Rundblick-Unna » … einfach am Weg entsorgen: Müllsünder werden meist nicht gefunden

… einfach am Weg entsorgen: Müllsünder werden meist nicht gefunden

Über am Wegrand der Kuhstraße entsorgtes Katzenstreu ärgerte sich jüngst eine Bürgerin aus Lünen. Nicht einmal, nein andauernd wirft ein Unbekannter Beutel mit gebrauchtem Streu einfach in die Gegend; und wie hier ärgern sich Bürger immer wieder über solche gedankenlosen Zeitgenossen.

Die Stadtbetriebe fahren ihre regelmäßigen Routen durch die Stadt, fahren immer wieder auch – wie just an Neujahr – Sonderschichten, wenn Besonderes anliegt (wie im Neujahrsfall der Böllermüll). Doch, so bedauerte Stadtsprecherin Katja Sahmel auf unsere Anfrage zu illegaler Katzenstreu und Co.-Entsorgung: „Leider lässt sich nicht verhindern, dass so genannte ,Nunkies´ ihren Müll immer wieder in der freien Natur entsorgen. Wir versuchen zwar immer intensiv, die Verursacher festzustellen, was aber meist schwierig bis unmöglich ist.“

Insofern geht es der Stadt nicht anders als dem Kreis. Auch er findet illegale Müllabkipper nur in den seltensten Fällen (wir berichteten). Und die Konsequenz liegt auf der Hand, bestätigt auch Rathaussprecherin Sahmel: „Die Kosten für die Beseitigung muss dann, wen kein Verursacher gefunden wird, leider wieder einmal die Allgemeinheit tragen.“

Sie werden über die Abfallgebühren auf alle umgelegt. Immerhin erfreulich, dass die Entsorgungsgebühren in diesem Jahr für Unna nahezu konstant bleiben.

Kommentare (9)

  • Andre Sander via Facebook

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    Wie gesagt, deswegen habe ich eine Restmülltonnen Pflicht von 60Litern pro Haushalt gefordert.

    Erstens bringt es mehr Geld ein um diese illegalen Müllplätze zu säubern.

    Zweitens ist der Reiz weg, den Müll illegal zu entsorgen, wenn man sowieso zahlen muss.

    Den Antrag einreichen will keine Partei.

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Nun, Andre Sander, das ist klar, schließlich möchte keine Partei als einzige den Buhmann dafür abgeben, den Bürgern (noch) tiefer in die Tasche zu greifen…

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    • Andre Sander via Facebook

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      Genau das ist das Problem. Alle wolle gut da stehen. Wichtige Entscheidungen werden entweder im nicht öffentlichen Teil abgestimmt oder es gibt eine geheime Wahl. Beim Fröndenberger Haushalt wird es wohl auch so werden.

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  • Tobias Habekost via Facebook

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    Deshalb: Nicht wegschauen, wenn man jemanden dabei sieht. ANZEIGEN!

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  • Petter Uhlenbusch

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    Gestern bin ich das erste mal nach Sylvester mit unserem Hund am Schleppwege in Unna-Massen spazieren gewesen. Was ich dort an Feier-Abfall gesehen habe sprengt alle Normen. Etliche leere Sekt- und Schnapsflaschen. Bergeweise leere Kunststoff-Getränkebecher und mega viel Böller Reste. Die leeren Raketen-Verpackungen einfach in der Gegend liegen gelassen. Kartons, abgefeuerte Böller-Batterien usw. Das alles über das angrenzende Feld verteilt.
    Ich frag mich welche dämlichen Zeitgenossen so eine Schweinerei veranstalten? Waren das Jugendliche? Eigentlich doch kaum vorstellbar, wo doch alle immer so empört tun.
    Das gehört eigentlich an den „Facebook-Pranger“, damit man die Sauigel ausfindig machen kann.

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    • Silvia Rinke

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      Petter Uhlenbusch, hast du Fotos von dem Feiermüll?

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      • Petter Uhlenbusch

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        Nein, hatte leider mein Handy nicht mit.
        Mal schauen obs am Dienstag da auch noch so „nett“
        aussieht, dann ich noch Fotos.

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        • Rundblick Unna via Facebook

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          Ja, mach das, danke, Petter U.!

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          • Petter Uhlenbusch

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            Nur zur Info:
            Fotografieren war nicht mehr. Es hatten sich wohl Bürger über den Müllberg beschwert und die Stadtbetriebe haben den ganzen Vorfall dann beseitigen (müssen) :-( Aber nächstes Jahr habe ich dann mein Handy mit 😉

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