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Dortmunder Polizei hebt 2 Drogenverstecke aus und zieht 2 „Kampfhunde“ ein

Der Begriff „Kampfhund“ stammt nicht von uns, sondern aus der Orginalmeldung der Dortmunder Polizei. Diese berichtet heute Abend (Montag) vom Ausheben zweier Drogenverstecke – beide in Dortmunder Wohnungen. Im Zuge dessen nahmen die Beamten auch 3 Männer fest (einer war kurz danach wieder frei) und zogen zwei, Zitat,  „Kampfhunde“ ein. (Unser Foto ist ein Beispielbild). Für diese beiden „gelisteten“ sprich als besonders „gefährlich“ eingestuften Hunde besaß der 23 jährige Halter offenbar keine Erlaubnis.

Die Tiere wurden der Feuerwehr übergeben.

Unter dem landläufigen Begriff „Kampfhunde“ (den Tierfreunde oftmals kritisieren, da das Problem immer am anderen Ende der Leine liegt – beim Menschen) versteht man Listenhunde / auch Anlagehunde genannt, die der Gesetzgeber als gefährliche oder potenziell gefährliche Hunde einstuft.  Zu den bekanntesten Rassen zählen z. B. Rottweiler, Pitbulls oder Mastiffs.

Viele Städte – Unna gehört übrigens NICHT dazu – verlangen von Haltern dieser Hunde eine vielfach höhere Steuer, zuweilen das Zehnfache der regulären Steuer. In Dortmund beträgt die jährliche Steuer für einen „Anlagehund“ aktuell 624 Euro, für ein zweites Tier ebenfalls.  Hingegen beträgt die Steuer dort für einen nicht gelisteten Hund 144 Euro, 192 für ein zweites Tier.

Drogen polizei

Zu den Drogenfunden:

Eine Wohnung hoben die Beamten an der Westhoffstraße aus –  dort wurde ein 22 jähriger polizeibekannter Drogendealer beim Dealen beoachtet, mit Kokainpäckchen erwischt und festgenommen. Zeugen wiesen die Polizei auf die nahe gelegene Wohnung hin: Auch hier fand sich (eine geringe Menge) Kokain, Bargeld und mutmaßliche Hehlerware in Form von Mobiltelefonen und anderen elektronischen Geräten. Ironie: An einem aufgefundenen Schlüsselbund war ein Werbeband der Polizei angebracht …

In der Wohnung trafen die Beamten zudem auf einen zweiten Mann (21), der zusammen mit seinem WG-Kompangnion den Weg ins Polizeigewahrsam antrat. Der Haftrichter erwartet sie.

Einen zweiten Drogenfund machten Einsatzkräfte in der Manteuffelstraße: Zeugen hatten der Polizei hier rege Drogenverkäufe eines 23-jährigen Mannes  gemeldet, den brauchten die Beamten in seinen vier Wänden am Sonntagabend dann auch nr abzuholen. Neben Betäubungsmitteln (u. a. Marihuana) wurde ein Baseballschläger sichergestellt – und die besagten beiden Listenhunde warfen Fragen auf, die der junge Mann nicht schlüssig beantworten konnte. Die Feuerwehr nahm die Tiere in ihre Obhut.

Für Haft reichten Marihuana, Baseballschläger und illegaler „Kampf“hundebsitz bei diesem 23-Jährigen allerdings nicht aus: Er ging nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder nach Hause.

Foto: Die Drogenfunde der Polizei Dortmund.

Kommentare (1)

  • ketzer

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    Mir wird angst und bange um unsere Kinder und Jugendlichen, die derartigen Drogenangeboten ausgesetzt werden. …. Ich sehe kaum einen Unterschied, ob jemand durch Siechtum oder durch ein Messer umgebracht, gemeuchelt wird.

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