Rundblick-Unna » Die schweigende Mehrheit, zornige Ohnmacht und die Faust in der Tasche

Die schweigende Mehrheit, zornige Ohnmacht und die Faust in der Tasche

„Ich spüre eine Wut in mir, die ich vorher nicht kannte.“ – „Es fällt mir immer schwerer zu differenzieren. Und offen gesagt – ich will es auch bald nicht mehr.“ Ehrliche Reaktionen von Lesern auf Berichte von Übergriffen durch Geflüchtete, Zuwanderer bzw. Migranten. Sprechen sie für eine Minderheit oder für die Mehrheit?

Die Mehrheit schweigt.

Vor ca. 3 Monaten hatte das Allensbach-Institut herausgefunden, dass die Mehrheit der Bevölkerung die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung mittlerweile kritisch sieht. Rund jeder zweite Deutsche hat demnach den Eindruck, dass die Interessen der deutschen Bevölkerung nur unzureichend berücksichtigt werden. Das Institut berichtet von Hemmungen der Deutschen, ihre wahre Ansicht zur Flüchtlingskrise preiszugeben.

Noch bis Dezember waren die Allensbacher „überrascht“, wie gelassen die Reaktionen bei den Umfragen zum Thema Migration waren, berichten die Demoskopen. „Bis wir dann plötzlich das Gefühl hatten, irgendwas stimmt an den Antwortmustern nicht, und tiefer gebohrt haben. Dieselben Leute, die uns mehrheitlich sagten, sie fänden es gut, wenn in ihrer Region weitere Flüchtlinge aufgenommen würden, sagten zu rund 70 Prozent, in ihren privaten Gesprächen sei völlig klar, dass die meisten dagegen seien, mehr Flüchtlinge aufzunehmen.“

Dann habe das Institut geprüft, ob die Bürger Hemmungen haben, ihre Meinung offen zu sagen. Ob sie den Eindruck hätten, man müsse in Deutschland vorsichtig sein, sich zur Flüchtlingsfrage zu äußern. Das besorgniserregende Ergebnis: „Da hatten wir 45 Prozent der gesamten Bevölkerung, die sagten, man muss vorsichtig sein. Und bei denjenigen, die sich große Sorgen über die Entwicklung machen, waren es annähernd 60 Prozent.“ Die Bilanz der Demoskopen (in Anlehnung an den Merkel-Satz „Wir schaffen das“): „Wenn die Gesellschaft nicht mitgeht, dann schaffen wir es mit Sicherheit nicht.“

56 Prozent zählen zunehmenden Rechtsextremismus zu den Risiken, mit denen Deutschland konfrontiert ist. An der Spitze der Risiken, die die Bevölkerung zurzeit sieht, stehen allerdings terroristische Gruppierungen und der Zustrom an Flüchtlingen.

(http://www.faz.net/aktuell/politik/fluechtlingskrise/zweifel-an-loesung-der-fluechtlingskrise-durch-die-politik-13866897.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2)


 

Einige Stimmen unserer Leser – mit ihrem Einverständnis hier veröffentlicht.

Kerstin Richert:

„In mir entwickeln sich Aggressionen , die ich vor nicht mal einem Jahr nicht kannte. Jeder Bericht entfacht die blanke Wut in mir.  Ich möchte das gar nicht aber ich kann halt auch nicht aus meiner Haut . ich frage mich auch die ganze Zeit , warum macht mich das so wütend, dass ich immer weniger differenziere? Ich kann es ehrlich gesagt wohl nicht befriedigend beantworten . Zum einen gebührt ein großer Teil meiner Wut der völlig konzeptionslosen Flüchtlingspolitik bzw ihrer „Macher“ und deren Gleichgültigkeit (mein Empfinden) angesichts der wachsenden Taten . Und dann wäre da wie gesagt einfach Angst, von der ich mich nicht lähmen lassen will.

Und noch so ein Punkt, der mich rasend macht: Alles schön reden oder gar abstreiten,  alles ist bunt, bla , bla , bla . Diese Leute sind noch undifferenzierter.“

Die Kriminalität hier zu Lande ist explodiert, jeden Tag liest man von Diebstählen, Überfällen, Einbrüchen, sogar Vergewaltigungen… Ich kann mir vorstellen, dass es einigen hier im Land reicht. Sie haben Angst. Mir geht´ ja auch so.

