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Dortmund: Mit Waffe im ICE – 29-Jähriger löst Einsatz der Bundespolizei aus

Die Welt wird immer verrückter … Am späten Donnerstagabend wurde die Bundespolizei am Dortmunder Hauptbahnhof über einen bewaffneten Mann im ICE 102 informiert! Bundespolizisten konnten daraufhin einen 29-jährigen Litauer bei Ankunft des Zuges am Bahnsteig festnehmen. Dieser trug bei der Festnahme unter seiner Jacke eine vermeintliche Pistole in einem Schulterholster.

Die Beamten sicherten die Waffe, bei der es sich um eine sogenannte „Soft-Air“-Pistole handelte. Den bereits wegen Bandendiebstahls polizeibekannten Litauer erwartet nun ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz. Dies kann mit einer Geldbuße geahndet werden.

In diesem Zusammenhang weist die Bundespolizei auf die Konsequenzen hin, welche sich durch das Mitführen von Waffen in Zügen und Bahnhöfen ergeben. Regelmäßig löst das Mitführen von erlaubnisfreien Waffen, die oftmals von echten Schusswaffen nicht zu unterscheiden sind, größere Polizeieinsätze aus. Diese sind häufig mit Sperrungen von Bahnsteigen und sogar Zugstrecken verbunden und führen so zu erheblichen Kosten. Diese können bei Vorliegen der rechtlichen Voraussetzungen dem Verursacher in Rechnung gestellt werden!

Kommentare (1)

  • Helmut Brune

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    Welche Absichten der wohl mit der Pistole hatte? Dies kann mit einer Geldbuße geahndet werden….. also doch Kuscheljustiz.

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