Rundblick-Unna » „Drecksbullen, wir kriegen euch!“: 80köpfiger Mob rennt drohend auf Polizeistreife zu – Zuvor Massenschlägerei mit Baseballschlägern und Holzlatten

„Drecksbullen, wir kriegen euch!“: 80köpfiger Mob rennt drohend auf Polizeistreife zu – Zuvor Massenschlägerei mit Baseballschlägern und Holzlatten

“ Packt Sie euch!“, „Drecksbullen, wir kriegen euch!“ – unter solchem Drohgebrüll rannte eine ca. 80köpfige Gewalttätergruppe auf eine einzelne Zivilstreife zu, schwang dabei Holzlatten und Baseballschläger. Den Polizeibeamten blieb zunächst nichts anderes übrig, als den Rückzug anzutreten und Unterstützung anzufordern. Die kam auch – den beiden Zivilbeamten geschah glücklicherweise nichts weiter. Zuvor gab es eine Massenschlägerei unter mindestens 50 Personen. Geschehen am Samstagabend in der östlichen Dortmunder Innenstadt.

Gegen 22.20 Uhr alarmierten besorgte Zeugen die Polizei: Vermutlich mehr als 50 Personen gingen teilweise mit Baseballschlägern bewaffnet aufeinander los. Ein ziviles Streifenteam, das sich gerade zufällig im Bereich des Tatortes aufhielt, beobachtete in einer Straßeneimündung etwa 20 Männer. Diese waren u. a. mit Baseballschlägern, Holzlatten oder ähnlichen Gegenständen bewaffnet.

Ein paar Meter entfernt befand sich eine weitere Gruppe – viermal so groß, mindestens 80 Personen. Diese waren zum Teil mit dunklen Kapuzenpullovern bekleidet oder liefen mit nackten Oberkörpern auf der Eisenacher Straße herum. Auch sie trugen Baseballschläger, Holzlatte und ähnliche Schlagwaffen mit sich und waren auf dem Weg in Richtung der anderen, viel kleineren Gruppe.

Plötzlich wandte sich der 80köpfige Mob genau der Zivilstreife zu und kam drohend auf den zivilen Funkwagen zugelaufen. ‚“Polizei!“, riefen die Beamten laut und vernehmlich, doch die gewaltbereiten Rowdies störten sich nicht den Funken drum, schrien im Gegenteil „Packt Sie euch!“ und „Drecksbullen, wir kriegen euch!“.

Eilig zogen sich die akut bedrohten Beamten zurück, orderten Unterstützung –  wenige Augenblicke später trafen mehrere Dutzend Beamte ein und stellten vorübergehend den Respekt vor dem Gesetz wieder her. Gezielt suchten die Einsatzkräfte einen bekannten Szenetreff der Ultragruppierung „The Unity“ auf und kontrollierten alle anwesenden Personen gründlich.

Zur Zeit dauern die polizeilichen Ermittlungen noch an.

Die Polizei fragt nun: „Wer hat die Auseinandersetzungen beobachtet und kann eventuell Hinweise zu den Beteiligten, möglichen Kennzeichen geben oder kennt sogar die Identität der Beteiligten?“

Zeugen melden sich bitte beim Kriminaldauerdienst der Polizei unter der Rufnummer 0231-132-7441.

Kommentare (20)

  • Helmut Brune via Facebook

    |

    Komplette Anarchie!! Schrecklich!

    Antworten

  • Martina Ta via Facebook

    |

  • Jens Jonker via Facebook

    |

    wäre sehr nice wenn se die truppe ausheben würden.verknacken oder zur sozoialarbeit verurteilen…………man die polizissten machen auch nur ihren job. aber über sowas denkt so ein pöbel gar nicht nach.

    Antworten

    • Rundblick Unna via Facebook

      |

      Die Truppe war offenbar in sich nicht sehr homogen, Jens Jonker. „Ausheben“ wird schwierig. Deswegen erhofft sich die Polizei weitere Hinweise.

      Antworten

  • Svense Kennze via Facebook

    |

    Geht garnicht….vor allem können die mal froh sein, dass da nicht geschossen wurde. Je nach Situation wäre das durchaus denkbar und rechtlich einwandfrei. Hier hilft nur absolut kompromissloses polizeiliches, wie auch justizielles Vorgehen.

    Antworten

  • Sabine

    |

    Wird immer schlimmer! Es sollte bedeutend härtere Strafen dafür und mehr Polizisten geben! Bevor jeder Spinner meint machen zu können was er will…

    Antworten

  • Thomas R. MC-Germania via Facebook

    |

    Es wird immer schlimmer

    Antworten

  • Ulrich Tok via Facebook

    |

    Viel schlimmer sind diejenigen, die diese „Fans“ decken…..aber Rückrat ist für viele ein Fremdwort.

    Antworten

  • Tobias Habekost via Facebook

    |

    Unglaublich! Was geht in diesem Land ab?

    Antworten

  • Martin Sachs via Facebook

    |

    Bin froh, das ich das Kleid der ehre nicht mehr trage. Mir wäre bestimmt die ein oder andere kugel durch den Lauf meiner dienstwaffe entfleucht!!

