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Ein Planschbecken mit 34 PS auf Rädern

Ein Fiat Panda mit 34 PS. Inhaltsvermögen: 2000 Liter Wasser. 8 Whirpooldüsen. LED-Unterwasserbeleuchtung. Sonnendeck aus Holz. Und und und. „Und?“ – „Fährt!“, lacht Marc Burgovitsch. Ein rollender Pool. Ein Kleinwagen, mit Teichfolie ausgelegt und anschließend mit Wasser bis zum Rand befüllt. Ein Poolio-Fiat. Das kommt dabei raus, wenn ein 30jähriger Massener mit Begeisterung am Hobbyschrauben „halt mal Langeweile im Kopf“ hat.

Ein Planschbecken auf Rädern ist dabei herausgekommen, leuchtend orange lackiert. Und: fährt!

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Der Motor kühlt sich durchs Wasser selbst, weil wir den Kühler entfernen und somit den Kühlkreislauf ändern mussten“, erläutert der leidenschaftliche Autoschrauber diesen sehr schrägen Kleinwagenumbau, der Marc und seinem Mitschrauber Gerrit im vergangenen Herbst bereits die „Goldene Meise“ beschert hat, eine Auszeichung des Automagazins Grip (RTL2). Haben die zwei jungen Herren ´ne Meise? Mal ehrlich, einen Panda zum Swimming Pool umzubauen…

Dazu muss man schon sympathisch schräg drauf sein. Denkt man sich. Das sympathisch stimmt, ansonsten sind Marc und sein Mitschrauber Gerrit einfach zwei völlig normale junge Männer, die in ihrer Freizeit liebend gern an Autos herumschrauben. „Wir machen viel zusammen mit dem Wagen“, erzählt Marc Burgovitsch, bekennender „Fiat-Fanatiker“. „Unser Ziel ist es, mit Poolio einen Weltrekord aufzustellen!“

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Einstieg ins rollende Badebassin ist nur übers Dach möglich. Die Türen sind zugeschweißt, soll schließlich kein Wasser raussuppen. Stolze 8 Whirlpooldüsen hinten im Kofferraum sorgen für genüssliches Pool-Feeling. Ja, der Schwimmpanda fährt, betont Marc Burgovitsch eifrig, er darf ihn natürlich nicht im öffentlichen Straßenverkehr bewegen, aber auf seinem Privatgelände, kein Problem. „Wenn man den Wagen sieht, staunt man“, sagt der 30Jährige sichtlich stolz auf sein so ungewöhnliches Panda-Baby.

Privat fährt er Punto, „meine Frau Cincequento.“ Und sein Bruder, 27, fährt ebenfalls Fiat. „Einmal Fiat, immer Fiat“, erklärt Marc im Brustton überzeugt. Taugt sein Poolio auch als Aquarium? „Auch nicht verkehrt“, lachte der 30Jährige, „mit Plastikfischen besetzt!“ Und zur Wasserersparnis muss er seinen Planschbeckenpanda in diesem – nassen! – Sommer eigentlich nur für zwei Stunden auf den Hof stellen: „Wenn es regnet, läuft er voll!“

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