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Drogenrazzia im Nachbarkreis: Komplette Cannabisplantage in Wohnhaus sorgsam gehegt

Drogenrazzia im ländlichen Nachbarkreis. Zehn Häuser und Wohnungen durchsuchten in dieser Woche Beamte der Kriminalpolizei in Geseke, Lippstadt, Anröchte und Warstein, nachdem umfangreiche Ermittlungen auf die Spuren der Inhaber geführt hatten.

Ausbeute der konzertierten Durchsuchung: Neben synthetischen Drogen und Marihuana stellten die Beamten auch eine ganze Cannabisplantage in einem Einfamilienhaus sicher. „Die Pflanzen wurden hier sehr professionell mit entsprechender Wärmebeleuchtung gehegt und gepflegt“, schreibt die Polizei. Damit ist nun Schluss: „Die Besitzer der sichergestellten illegalen Betäubungsmittel werden sich später vor Gericht verantworten müssen.“

 

Kommentare (11)

  • Helmut Brune

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    Man kann Alles tun, man darf sich nur nicht Erwischen lassen.

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  • Herta Heinert via Facebook

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    Schade, professionell vermarktet hätte es viel Kohle gebraucht

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  • Mör Ti via Facebook

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    Berichtet doch auch mal über Drogentote durch Alkohol. Überall erhältlich und nicht weniger gefährlich! Noch heuchlerischer wird es, wenn in den Medien von „Alkohol UND Drogen“ berichtet wird. Als wenn Alkohol keine Droge sei! Aber man legalisiert und verharmlost gerne Dinge, an denen man gut verdienen kann. So ist es!

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    • Mör Ti via Facebook

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      Korrektur: Statt Drogentoten wäre das Schlagwort Alkoholmissbrauch passender. Man muss ja nicht mit Kanonen auf Spatzen schießen..

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Mör Ti – machen wir gerne. Zuvor: Obiger Bericht ist eine Meldung, keine Meinungsäußerung der Redaktion. Zum Thema Alkohol: Die negativen Folgen riskanten Alkoholkonsums
      Riskant ist jeder erhöhte, regelmäßige Alkoholkonsum.
      Riskant ist auch jede Art von Rauschtrinken.

      Zu Gesundheitsschäden kommt es nicht erst bei Alkoholabhängigkeit sondern bereits bei riskantem Konsum. Alkoholprobleme werden fälschlich mit schwerer Krankheit gleichgesetzt. Irrtümlich besteht auch die Vorstellung, dass Hilfe nur in der Therapie schwer Abhängiger bestehen könnte.
      Jede Art von Alkoholkonsum ist gesundheitsschädlich.

      Die Leber baut den Alkohol ab und nimmt Schaden. Es kommt zur Schwellung, Verfettung und schließlich zur Auflösung (Zirrhose). Schon geringe Mengen erhöhen den Blutdruck und damit das Schlaganfall- und Herzinfarktrisiko. Das Nervenmark wird geschädigt; Missempfindungen, Kribbeln, Taubheit, Schmerzen bis zu Lähmungen in Armen und Beinen können die Folge sein (Polyneuropathie).

      Bei einem Rausch werden Millionen Gehirnzellen unwiederbringbar zerstört. Es leiden das Gedächtnis, das Konzentrationsvermögen, die Kritik- und Urteilsfähigkeit, später die Intelligenz bis zum völligen geistigen Abbau.

      Bauspeicheldrüse, Magen und Darm können sich entzünden.
      Es steigt die Gefahr von Krebserkrankungen der Leber, des Magens, des Bereichs der Mund- und Rachenhöhle, des Kehlkopfes, der Speiseröhre, von Magen und Darm.
      Die Potenz und das sexuelle Leben werden beeinträchtigt.

      Die Gefahr psychischer Erkrankungen steigt: Es drohen Reizbarkeit, Unzuverlässigkeit, übertriebenes Misstrauen bis zu Depression und Psychose.

      Unfall- und Verletzungsrisiko

      Risiken werden unter Alkoholeinfluss teilweise gezielt gesucht. Gefahren werden ignoriert, die Wahrnehmung und Reaktionsfähigkeit sind beeinträchtigt.

      Im Jahr 2005 starben in Deutschland 603 Menschen bei Alkoholunfällen im Straßenverkehr, 22.004 wurden verletzt, davon ca. 40% schwer (Quelle: adac; http://www.bads.de).

      10 bis 30 % aller sonstigen Unfälle geschehen ebenfalls alkoholbedingt.

      Gewalt gegen andere, Kriminalität

      Alkohol führt vielfach zum Ausbruch von Aggressivität und Gewalt gegen andere. Ein großer Teil aller Straftaten wird unter Alkoholeinfluss ausgeübt, darunter Totschlag 38%, Körperverletzung 38%, Vergewaltigung 31 %, Mord 22 %, Raub 15%, Brandstiftung 19% (Quelle Kriminalstatistik 1999, http://www.bka.de).

      Zu nennen sind als alkoholtypisch: Kindesmisshandlung, Gewalt in der Familie, Beleidigung und Sachbeschädigung, Widerstand gegen die Staatsgewalt.

      Alkoholabhängigkeit hat insbesondere für Partner und Familienmitglieder gravierende Folgen. Die Zahl der Betroffenen liegt bundesweit bei 8 Millionen. Das Leben ist oft massiv beeinträchtigt und sie leiden oft lange Zeit. Zu den Sorgen um die Gesundheit des Alkoholkranken kommen Belastungen durch ständige Überforderung, z. B. in der Kindererziehung und im Haushalt, finanzielle Probleme, Vereinsamung und Ertragen von (sexueller) Gewalttätigkeit.

      Folgen sind Nervosität, Schlaflosigkeit, Magenerkrankungen, Migräne bis zu Depressionen und eigener Abhängigkeit.

      Sozialer Schaden

      Alkoholkranke verändern sich in ihrem Verhalten und werden intoleranter, aggressiver, halten Zusagen und Versprechen nicht ein, werden unzuverlässiger. Wenn sie stark getrunken haben, wird ihr Verhalten für den Freundes- und Bekanntenkreis schwer zumutbar. So verlieren sie nach und nach ihre Freunde und umgeben sich immer mehr mit ebenfalls Alkoholkranken, ein Teufelskreis.

      Volkswirtschaftlicher Schaden

      Alkoholkranke sind 2,5 mal häufiger krank. Sie können nur drei Viertel ihrer normalen Arbeitsleistung erbringen.

      Der Umsatz der Alkoholwirtschaft liegt bei ca. 15 Mrd., die Steuereinnahmen betrugen 2001 rund 3,4 Mrd., die Werbeaufwendungen 0,6 Mrd.

      Der Volkswirtschaft entstehen erhebliche Verluste durch verringerte Produktivität, Folgekosten von Unfällen und Straftaten, die Belastung des Gesundheitswesens. Der Gesamtschaden beträgt rund 20,6 Mrd., wovon allein 7 Mrd. auf die alkoholbedingten Sterbefälle entfallen (ca. 42.000 jährlich).

      Quelle (sofern nicht gesondert angegeben): „Alkohol“. Hrsg.: DHS Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen.

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    • Mör Ti via Facebook

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      Klare Worte! Danke an die Redaktion. ?

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Mör Ti – keine Ursache, du hast ja absolut Recht mit deinem Einwurf.

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  • Sascha Herrmann via Facebook

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    Die gönnen den Leuten in so beschissenen Zeiten auch kein bisschen Spaß 😉

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  • Andre As via Facebook

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    Der gibt erstmal keine Rauchzeichen mehr 😉

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