Ich bin KEIN Nazi und lasse mich mit meiner Meinung nicht in die rechte Ecke schieben, aber man muss ja mal ehrlich sein, die Kriminalität ist mit der Zahl der Zuwanderung gestiegen. Mir ist das unbegreiflich, denn wir nehmen Menschen auf, versuchen ihnen zu helfen und sie benehmen sich wie die Axt im Walde. Einen Gerechtigkeitssinn werden sie doch auch haben. Wenn wir irgendwo Hilfe bekommen, sind wir doch in erster Linie dankbar, oder etwa nicht?

Ich bin die Letzte, die Hilfe verweigert. Bin mir auch sicher, dass man da helfen muss, aber es gibt Dinge, die gehen einfach zu weit. Sie bekommen Essen , sie bekommen Unterkünfte und sie bekommen Geld. Muss man dann noch die Gutmütigkeit ausnutzen und kriminell werden?
Niemand kann mir erzählen, dass ein Araber nicht weiß, das Frauen hier kein Freiwild sind. Mittlerweilen sollten sie es ja auch mitbekommen haben. Und trotzdem werden jeden Tag Frauen unsittlich berührt.
Da steigt die Wut doch ständig. Deshalb….viele, nicht alle Kommentare kann ich verstehen.“


Ein langjähriger früherer CDU-Ratspolitiker aus dem Kreis Unna sieht keinen Grund zum Optimismus. Er glaubt:

„Die Stimmung wird sich noch schwer verschlechtern. Entweder es gibt eine Wende oder es wird rappeln. In meinem Umfeld haben 90% die Nase dermaßen voll, dass sie auch bereit sind, die Faust aus der Tasche zu nehmen. Und mein Umfeld ist breit gestreut.“


Ein regelmäßiger Leser aus Unna, der unter dem Pseudonym „fürst“ kommentiert, stellt seine Gedanken sehr ausführlich wie folgt dar:

„Die berechtigte Wut … ist meinen Erfahrungen zufolge Ausdruck von tiefem Ohnmachtsgefühl und rasant zunehmender Verzweiflung, gepaart mit daraus entstandener Sprachlosigkeit.

Mit fast 70 Lebensjahren bin ich neu auf dem „Feld der politischen Diskussion“… klar war mir nur, dass so etwas wie das Nazi-Regime nicht noch einmal aufkommen sollte, darf.
Nach dem Krieg, in schweren Zeiten, wohlbehütet bei unpolitischen Eltern herangewachsen, sah ich solche Gefahr, wie auch jetzt, nicht.
Mein Umgang mit Ausländern jedweder Herkunft und jedweden Standes war unbefangen, ja, freundlich bis freundschaftlich.
Fast alle mich gelegentlich behandelnden Ärztinnen und Ärzte haben ausländische Wurzeln, sind freundlicher, gewissenhafter, ja, auch fachkompetenter als andere.
Mit dieser meiner Lebensgeschichte, verstehe ich mich weit ab davon, politisch zu weit rechts angesiedelt zu sein. … mit guter Berufsausbildung sehe ich mich in der Mitte unserer deutschen Bevölkerung.
Langsam erst erkenne ich die Macht der Politik, der Medien, erkenne ich die Wirkungen der Mängel und angenommenen Fehler der Politik.
„Kinderarmut“, „Altersarmut“ usw..

„Ich bin noch ohne Angst aufgewachsen“ sagte mir jüngst meine 50-jährige Friseuse, die nunmehr mit ihrem Partner auswandern will,  weil sie inzwischen Angst auch um ihre Kinder haben müsse. Ohne Angst aufgewachsen bin auch ich, obschon es auch früher von Deutschen und Ausländern begangene Kriminalität gab. Sie war und ist Teil jedweden gesellschaftlichen Lebens. Aber nicht in gegenwärtig immer wiederkehrender Art, Form und Brutalität in unserem Land. Im Gegenzug erleben wir, das „mittlere Volk“, wie Zuwanderer und auch kriminelle Zuwanderer, anscheinend „hofiert“, bevorzugt behandelt werden.

