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DO-UN-SO wieder halbstündlich: Pünktlich zum Schulbeginn soll Eurobahn wieder im Normaltakt fahren

Pünktlich zum Wiederbeginn der Schule sollen die Eurobahnen zwischen Dortmund, Unna und Soest wieder im Normaltakt fahren, sprich alle halbe Stunde. Die Eurobahn teilte mit, dass der „Notfahrplan“ mit Umstellung auf Stundentakt beendet sei.

Vorübergehend hatte das Privatunternehmen jeden zweiten Zug der RB 59 (und auf anderen Strecken) gestrichen, weil es (auch erkrankungsbedingt) einen eklatanten Mangel an Fahrzeugführern gab. Wir berichteten.

Seit voriger Woche verstärken nun 7 neue Lokführer das Team, weitere 70 sind bis Mai angekündigt. „Hatte die Eurobahn in der Vergangenheit eher auf Umschulungen gesetzt und sich diese Kurse obendrein von Arbeitsämtern bezahlen lassen, nimmt sie künftig die Ausbildung selber in die Hand und sucht sich junge Leute, die den Job auf der Lokomotive aus freien Stücken anstreben“, heißt es ergänzend in einem Bericht des WA.

Die Eurobahn ist (buchstäblich) im Zugzwang: Der  Nahverkehrsverband Westfalen-Lippe hatte als Auftraggeber bereits mit juristischen Konsequenzen gedroht, wenn weiterhin  vertraglich vereinbarte Leistungen nicht geliefert würden.

Hinweis eines Lesers:

Kunden können sich bei der Eurobahn beschweren, ihre Situation schildern und Entschädigung geltend machen – insbesondere Inhaber von Monatskarten. Diese sollte man kopieren und als Anhang mitsenden. So schildert es das Unternehmen selbst.

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