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Unnaer (28) gesteht den Mord an der eigenen Mutter

Mit einer Hantelscheibe und einem Baseballschläger brachte er die eigene Mutter um und schnitt ihr anschließend noch die Kehle durch. Vor dem Dortmunder Schwurgericht hat der  28jährige Unnaer heute gestanden, am 2. September vorigen Jahres seine Mutter ermordet zu haben. Die blutige Tat, die ganz Unna entsetze, passierte im Wohnhaus der 66jährigen Frau nahe des Verkehrsrings.

Im Prozess vor dem Schwurgericht legte der Sohn heute ein Geständnis ab. Im WDR hieß es, dass er seiner Mutter – nachdem er sie mit schwerem Sportgerät erschlug – noch die Kehle durchgeschnitten habe.

Der Sohn soll zur Tatzeit allerdings an einer schweren psychischen Störung gelitten haben. Das Gericht zieht nun eine unbefristete Unterbringung in einer geschlossenen psychatrischen Klinik in Betracht.

Rückblende. Die 66 jährige Gymnastiklehrerin (sie hatte an einem der Unnaer Kollegs unterrichtet) wurde am Nachmittag des 2. September tot in ihrem Fachwerkhaus nahe des Verkehrsrings aufgefunden. Sie war an schwerer Gewalteinwirkung gegen Kopf und Hals gestorben. Gleich am Morgen nach dem Auffinden der Leiche nahmen die Ermittler den damals 27 jährigen Sohn der Getöteten fest, da sogleich ein schwerer Verdacht gegen ihn bestand.

Gingen die Ermittler indes zunächst von Heimtücke aus, kristallisierten sich schnell schwerwiegende seelische Probleme des jungen Mannes heraus. Es ergaben sich Hinweise dafür, dass der Sohn sich selbst umbringen und seine Mutter nicht allein zurücklassen wollte. Denn der 27 Jährige war selbst verletzt, als Polizeibeamten ihn am Morgen nach der Bluttat festnahmen.

Der Unnaer wurde zunächst im Justizvollzugskrankenhaus Fröndenberg gebracht und danach in die Untersuchungshaft in einer anderen JVA überführt.

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