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Dr. Hagen Zeller leitet Unfallchirurgie am EK

Dr. Hagen Zeller ist neuer Chefarzt der Wiederherstellungs- und Unfallchirurgie des EK. Foto: EK Unna

Dr. Hagen Zeller ist neuer Chefarzt der Wiederherstellungs- und Unfallchirurgie des EK. Foto: EK Unna

Dr. med. Hagen Zeller wird ab Oktober neuer Chefarzt im Evangelischen Krankenhaus Unna. Er übernimmt die Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie und folgt Dr. med. Wolfram Kurschat.

Abschied nach 33 Jahren

Der langjährige Chefarzt, der die Fachabteilung für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie des EK nachhaltig geprägt hat, tritt seinen Ruhestand an. Nach dem Medizinstudium in Münster verbrachte Dr. Kurschat seine Assistenzarztzeit in der Chirurgischen Abteilung des EK. Im Anschluss an seine chirurgische und unfallchirurgische Facharztausbildung in den Städtischen Kliniken Dortmund kehrte der gebürtige Kamener als Oberarzt in die Chirurgie des Evangelischen Krankenhauses zurück. Die vergangenen 15 Jahre wirkte er als Chefarzt der Unfall- und Wiederherstellungschirurgie.

Sein Verdienst ist der Ausbau der Klinik zu einer modernen Unfallchirurgie mit der ausgewiesenen Expertise in der Behandlung von Unfällen jeglichen Schweregrades. Zusätzlich engagierte er sich in der medizinischen Betreuung von verletzten Kindern und Jugendlichen aus Krisen- und Kriegsgebieten, welche über das Hammer Forum den Weg in die Unfallchirurgie des EK fanden und auch weiterhin finden werden.

Zeller: „Es sind große Fußstapfen

„Es sind große Fußstapfen, in die ich trete“, weiß Dr. med. Hagen Zeller. Der 43-jährige Facharzt für Chirurgie, Unfallchirurgie und Spezielle Unfallchirurgie besetzt seit 2007 die Position des Leitenden Oberarztes in der Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie des EK. Seine ärztliche Laufbahn hatte er bis dahin im Allgemeinen Krankenhaus Hagen, ein Haus der Maximalversorgung, bestritten.

Es ist ihm ein großes Anliegen, die Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie, auch im Sinne von Dr. Kurschat, auszubauen und somit den Patientinnen und Patienten aus Unna und der Region weiterhin ein Höchstmaß an medizinischer Versorgung zukommen zu lassen. Als eine seiner Hauptaufgaben sieht er die Weiterentwicklung der Unfallchirurgie und die Etablierung der Klinik als regionales Traumazentrum. Dabei setzt er sein Hauptaugenmerk auf die Kontaktpflege zu den niedergelassenen Kollegen und darauf, die ihm anvertrauten Patientinnen und Patienten zusammen mit seinem Team bestmöglich zu behandeln und zu betreuen.

In seiner freien Zeit widmet sich der Unfallchirurg und zweifache Vater der „bildenden Kunst“ – vor allem Zeichnen und Malerei – und verschafft sich auf dem Tennisplatz sportlichen Ausgleich. Schließlich ist ihm das Familienleben besonders wichtig.

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