. vor dem Lüner Bahnhof. Sie verlief lautstark mit Gebrüll und wechselseitigen Beleidigungen, jedoch ohne handgreifliche Zwischenfälle.

Kommentare (16)

  • Mike

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    Und die Polizei die da eingesetzt wird, fehlt auf der Straße zur Kriminalitätsbekämpfung…

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  • Laura Miers via Facebook

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    Die braune Suppe ist ja auch schlimmer als irgendwelche vergewaltiger 😀

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  • Hans Meier via Facebook

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    @Stefanus Maxus: Komisch kein Wort der Kritik an der Nazi-Ideologie von Ihnen!! Wozu die Nazi-Ideologie führt war am Monntag in Leipzig zu sehen: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/leipzig-connewitz-viele-scherben-viele-fragen-a-1071665.html

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    • Stefanus Maxus via Facebook

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      Hans Meier: Das machen Sie doch schon ganz fleissig. Aber mich stört die einseitige Blindheit. Wer hat denn in Leipzig zuerst randaliert? Und wer randalierte schon lange Jahrzehnte vor den Hooligans in Berlin, Frankfurt, Hamburg, Düsseldorf …. Wer zerstört regelmässig am ersten Mai halb Kreuzberg? Wer greift dort dann sogar Feuerwehrleute und Sanitäter an, „Bullen“ sowieso? Wer schmeisst Steine auf harmlose Gruftis beim WGT in Leipzig (habe ich übrigens selbst erlebt!) Richtig, das linke, arbeitscheue Gesindel das uns werktätiger Bevölkerung auf der Tasche liegt und uns echten Leuten aus der Arbeiterklasse die Revolution erklären will. Danke, brauch ich nicht, will ich nicht, ebenso wenig wie prügelnde und randalierende Hooligans.

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    • Stefanus Maxus via Facebook

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      Ach so, und damit die Statistik stimmt, gibt es dann so linke Jungpolitiker, wie den Knaller aus Wismar, der sich selbst verletzt hat, um einen Naziüberfall vorzutäuschen…

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    • Stefanus Maxus via Facebook

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      Hans Meier: Abschliessend noch: Nicht dass ich die rechte Randale in Connewitz gutheisse, ich finde den Stadtteil auch recht liebenswürdig mit seiner Alternativkultur, Aber! Hätten die linken Vögel mal besser auf ihren Stadteil aufgepasst, anstatt mal wieder die „Bullen“ anzugreifen….aber diese Diskussion findet ja nun gerade in den Antifa-Blogs statt. Vielleicht setzten sich ja da auch mal irgendwann die Schlaueren durch, gegen die tumben Traditionalisten mit ihren Pflastersteinorgien…

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