Ja, dass in Zeiten allgemeiner großer Terrorismusgefahr unkontrolliert, unregistriert, unverfolgbar Personen in unser Land strömen, vor deren politischer Gesinnung wir immer wieder gewarnt worden sind, deren Terrortaten Schlagzeilen generieren. Ich musste zur Kenntnis nehmen, dass es in Deutschland Menschen und Parteien gibt, die für  dergleichen Entschuldigungen suchen und finden, wenn nicht sogar dergleichen gutheißen, „Deutschland verrecke“ grölen, es sich hier in ihrem Heimatland aber ansonsten gut gehen lassen.

Als Mensch nicht ganz ohne funktionierenden Verstand musste für mich die Frage aufkommen, wer so denkt und handelt und warum. Meine Erkenntnisse darüber führten mich zu meinen gegenwärtigen Meinungen und Ansichten. Und Ähnliches erfahre ich in meinem Umfeld.

Natürlich provoziere ich gelegentlich auch gerne. Keinesfalls aber erhebe ich Anspruch darauf, einzig und allein die richtigen Meinungen und Ansichten zu vertreten. Ich bin- und bleibe es wohl- „auf dem Weg“.

Ich riet übrigens jüngst einem Freund davon ab, formal Mitglied der AfD zu werden. Nur, wo ist die wirkliche Alternative?“


 

 

 

 

 

 

 

Kommentare (123)

  • Heike Petruschke via Facebook

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    Wo bleiben wir ??????

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  • Marco Jedschat via Facebook

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    Das gerade Herr Fürst hier in einem separaten Artikel zitiert wird, da kann man unterschiedlicher Meinung drüber sein. Das er stellenweise mit seinen wirren und an den Haaren herbeigezogene Ansichten seine Meinung kund tut ist ja ok, aber und da gebe ich ihm recht, dies spiegel sicher nicht die Meinung aller oder der meisten Bürgerinnen und Bürger wieder.

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  • Stephan Winkler via Facebook

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    Danke lieber Rundblick Unna für die Offenbarung eurer politischen Gesinnung. Objektiver Journalismus ist wohl etwas anderes. Dann macht’s mal gut…keine Ahnung, warum ich je den Follower Knopf gedrückt hatte. Hatte wohl auf einen tatsächlichen „Rund“Blick gehofft

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    • Peter Köhler via Facebook

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      Artikel nicht verstanden. Anders kann ich mir ihren Kommentar nicht erklären.

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Lieber Stephan Winkler, wir geben hier einige Meinungen wieder, die uns Leser offen mitgeteilt haben. Andere Meinungen sind willkommen. Über unsere – vergeblichen – Versuche, z. B. offene Aussagen zu den Motivationen der Gegendemonnstranten vom Afd-Kundgebungswochenende zu bekolmmen, haben wir hier berichtet. Mehr als darum bitten können wir nicht.

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  • Greta Berger via Facebook

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    Woher wollen sie Herr Jedschat wissen wie viele Buerger bunt denken und dem Politik- und Fluechtlingswahnsinn noch zuwinken??? Aus diversen von oben manipulierten Medienberichten???? Oha, grosser Irrtum!!! Sie sollten mal durch FB etwas surfen und sie werden sich erschrecken wie viele hunderte von Gruppen sich gebildet haben gegen den Wahnsinn, die tausende von Zustimmungslikes von den Buergern haben!!!! Sind die jetzt alle rechtsextrem am denken?! Heutzutage bedeutet rechtsextrem, das man extrem recht hat und dies sieht was hier los ist und die Nase voll von tgl. Einzelfallnachrichten und dem Hofieren der Migranten hat!!!
    Und glauben sie nur nicht, dass die brodelnde Stimmung im Land noch nicht oben wahrgenommen wurde. Ganz im Gegenteil!!! Glauben sie wirklich, dass diverse Polizei- und SEK-Uebungen (Froendenberg) deutschlandweit zur Terrorabwehr dienen?! Wieder werden die (noch) treuglaubenden Buerger von oben verdummt!! Die Uebungen dienen wohl eher dem Ernstfall eines Buergeraufstandes, der sich anbahnt, wenn dieser Merkelwahnsinn nicht aufhoert!!!

