Rundblick-Unna » Dienstleistung gegen Taschengeld, Jung hilft Alt/Bedürftig: Fröndenberg soll Taschengeldbörse bekommen

Dienstleistung gegen Taschengeld, Jung hilft Alt/Bedürftig: Fröndenberg soll Taschengeldbörse bekommen


Jugendliche helfen beim Einkauf, begleiten beim Spaziergang, mähen den Rasen – was ältere Menschen halt nicht mehr so gut (allein) schaffen. Und bessern dadurch ihr Taschengeld auf – nicht für einen Hungerlohn von ein paar Cents, sondern für mindestens fünf Euro pro Stunde. Für diese Idee tun sich die Junge Union und die Seniorenunion der CDU Fröndenberg zusammen und bitten die Verwaltung zu prüfen, ob es möglich ist, in Fröndenberg eine „Taschengeldbörse“ einzurichten.

Was ist eine Taschengeldbörse?

Hier treffen Jugendliche, die mit einfachen Arbeiten ihr Taschengeld etwas aufstocken wollen, auf ältere / bewegungseingeschränkte Menschen, die genau diese Arbeiten anbieten. Und die bereit sind, den jungen Helfern dafür auch ein bisschen was zu zahlen. Das Land und die EU fördern den Aufbau solcher Börsen: Sie schießen Geld  für das Personal einer kommunalen Koordinierungsstelle oder für einen Internetauftritt zu.

„Das Prinzip ist einfach“, schreiben JU und SU in ihren Antrag, „die Kommune schafft eine Plattform, bei der sich beide Seiten melden: Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren, die gerne kleinere und ungefährliche Arbeiten übernehmen würden – etwa Einkaufsdienste, Hilfen in Haus und Garten übernehmen – und ältere/eingeschränkte Menschen, die  entsprechende Unterstützung suchen.“ Bezahlung: ab fünf Euro pro Stunde (beliebig höher), Einsatz der Jugendlichen maximal zwei Stunden am Tag bzw. zehn Stunden je Woche.

„Wir würden es begrüßen, wenn Sie sich hierzu Gedanken machen“, schreiben die Antragsteller, „da dies eine sehr große Chance für Fröndenbergs Jugendliche ist, ihr Taschengeld aufzubessern, aber auch für ältere Menschen, die Hilfe bei ihren täglichen Arbeiten benötigen.“

Kommentieren