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Einbruchszahlen im Ruhrgebiet drastisch gestiegen

Die Zahl der Wohnungseinbrüche im Ruhrgebiet ist seit Jahresbeginn 2015 drastisch gestiegen. Das vermeldete am Abend der WDR. In Dortmund und Essen z. B. seien die Einbruchszahlen um etwa ein Viertel in die Höhe geschnellt, warnt die Gewerkschaft der Polizei.

Die Städte und Kreise im Ballungsraum Ruhrgebiet böten den Einbrechern nahezu perfekte Bedingungen, nennt die Polizeigewerkschaft einen Grund für die wachsende Kriminalität. Die meisten Städte seien schnell von auswärts erreichbar und durch ein dichtes Autobahnnetz miteinander verbunden. Da kämen vor allem organisierte Diebesbanden schnell hin zu ihren Tatorten – und vor allem genauso schnell wieder weg. „Die Flucht der Banden wird dadurch leicht“, zitiert der Sender die Gewerkschaft der Polizei, die selbst offen zugibt: „Meist kommt die Polizei den Einbrechern nicht hinterher. Oft sind die Täter schnell über alle Berge und ist die Beute verloren.“

Genau diesen Punkt unterstrich im Interview mit Rundblick vor einem Dreivierteljahr auch schon Kripo-Chef Andres von der Kreispolizeibehörde Unna: Dass die Einbruchsschwerpunkte in Unna auffällig in Königsborn und im Bereich der Iserlohner Straße/B1 liegen, sei kein Zufall, sagte er, das liege halt daran, dass man dort schnell hin- und genauso schnell wieder weggkomme.

Spitzenreiter ist das Ruhrgebiet bei der alarmierenden Entwicklung allerdings nicht: In der Landeshauptstadt Düsseldorf stieg die Zahl der Einbrüche sogar um fast 50 Prozent.

Kommentare (14)

  • Tanja Nolte via Facebook

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    Überraschend…

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  • Dominik Brauckmann via Facebook

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    Das kommt davon wenn man die Grenzen öffnet.

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    • Kritiker

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      Die Grenzen sind übrigens nicht erst seit diesem Jahr geöffnet…

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  • Helmut Brune via Facebook

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    Ich bin da der Meinung, daß sowohl das Land NRW als auch der Bund am Zug ist um dagegen Maßnahmen zu ergreifen. Man kann zwar behaupten, daß die Täter zu schnell wieder weg sind und die Polizei machtlos ist aber wenn man es dabei belässt und tut weiter nichts, werden die Zahlen weiter steigen.

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  • Andreas Jour via Facebook

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    Wenn Herr Jäger (Innenminister) mal genauso viel „Hingabe“ und Arbeitsaufwand in die Bekämpfung der Einbruchszahlen stecken würde, wie in irrwitzige Kuttenverbote für Rocker oder Drangsalierung von Fußball-Fans, dann würde die Statistk evtl auch besser ausfallen.
    Aber er tummelt sich ja lieber auf der Populismus-Wiese, um sein Ego zu befriedigen!

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  • Susanne Appelstiel via Facebook

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    Tatsächlich 😉

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  • Ni Bu via Facebook

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    Kein Wunder denen passiert ja Nichts echt traurig das ganze

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  • Pemado Mape Dose via Facebook

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    Apropos Einbrüche… Ob die Polizei gerade in Königsborn nach Einbrechern fanden? Um kurz nach 1Uhr, hörte ich quietschende Reifen….und sah, wie ein Streifenwagen auf der Zechenstrasse raste und dann zackig beim Dehli-Roma in Richtung Fliederstrasse abbog.
    Ein oder Zwei Streifenwagen sind dann immer wieder auf Zechenstrasse hin und her… und dann auch mal in Industriestrasse (Tüv Akademie) in Richtung Königsborner Bahnhof durch Unterführung oder „Am Gasometer“ gedüst. Ging so gut 45min. das hin und her.

    Schaue immer noch aus verschiedene Fenster… ob da jemand verdächtig rumläuft oder sich auf Nachbarsgrundstück verschanzt.

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  • Sven Ewald via Facebook

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    Haben die früh gemerkt seit fast ein jahr hört man jeden tag einbrüche autos aufgebrochen oder gestohlen.

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  • Mi Rushk via Facebook

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    Also, wenn wir doch alle amerikanisiert werden bin ich dafür das wir unser Hausrecht bekommen. Du gehst auf meinem Grundstück und hast da nichts zu suchen!? Klatsch Boom bang. Bein Schuss… spätestens dann wird es eventuell ruhiger.

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    • Kritiker

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      Tolle Idee! Da werden sich die Müllabfuhr, die Post, spielende Kinder oder einfach nur Menschen, die nach dem Weg fragen wollen direkt zur Zielscheibe erklärt. Dieser Vorschlag würde nichts „ruhiger“ machen, sondern nur zu kriegsähnlichen Zuständen führen.

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  • Ananda Gotam Kaur via Facebook

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    das sind aber keine Asylbewerber, wenn hier jemand auf diese Idee kommen sollte. Gestern war ich um 2 Uhr auf der Autobahn unterwegs, viele Autos mit gelben Kennzeichen ( Nicht EU ) waren unterwegs… ich hab mich gewundert.

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  • Corinna Haunhorst via Facebook

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    Ach nein wirklich…..waren selber betroffen…..woher kommt das bloß

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