    Antworten

  • Norman R.

    |

    Was ein quatsch hier wieder ohne nachzudenken geschrieben wird.

    Mehr Polizei? Nein. Natürlich ist so eine Aktion durchaus fragwürdig, aber ist denn was passiert? Nein.

    Und wenn jemand hier sich auch mal draussen auf der Straße aufhalten würde, wüsste er das dort keine Anarchie herrscht!

    Gesetzlos verhält sich in aller regelmäßigkeit die Polizei, und Leute das ist fakt, dieser Berufsstand wird durch keine Institution kontrolliert und begeht mehr straftaten in Form von Körperverletzungen als man sich nur Vorstellen kann.

    In der jüngern Generation wird man entweder gerne Polizist oder man verachtet diesem Beruf, weil Polizisten in der Regeln willkürlich und unverhältnismäßig handeln.

    Bestes Beispiel das man über die Polizei nur den Kopfschütteln kann ist Martin Sachs mit seiner kriminellen Äußerung.

    Nebenbei will ich nicht gut heißen bewaffnet andere Menschen zu attackieren!

    Antworten

    • Svense Kennze via Facebook

      |

      Norman R. da hast du ja nun reichlich extreme Behauptungen aufgestellt ohne Belege zu liefern. Plattes Polizeibashing, mehr nicht. Natürlich wird dieser Berufsstand kontrolliert, nämlich durch Staatsanwaltschaft und Gerichte. Und natürlich begeht dieser Berufsstand Körperverletzungsdelikte im Rahmen seines gesetzlichen Auftrages, nämlich immer dann, wenn rechtmäßige Maßnahmen mit Zwang durchgesetzt werden müssen, bei Widerstandshandlungen oder zur Abwehr von Gefahren. Dazu gibt es klare Vorgaben in den Polizeigesetzen der Länder und des Bundes. Alle diese Eingriffe sind daher formal tatbestandsmäßig Körperverletzungen, aber per Gesetz gerechtfertigt. Wer Zweifel an eben dieser Rechtmäßigkeit hegt, dem steht der Klageweg offen und das wird auch fleißig genutzt. Gerne wird (und das tust du offenkundig auch) die Behauptung aufgestellt bzw. der Schluss gezogen: Es gibt eine Anzahl an Anzeigen gegen Polizeibeamte x und eine Verurteilungsquote y und weil x so viel größer ist als y, muss da ja was falsch laufen oder Koprsgeist eine gerechte Verfolgung verhindern. Diese Behauptung und Schlussfolgerung halte ich für sehr gewagt. Es gibt ohne Zweifel Fehlverhalten und auch Straftaten und es gibt ohne Zweifel in diesen Fällen durchaus Verurteilungen. Viele Anzeigen entbehren aber nun einmal einer Grundlage und manche werden nur erstattet, um den Beamten als Retourkutsche noch einmal Probleme zu machen. Die Gewalt auf der Straße und die Gewalt gegen Polizeibeamte nimmt zu, das führt unweigerlich auch zu konsequenterem Durchgreifen der Polizei (ist u.a. ja auch ihr gesetzlicher Auftrag). Deine Aussagen: Die Polizei verhält sich regelmäßig gesetzlos, Polizisten handeln regelmäßig willkürlich und unverhältnismäßig, sind eine Frechheit, vom beleidigenden Hintergrund mal ganz abgesehen. (soviel auch zu kriminelle Äußerungen, auch wenn ich die vom Martin auch nicht richtig finde). Meine Meinung zu dir und deinem kindischen und wenig reflektierten Post: Vermutlich hast speziell DU eine Problem mit der Institution Polizei, mit Autorität an sich und bist vermutlich schon des Öfteren (vielleicht wegen deines eigenen Fehlverhaltens) entsprechend mit der Polizei aneinander geraten. Wundern würde es mich nicht.Ich empfehle dir einfach mal ne Runde laufen zu gehen und Frust abzubauen, bevor du sowas wie hier raushaust.

      Antworten

  • Fürst

    |

    „… und stellten vorübergehend den Respekt vor dem Gesetz wieder her. …“ Ganz sicher nur VORÜBERGEHEND.

    Antworten

  • Mike

    |

    Es wird immer schlimmer, No-Go Areas werden ja immer von der Politik abgetan, wie die Realität aussieht sieht man hier und es ist erschreckend wie wenig Respekt die Leute noch vor der Polizei haben, aber auch kein Wunder bei der deutschen Kuscheljustiz, in anderen Ländern, siehe damals die Fussballrowdies in den Niederlanden, direkt eingebuchtet bis zum Prozess. Angriffe gegenüber Polizisten müssen direkt mit Schnellarrest und Prozess und viel stärker geahndet werden.
    Es ist ja nicht umsonst so, daß die Polizei selbst zu einem simplen Verkehrsunfall in der Dortmunder Nordstadtgegend nur noch in Mannschaftsstärke ausrückt weil die Beteiligten ihre eigenen Gesetze walten lassen wollen und selbst Rettungsdienstarbeiten behindert werden von Angehörigen.

    Antworten

  • Marc Weber via Facebook

    |

    Ich bin eh der Meinung, daß die Beamten , ihre dienstwaffen zu selten einsetzen

    Antworten

Kommentieren