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Drei Fahrräder plus Fahrrad-Shirts für junge Geflüchtete im Unnaer Osten

Mit strahlenden Augen drehten die Jugendlichen sofort eine erste flotte Runde. Über drei gut erhaltene Fahrräder freuen sich junge Zugewanderte der Wohneinrichtung am Stockumer Hellweg sowie über diverse Fahrrad-Shirts. Alles konnten CDU-Ratsmitglieder aus dem Unnaer Osten heute an die Einrichtung übergeben.

CDU-Ratsherr Werner Clodt aus Lünern wurde vor einigen Tagen von einer Nachbarin angesprochen, die 3 gut erhaltene Fahrräder verschenken wollte. „Er dachte dann sofort an die Wohneinrichtung für jugendliche Flüchtlinge in Stockum und nahm umgehend Kontakt mit der Leiterin auf“, berichtet Frank-Holger Weber, Vorsitzender der Ortsunion Hellweg. Zusammen mit seinen Parteifreunden Werner Kleinhans aus Uelzen und Werner Clodt organisierte er die Übergabe für den heutigen Tag.

Die Jugendlichen freuten sich riesig, freuen sich die CDU-Vertreter mit, „sie drehten mit strahlenden Augen sofort eine erste Runde auf den Rädern.“

Neben den Sachspenden übergaben die CDU-Politiker aus den Ostgemeinden der Leiterin der Einrichtung der „help-Jugendhilfe“ auch noch einen Gutschein für Textilien, den sie persönlich noch am Morgen gekauft hatten. „Denise Artmann würde sich über weitere Spenden sehr freuen“, gibt Frank-Holger Weber die Bitte der Leiterin weiter. Benötigt wird insbesondere Beschäftigungsmaterial wie beispielsweise

  • Fußbälle

  • Basketbälle

  • Basketballkorb

  • Tischtennisplatte nebst Zubehör

  • Inliner (Größe 40 – 42)

  • Skateboards.

Weiterhin werden Wörterbücher (deutsch-arabisch, deutsch-dari) und Bettwäsche (Bezüge und Spannbettlaken) benötigt. Interessenten können unter der Telefonnummer 02308-3899908 Kontakt mit Denise Artmann aufnehmen.

Räder jugendliche Flüchtlinge

Kommentare (19)

  • Rolf Simon via Facebook

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    Hauptsache sie kennen auch die Verkehrsregeln.

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  • Wolf-Dieter Aschemann via Facebook

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    Verkehrsregeln erlernen, hier in Oche machen die Lehrgänge mit den Flüchtlingen !.

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  • Daniela Biermann via Facebook

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    Hätte auch gern ein Fahrrad. .meins wurde geklaut

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  • Oskar B.

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    Der linke bräuchte wohl eher Socken, Schuhe und Pullover…..

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  • Michael Schild via Facebook

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    Auch mit Verkehrsregelschulung und mit einer Haftpflichtversicherung? Falls die Neu-Radler jemanden verletzen sollten, bei ihren Touren? Ansonsten hoffe ich auf eine Durchgriffshaftung zum Schenker!

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  • Tobias Habekost via Facebook

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    In Hemer ist einer (1!) von 70 eingeladenen Flüchtlingen zum Lehrgang zu den Verkehrsregeln erschienen…
    Ganz großes Kino…
    Am Besten als Autofahrer und Fußgänger die Augen aufhalten!

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      War das nicht in Balve, Tobias Habekost…? Oder die haben dort ähnliche Erfahrungen gemacht. Sehr ernüchternde Erfahrungen. 75 Geflüchtete eingeladen zum Fahrradtraining, extra Flyer gedruckt, und nur einer kam.

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  • David Gausmann via Facebook

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    Ja, das ist schon wichtig, den Flüchtlingen Verkehrsregeln beizubringen. Man muss ja schon bedenken, dass die Flüchtlinge unmittelbar vor dem Krieg in ihrem Land schließlich in der Steinzeit gelebt haben. Niemand dieser Menschen hat zuvor jemals ein Fahrrad gesehen, deswegen laufen sie beim einschalten der Fahrradbeleuchtung auch schreiend in die nächste Höhle, da sie befürchten, es ziehe ein Gewitter auf. Man muss schon sehr umsichtig mit denen sein, die bis vor sechs Wochen ausschließlich auf dem Manmut geritten sind…

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  • Wilfried M.

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    Feiner Zug! Dennoch muss die Frage der Haftung geklärt sein. Gerade ungeübte Radfahrer verursachen hier und da Schäden, für die im Allgemeinen eine Haftpflichtversicherung aufkommt.