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    • Heike Palm via Facebook

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      Liebe Frau Berger, ich surfe recht regelmäßig durch FB und andere Plattformen und finde da ein recht unterschiedliches Meinungsbild, genau wie im echten Leben. Vielleicht sind Sie da doch etwas stark in Ihrer Filterbubble unterwegs?

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    • Marco Jedschat via Facebook

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      Heike Palm Da kann ich nur zustimmen, mich verneigen und sagen da gibts nichts mehr hinzuzufügen =)

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    • Tanja-Tatjana Imane Cosic Kupčič via Facebook

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      Frau Berger, wie wäre es mal mit anderen Stichwörtern bei ihrer Recherche? Wenn man nach „Lügenpresse“ „Pegida“ „Legida“ oder „ich hab ja nix gegen Ausländer ABER“ suchen werden sie zwangsläufig immer wieder nur die eine Seite sehen. Die meisten die ihre Denkweise vertreten sind einfach zu verblendet.

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    • Greta Berger via Facebook

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      Oh sie 3 taeuschen sich aber gewaltig ueber meine „Filterbubbels“! Mich haben auch die Meinungen u. Beitrage auf den Seiten der alteingesessenen Parteien interessiert und so auch Beitraege gelesen via Gruene „Scheiß Deutschland“, „Ja zum Sex mit Kindern“ etc. pp. und diese Haltungen haben mir ziemlich zu denken gegeben. Und die Buntfaerberei und Allesnormaldenke von ihnen erschreckt mich noch mehr als die Realität, die im Moment hier stattfindet! Jeder sieht es eben mit anderen Augen und bildet sich eine eigene Meinung dazu! Nennt man Meinungsfreiheit oder?!
      Und Frau T.T.I.C.K. … darueber wer von uns verblendet ist, besprechen wir zum Jahresende wieder!!!

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    • Heike Palm via Facebook

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      Frau Berger, wären Sie so nett, mir einen Link zu diesen Äußerungen der Grünen zu geben? Diese Äußerungen würden mir auch sehr zu denken geben.
      Und woher wissen Sie, dass ich zur Buntfärberei und Allesnormaldenke neige? Kennen wir uns persönlich?

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    • Greta Berger via Facebook

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      Liebe Frau Palm, dann Googeln sie mal mit folgenden Begriffen „Gruene Sex mit Kindern“, dann finden sie sehr schnell einige LINKS. UND ebenso zur Meinung “ Scheiss Deutschland“ hinter dem die Gruenen selbst bei Demos stehn.
      Und nein, wir kennen uns nicht persoenlich, nur vom sehen. Naja und „Unna ist bunt“ sagt mir ihren Standpunkt schon deutlich.

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    • fürst

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      Hallo, Greta Berger, ich stimme Ihnen völlig zu!

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  • Ferenc

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    Ich lach mich total kaputt. Da habt Ihr ja eine representative Gruppe Unnaer Bürger gefunden! Ich finde es auch bezeichnend, wie objektiv Ihr die Leute, die hier zu Wort kommen ausgewählt habt….das Ihr dann noch dem Fürst freiwillig eine Platform bietet sein wirres Gerede in diesen Foren in ein nachdenkliches, enttäuschtes Denken der Mittelschicht zu gießen, dass hat euch endgültig von einer objektiven Berichterstattung entfernt. Kein einziger Gegenbericht? Warum habt Ihr mich nicht gefragt? Hätte euch gerne was geschrieben. Da wird viel von Lügenpresse geredet und Ihr kleidet euch in angeblicher Neutralität und lasst jeden „nur seine Meinung“ kundtun und doch steuert Ihr durch gerade solche Artikel die Richtung eurer Seite gezielt auf eine Seite zu. Das finde ich mehr als beschämend….

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Wo behaupten wir, dass diese Meinungen repräsentativ sind, Ferenc? Diese Meinungen fügen wir illustrierend der Fragestellung des Berichts zu, die auch die Allensbachumfrage aufwirft. Statt dies zu verhöhnen, kann man auch ganz sachlich seine eigene – vielleicht ganz gegensätzliche – Ansicht der Dinge kundtun. Dazu ist ein Diskussionsforum da.

