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Erneut Brandstiftung durch Patient in Forensik Eickelborn

Knapp zwei Monate nach dem Großbrand in der Forensik Lippstadt-Eickelborn hat gestern Nachmittag erneut ein Bewohner Feuer gelegt. Das Ergebnis: 4 Verletzte, noch nicht genau ermittelter Sachschaden.

Gegen 16:40 Uhr wurden Polizei und Feuerwehr in die Forensische Psychiatrie gerufen: Ein 34-jähriger Patient hatte in seinem Zimmer gezündelt. Zum Glück piepsten die Rauchmelder los, so dass der Brand unmittelbar entdeckt wurde. Dennoch wurden beim Löschen des Feuers und der Räumung des Zimmers 4 Menschen (leicht) verletzt: 3 Mitarbeiter und der 34jährige Bewohner.

Weitere Evakuierungsmaßnahmen waren diesmal nicht erforderlich. Die Kripo ermittelt.

Am 25. August war bei einem Großbrand in der forensischen Klinik ein Schaden von einer halben Mio. Euro angerichtet worden. entstanden. Zwei Klinikmitarbeiter erlitten Rauchvergiftungen, das Gebäude 32 wurde komplett evakuiert. Dringend der Brandstiftung verdächtig ist ein 20 jähriger Bewohner, der das Feuer im 1. Obergeschoss gelegt haben soll. Flammen und Rauch richteten in mehreren Zimmern und dem Dachstuhl des Gebäudes großen Schaden an. Die rund 60 Patienten im Haus blieben zum Glück unversehrt. Ebenso wie die Mitarbeiter wurden sie in andere Gebäude innerhalb des geschlossenen Bereiches der Klinik umgesiedelt.

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