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  • Karl Friedrich

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    Mein Nachbar hatte neulich einen Fahrradunfall mit einem Jugendlichen, für den keine Versicherung abgeschlossen war. Er bleibt zu 100 Prozent auf seinem Schaden sitzen.

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  • Wolfgang F.

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    Verwunderlich, und das von Leuten, die geübten Skatern wegen Unfallgefahr die Benutzung ihrer Anlage bei Regen verbieten wollen wir hier vor ein paar Tagen zu lesen war.

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  • Marcus Stadel via Facebook

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    Ich sehe keine Kinder…

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  • Matti Vibes via Facebook

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    Da bekommen die Fahrräder geschenkt und bei uns auf dem Dorf kann man sein eigenes Fahrrad nicht mals am Supermarkt stehen lassen da wird es direkt geklaut…

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  • Lisa Hauptmann via Facebook

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    Meine lieben Leute, auch wenn die Flüchtlinge größtenteils des Krieges wegen hier sind, kennen Sie sehrwohl Fahrräder, Autos, etc.
    die Verkehrsregeln zu erlernen ist mit Sicherheit ein großer und wichtiger Schritt, aber den Großteil kennen Sie schon. Ich arbeite selber mit Jugendlichen Flüchtlingen und die bewegen sich – wohlgemerkt als Fußgänger – sicher durch den Straßenverkehr.
    Aber ich finde es lobenswert, dass sich die Mühe gemacht wird, ihnen die Verkehrsregeln nah zu bringen. Aus welchem Grund auch immer diese Menschen nicht gekommen sind, ich erlebe tagtäglich Jungs die viel und gut lernen :)

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Liebe Lisa Hauptmann – danke dir, wir bereiten ohnehin noch einen Folgebericht vor und werden dabei auch gern auf deine Erfahrung zurückgreifen. VG!

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    • Lisa Hauptmann via Facebook

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      Vielen Dank, mein Kommentar sollte auch absolut keine Kritik euch gegenüber beinhalten! Im Gegenteil!
      Ich finde es nur schade, dass dann bei einem Fall direkt von allen gesprochen wird. Was da in Hemer bzw. Balve passiert ist, ist natürlich schade aber ich wollte nochmal betonen, dass halt nicht alle so sind und dass ich es schade finde, dass oft alle über einen Kamm geschoren werden.
      Ich kann natürlich auch nur von meinen Jungs sprechen und es gibt mit Sicherheit auch überall schwarze Schafe, aber ich erlebe jeden Tag fröhliche Jungs die Mir morgens immer die Hand geben, Hallo sagen, mich fragen wie es mir geht. Und die gerne mit mir gemeinsam Deutsch lernen, um sich verständigen zu können.
      Ich habe also sehr positive Erfahrungen im Umgang mit unbegleiteten Flüchtlingen gemacht! :-)

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Das ist doch klasse! Wir haben das nicht als Kritik aufgefasst, wir freuen uns sehr über solche informativen Beiträge. Kritische Fragen sind natürlich berechtigt, aber, wie du genau schreibst – man soll bitte nicht pauschal alle über einen Kamm scheren. Es fällt vielen zunehmend schwer, zu differenzieren – das können wir auch nachvollziehen, trotzdem muss man es bitte immer wieder versuchen. VG an dich!

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    • Lisa Hauptmann via Facebook

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      Auf jeden Fall, ich selbst habe nach den Vorkommnissen in der Silvesternacht gemerkt, wie urteilend ich eigentlich gedacht habe und habe mich dann entschieden ein Praktikum zu machen, um mich mehr darüber zu informieren. Und es hat mir wirklich geholfen! Jeden Tag lerne ich neue Seiten kennen, einige Jungs machen schon Witze auf deutsch oder helfen den Betreuern die anderen Zu verstehen, die noch nicht so weit sind. Was mir aber am meisten imponiert hat, war und ist dieses Herzliche. Ich kann wirklich jedem nur empfehlen, diese Erfahrung zu machen und sich das mal anzuschauen. Denn es ist gar nicht alles so rosig, wie das alles immer aussieht. Es gibt Gottseidank Jugendhilfe für unbegleitete Flüchtlinge, wodurch sie Betreuer und Geld zur Verfügung haben, aber sie bekommen nichts geschenkt oder in den Allerwertesten geschoben, wie das immer wieder behauptet wird. Es gibt einen Tagessatz pro Kopf, der eingehalten werden muss. Da steckt eine Menge Mühe und Organisation hinter.

      Ich finde, manche Menschen hätten es sogar mal nötig diese Erfahrung zu machen, bei dem was sie so von sich geben.

      Liebe Grüße! :-)

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    • Rundblick Unna via Facebook

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