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  • Ferenc

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    Herrn Fürst wird hier Gelegenheit gegeben sich als liebenswürdiger alter Mann zu geben, der immer Tolerant gegenüber Ausländern war und sich nur aufgrund der Unfähigkeit der Politik in Sorge sieht. Leute ehrlich, gestern noch hat Herr Fürst mich als komischen Willkommensklatscher bezeichnet und davon gesprochen, dass bald schon die Scharia eingeführt wird. Im Ernst gebt Ihr Ihm diese Möglichkeit?!

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Weil hier jeder die Möglichkeit bekommt, seine Meinung zu sagen, Ferenc, auch anonym, wie du selbst ja weißt, wobei wir uns der konkreten Identitäten von Pseudonymkommentatoren rückversichern, wenn sie regelmäßig und/oder mit provovozierenden Äußerungen auftreten. Das haben wir schon frühzeitig auch in diesem Fall getan. Schreiber, die sich auf diese unsere Bitte hin nicht zurückmeldeten, fanden und finden hier nicht mehr statt.

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      • Ferenc

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        Verstehe ich nicht? Meint ihr mich? Wo war da die Kontaktaufnahme?

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        • Silvia Rinke

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          Ferenc: Die entsprechende Mail ist heute um 16.36 Uhr rausgegangen. Freuen uns über Bestätigung. VG von der Redaktion.

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    • Peter Müller via Facebook

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      Zur Ordnung gerufen werden vor allem KommentatorINNen aus dem linksliberalem Spektrum. Ein „“fürst“ zitiert auch schön mal aus „Mein Kampf“ und es bleibt kommentarlos stehen. :'(

      Antworten

    • Rundblick Unna via Facebook

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      Peter Müller – ich glaube kaum, dass Sie sich ein Urteil darüber erlauben können, wie intensiv wir hier mit zahlreichen Usern intern in Kontakt stehen, um um Mäßigung zu bitten oder auch stillschweigend Kommentare kurzerhand überhaupt nicht zuzulassen. Die Bitte um kurze Identifizierung mailen wir jedem Kommentarschreiber zu, der hier über eine längere Zeit regelmäßig unter Pseudonym kommentiert, und dieser Bitte sind neben „fürst“ schon zahlreiche weitere Schreiber nachgekommen, übrigens ohne irgendeinen Aufriss darüber zu machen. Wie eben schon viele vor ihm hat auch „ferenc“ eine solche Anfrage bekommen. Also versuchen Sie hier bitte nicht zum wiederholten Mal, uns Ungleichbehandlung zu unterstellen, sondern konzentrieren sich doch einfach aufs Thema. Mit freundlichem Gruß von der Redaktion.

      Antworten

    • Peter Müller via Facebook

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      Das ist meine persönliche Einschätzung, gewonnen aus dem Lesen der Kommentare unter den Artikeln. Ich hätte mich diesbezüglich schön mal und differenzierter geäußert, was wohl untergegangen zu sein scheint. Ich denke, dass Ihre Nachricht an mich, auch ohne dieses „was erlauben sie sich“ ausgekommen wäre. Ich gehe weiterhin davon aus, dass ich meine Einschätzungen mitteilen darf. Gruß P.M.

      Antworten

    • Rundblick Unna via Facebook

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      Natürlich dürfen Sie uns weiterhin Ihre Einschätzungen mitteilen, Peter Müller, und wir teilen Ihnen weiterhin die unsrigen mit. VG.

      Antworten

  • Heike Palm via Facebook

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    Ziemlich unausgewogen, liebes Rundblickteam ?
    Mir fehlen da die Meinungen von andersdenkenden Menschen, die ja auch regelmäßig bei Ihnen kommentieren.

    Antworten

    • Rundblick Unna via Facebook

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      Siehe unsere Antwort auf Stephan Winkler, Heike Palm.

      Antworten

    • Rundblick Unna via Facebook

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      … und wir hoffen, dass sich solche Andersdenkenden jetzt bei diesem Anlass äußern. Thema – nochmal – ist die Frage, die die Allensbachumfrage aufwarf.

