Rundblick-Unna » Einbrecher (22) nach frischer Tat gefasst und direkt wieder frei

Einbrecher (22) nach frischer Tat gefasst und direkt wieder frei

22jähriger Einbrecher auf frischer Tat beobachtet, geschnappt – und direkt wieder frei; die Polizei „musste ihn nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen“, schreibt die Polizei selbst dazu.

Eine aufmerksame Zeugin meldete gestern Abend einen Einbruch in Lünen, Grünberger Straße. Sie hatte beobachtet, wie sich ein Unbekannter an einem Fenster eines Nachbarhauses zu schaffen machte. Der Mann verschaffte sich Zugang zu dem Haus – die Bewohner saßen ahnungslos auf der Terrasse hinter dem Haus und bemerkten den Einbruch zunächst nicht.

Der Täter durchsuchte offenbar ein Zimmer des Hauses und wollte bei Erblicken der nahenden Einsatzkräfte anschließend unerkannt fliehen. Der Versuch missglückte – er wurde gefasst. Ein 22-jähriger Lüner war´s.

Seine Flucht endete also im Polizeigewahrsam; doch nicht für lange: „Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen musste der 22-Jährige wieder entlassen werden“, ist der Schusssatz.

Kommentare (9)

  • Petter Uhlenbusch

    |

    Jeder Jugendliche der seine Mofa getunt hat wird härter bestraft.
    Wo führt das alles noch hin?

    Antworten

  • Alexandra Bach via Facebook

    |

    Ich hätte dem Bengel erstmal ordentlich den Arsch versohlt!

    Antworten

  • Helmut Brune via Facebook

    |

    Ich gehe doch davon aus, daß da noch die gerechte Strafe folgt?

    Antworten

  • Susanne Appelstiel via Facebook

    |

    Ich lach mich weg – 😉

    Antworten

  • Svense Kennze via Facebook

    |

    Interessante Sichtweise die einige so haben. Wie war das noch im Rechtsstaat, wer bestraft da? Die Polizei jedenfalls nicht. Festnahme erfolgt, Identität festgestellt, ladungsfähige Anschrift liegt vor, Haftgründe wohl nicht, ergo keine Untersuchungshaft. Die „Strafe“ folgt dann im ordentlichen Gerichtsverfahren durch einen Richter. Wenn wir da sind, können wir beurteilen, ob der Bursche härter oder weicher bestraft wurde, wie der Mofatuner. Da führt das hin. Das man leider annehmen muss, dass hier das Jugendstrafrecht zur Anwendung kommt u die Strafe eher milde ausfallen wird? Ich denke schon, aber auch das bleibt abzuwarten.

    Antworten

    • Kritiker

      |

      Ich habe es an anderer Stelle hier schon einmal gesagt:
      Wir können nur froh sein, dass die Bevölkerung nicht Recht spricht. Denn wenn es so wäre, dann hätten wir von willkürlicher Aussprechung von „einigen Tagen Untersuchungshaft“ bis „Arsch versohlen“ alles dabei…

      Antworten

  • Tobias Habekost via Facebook

    |

    Im nächsten Leben werde ich Gesetzesbrecher in Deutschland. Scheint ja irgendwie ein Sport zu sein und die Konsequenzen, wenn man geschnappt wird, naja… ein kriminelles Element lacht sich darüber schlapp.

    Antworten

  • Petter Uhlenbusch

    |

    Das Prozedere von der Verhaftung bis zur evtl. Verurteilung schreckt die Straftäter nicht ab, sondern ermuntert sie. Mindestens einige Tage Untersuchungshaft wären zunächst das richtige Vorgehen. Aber leider nicht in Deutschland, wo Täter- über Opferschutz steht. Bedanken dürfen wir uns bei den grünen und roten Gutmenschen die diese Büchse der Pandora in naiver Einfältigkeit geöffnet haben.

    Antworten

  • Martina Tsatsoulis via Facebook

    |

    In Deutschland läuft bestimmt nicht alles rund, gerade in der ,Rechtsprechung‘ aber dieses Wort ,Gutmensch(en)‘ kann ich 1. – nicht mehr hören und ist 2. – hier auch Quatsch… Sollte zum Unwort 2015 erklärt werden! Was hat das hier mit Gutmenschen zu tun?

    Antworten

Kommentieren