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Drei Städte – drei Kreise: Ein Dreiklang an der Ruhr fürs nächste Kulturcamp an der Ruhr?

Fröndenberg – Menden – plus Wickede? Kreis Unna, Märkischer Kreis, Kreis Soest. Mit der Aufnahme von Wickede/Ruhr ins Kulturcamp an der Ruhr-Duo könnte man, so überlegt Fröndenbergs Kunstvereins-Vorsitzender Peter Trautner, möglicherweise den Aktionsradius für die Förderung auch eines weiteren Kulturcamps 2016 erweitern.

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„Wie toll war das wieder“: Fröndenbergs stellv. Bürgermeisterin Monika Kostorz, Camp-Koordinatorin Birgit Mescher, Stefan Voss (Jugendamt Menden).


 

Wollen wollen das alle Beteiligten, erklärte Fröndenbergs stellv. Bürgermeisterin Monika Kostorz gestern noch einmal aus vollem Herzen. Mit einem fröhlichen Abschlussfest in der Kulturschmiede und draußen im Himmelpark feierten mehrere 100 Kinder und Jugendliche aus Fröndenberg und Menden mit Eltern, Großeltern, Freunden und Workshopleitern zwei weitere tolle, bunte, erlebnisreiche, kreative Ferienwochen.

Von Könnern und Kennern des kreativen Fachs angeleitet bastelten die Mädchen und Jungs witzige Klappmaulpuppen und filigrane Mobiles, malten herrlich knallbunte Acrylbilder, bauten Flöße (die sogar samt Passagieren sanft über die Ruhr schwammen), lernten Showtanz und Tennis… „Und ich weiß nicht, wie viele tausende Crepes in diesen zwei Wochen gebacken und verspeist wurden“, verkündete Camp-Koordinatorin Birgit Mescher (Stadt Fröndenberg) lachend.

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„Wackeldinger“ baute Künstler Peter Trautner mit den kreativen Jugendlichen. Die Idee des Kunstvereinsvorsitzenden: Im kommenden Jahr Wickede einbeziehen und einen Städte-Dreiklang an der Ruhr herstellen.


 

Die Förderung des aufwändigen Sommerferienprojekts der beiden Nachbarstädte an der Ruhr läuft im Rahmen des NRW-„Kulturrucksacks“ mit dieser vierten Auflage zunächst aus, erinnerte Monika Kostorz an die Überlegungen, die jetzt getätitgt werden müssen. „Wir müssen Wege finden, wie es weiterlaufen kann.“ Denn dass es weiterlaufen soll, nein muss, ist zwischen allen Akteuren völlig unbestritten.

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Auch wenn der Aufwand tatsächlich groß ist mit über einem Dutzend Workshops, die allesamt qualifiziert künstlerisch und pädagogisch angeleitet wurden. Für Organisation und Betreuung vor Ort stellte die Stadt Menden allein acht Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die zwei Wochen ab, das Ganze, erklärte Stefan Voss vom Mendener Jugendamt, war schon eine Riesenarbeit und enormer Aufwand. „Und es kostet natürlich.“

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Man will sich dieses Ferienerlebnis für die Jugend aber weiter etwas kosten lassen. Und so stecken die beiden Bürgermeister Friedrich-Wilhelm Rebbe und Volker Fleige bereits eifrig ihre Köpfe zusammen und loten mögliche Finanzierungsquellen aus. Und eine Idee warf halt gestern beim munteren Abschlussfest Künstler Peter Trautner in die Runde: „Man könnte Wickede noch mit einbeziehen – dann hätte man drei Städte und drei Kreise. Und dann zusammen kreative Aktivitäten am Ruhrtalradweg auf die Beine stellen…“ die Köpfe für das fünfte Kulturcamp an der Ruhr qualmten schon, bevor das vierte am späten Freitagnachmittag fröhlich und farbenfroh im Sonnenglanz endete.

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