      Antworten

    • Rundblick Unna via Facebook

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      … und um es nochmal zu betonen, Heike Palm: Unsere Bitte um eine Bewertung der Demo-Gegendmo in Unna am 22. 4. haben sowohl die Grünen wie auch die Linken mit Schweigen beantwortet. Von der Piratenfraktion kam auch keine Aussage dazu. Linke Gegendemonstranten vor Ort am Lindenplatz verweigerten uns das Gespräch, ein offenbar aus dem linken Spektrum stammender Poster hier versuchte Kontakt herzustellen für ein Gespräch, schrieb uns dann aber bedauernd, dass er keinen Erfolg gehabt hätte. Wir können niemanden zwingen, sich zu äußern. VG.

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    • Heike Palm via Facebook

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      Lieber Rundblick, ein Bericht über die Allensbachumfrage ist das eine, die Ergebnisse dieser Umfrage dann mit ausgewählten Kommentatoren in diesem Bericht zu stützen ist das andere. Das stößt halt vielen, die hier auch regelmäßig kommentieren auf und wirkt dann einseitig. Wieso nicht über die Allensbachumtersuchung berichten und alle dann ihre Meinung als Kommentar schreiben lassen?

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      • Dagobert

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        Hallo Heike Palm,
        ich habe Ihre Kommentare unter diesem Artikel nicht gezählt, es sind aber sehr viele. Leider vermisse ich Ihre verständisvolle und gutherzige Position (ist absolut ehrlich gemeint, keine Ironie) unter Artikeln des Rundblickes zu missbrauchten Kindern und brutal überfallenen und vergewaltigten Mitmenschen. Ich würde mich freuen, wenn Sie in einem derartigen Artikel Ihre persönlichen Empfindungen z.B. für den Flüchtling, der ein Kind in dm missbrauchte, darlegen könnten. Damit würden Sie verhindern, dass Ihre Kommentare als zu einseitig wahrgenommen werden.

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        • Heike Palm via Facebook

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          Hallo Herr Dagobert, ich kommentiere durchaus auch an anderen Stellen, zu anderen Themen, da meine Interessen recht breit gefächert sind. Ich gehe mal davon aus, dass wir auch auf unterschiedlichen Seiten unterwegs sind ? Abgesehen davon, dass ich neben meinen Internetaktivitäten auch noch ein Leben mit Beruf, Familie, Freunden und Hobbys habe ?

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          • Dagobert

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            Hallo Frau Palm, ich freue mich ,dass Sie breite Interessen und viel Ausgleich haben, so etwas ist heutzutage wichtig. Falls Sie zwischenrein Zeit haben, lesen Sie bitte eine realistische Einschätzung des Frauenbildes und der Integrationsfähigkeit der Menschen , für die Sie gerade kämpfen(die Kommentare in der Welt sind auch lesenswert):
            http://www.welt.de/debatte/kommentare/article155134929/Junge-Maenner-die-die-Kultur-der-Gewalt-mitbringen.html

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          • Dagobert

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            PS.:Der Mann(!), der diesen Welt-Artikel geschrieben hat, ist Syrer(!), gestehen Sie ihm ruhig zu, dass er seine Mitmenschen aus dem arabischen Raum besser kennt als wir es tun, zumal es sich mit den Aussagen meiner(gut integrierten und sehr geschätzten) arabischen Kollegen deckt.

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            • Heike Palm

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              Hallo Herr Dagobert,
              Danke für den Link. Dass mit Flüchtlingen aus verschiedene Ländern und Kulturen auch Integrationsprobleme ins Land kommen, ist mir klar. Und dass auch Kriminelle und Nicht-Integrationswillige dabei sind, keine Frage. Ich wehre mich aber dagegen, sämtliche Flüchtlinge, bzw sämtliche Muslime deswegen abgeurteilt zu sehen. Und genau das geschieht. Sie wissen aus eigener Anschauung, dass Ihre Kollegen und Bekannte aus diesem Kulturkreis durchaus willens und fähig sind, sich zu integrieren. Ich kenne aus meinem Berufsumfeld und privaten Kontakten auch bisher nur Personen für die dieses möglich ist. Natürlich gibt es auch die anderen, aber die gibt es unter Deutschen auch. Der Autor des Textes ist Syrer und augenscheinlich gut integriert ? Ich sehe die Flüchtlingspolitik unserer Regierung sehr kritisch, aber ich setze mich für die Menschen ein, die hier ankommen. Für mich ist das kein Widerspruch. Und in vielen Kommentaren, auf verschiedensten Plattformen tritt eine derartige Menschenverachtung und Art der Sprache auf, die mich erschaudern lässt. Da kommt es zu Vereinfachungen, Pauschalisierungen, verbalen Angriffen und Vorurteilen, die mich ehrlich anwidern. Und dann fühle ich mich genötigt, mich dazu zu äußern ? Ich bemühe mich um Sachlichkeit, auch wenn es nicht immer gelingt.

