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Ermittlungen nach Soester Kirmes: 8 Securityleute sollen auf Mann eingetreten haben

Acht Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes sollen auf einen am Boden Liegenden eingetreten haben. Im Zusammenhang mit Körperverletzungsermittlungen auf der Allerheiligenkirmes Soest wurde jetzt ein übler Vorfall bekannt, der sich am Kirmesdonnerstag, 10. 11.,  gegen 17:30 Uhr ereignet haben soll. Gesucht werden sowohl weitere Zeugen als auch das Opfer.

Auf dem Außengelände/ Zelt einer Cocktailbar an der Nötten-Brüder-Wallstraße wurde ein Gast durch zwei Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes zum Ausgang begleitet. Auf der Straße sollen dann insgesamt acht Personen des Sicherheitspersonals auf den Mann eingetreten haben.

Die Beamten der Ermittlungskommission „Kirmes“ suchen jetzt das Opfer dieser Auseinandersetzung sowie weitere Zeugen, die diesen Vorfall beobachtet haben. Telefon: 02921-91000.

UPDATE Sonntag, 20. 11.:

Das Securityunternehmen ist nach Auskunft des Soester Stadtsprechers Torsten Bottin vermutlich von dem privaten Betreiber der Cocktailbar eingesetzt gewesen. Jedenfalls ist es keines, das die Stadt verpflichtet hat. Die Ermittlungen laufen noch, es ist immer noch unklar, ob das hier überhaupt wie beschrieben passiert ist. Daher auch keine Nennung des Namens der betreffenden Security.

Kommentare (3)

  • Helmut Brune

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    Leute, die so etwas machen, sind keine Menschen sondern Bestien.

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  • das UNsel

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    „Auf der Straße SOLLEN dann insgesamt acht Personen des Sicherheitspersonals auf den Mann eingetreten haben.“

    Ich hoffe ja wirklich, dass dieses nicht der Wahrheit enspricht!!!

    Die Security soll doch uns beschützen und für Ordnung sorgen.
    Mal abgesehen davon, Acht gegen Einen ist ja schon mehr als feige.
    Würde das ein anständiger Security-Mitarbeiter machen, der offiziell von der Stadt Soest beauftragt wurde die Besucher der Kirmes zu schützen?

    Hoffentlich wurde da nicht das falsche Secutity-Team engagiert

    Gruß,
    Andreas

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  • M.B.

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    Wenn es denn so passiert sein sollte:
    Da sollen Aufgaben, die bis vor kurzem noch die Polizei erfüllte, durch Niedriglöhner aus einem stark umkämpften Markt übernommen werden. Solche Fälle werden keine Ausnahmen bleiben.
    Vor allem, weil in dieser Branche oft der Bock zum Gärtner gemacht wird.

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