              Antworten

              • Dagobert

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                Sie haben zu 100 % Recht, Heike Palm! Leider können wir die Deutschen mit schlechten Manieren nicht einfach abschieben;-).Ich freue mich über den syrischen Autor diese Textes, so wie ich mich über jeden gut integrierten Migranten freue, meine ausländischen Kollegen und Freunde tun Dies übrigens auch. Und ich bewundere und respektiere Ihre Arbeit in der Flüchtlingshilfe. Wir alle(meine Freunde, Bekannten, Familie…) sind aber auch der Meinung, dass Straftäter und Integrationsunwillige schnellstmöglich abgeschoben werden müssen und aus genau diesem Grund werden wir die AfD wählen.

                Antworten

                • Marco Jedschat via Facebook

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                  Schön und gut das man kriminelle Flüchtlinge abschieben möchte, aber das gibt die deutsche Rechtsprechung und die deutschen Gesetze (an die übrigens auch die AFD gebunden ist) gar nicht her. Also wohin wollen sie Dagobert diese Leute abschieben und glauben sie das die Länder diese so einfach annehmen würden?? Das mit dem einfach Abschieben und gut ist ist leichter gesagt wie getan. Das ist nichts weiter wieder wie heiße Luft und mehr nicht. Selbst wenn die AFD in der Regierung wäre oder bis zum höchsten Gericht gehen würde sind die Erfolgsaussichten gering.

                  Antworten

                  • Dagobert

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                    Nicht ganz richtig, Marco Jedschat. Wenn die Legislative die richtigen Gesetze verfasst, kann die Judikative diese Gesetze anwenden und die Exekutive diese ausführen, so funktioniert unser System. Wie Sie sicherlich bemerkt haben, hat unsere aktuelle Regierung(Legislative) sich der Position der AfD mit dem 1. und dem 2. Asylpaket deutlich genähert und dies wird im 3. und im 4. Asylpaket vermutlich noch deutlicher geschehen.
                    Ohne die AfD hätte es nie ein Asylpaket gegeben. Wir werden sehen, was die Zukunft uns so bringt.

                    Antworten

                • Heike Palm

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                  Herr Dagobert,
                  Jeder wählt die Partei, von der er sich vertreten fühlt. Ich habe mich in das Grundsatzprogramm der AfD eingelesen, habe Wahlprogramme studiert, habe mir Reden verschiedener Parteivertreter angehört. Ich finde dort nichts, was mir auch nur ansatzweise entspricht. Ich finde viel Rückschrittiges, viel Neoliberalismus, aber keine Lösungsansätze. In den Reden wenig Inhalt, viel Populismus, viele Parolen. Ich kann einem Herrn Höcke nur schwer zuhören, ohne dass mir gruselt. Aber eine ausführliche Diskussion würde hier zu weit führen ?

                  Antworten

    • Heike Palm via Facebook

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      Wenn die Fraktionsvorsitzenden von Grünen, Linken und Piraten hier keine öffentliche Stellungnahme abgeben, so hat das doch nichts mit den privat hier kommentierenden Menschen zu tun. Ich denke, dass Ihnen einige durchaus eine private Meinung, wie auch Herr Fürst, abgegeben hätten, die im Bericht zitierfähig wäre.

      Antworten

    • Peter Köhler via Facebook

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      Heike Palm! Dann sagen Sie mir doch mal ihre Meinung zu dem Flüchtling der seine 3 Kinder aus dem Fenster geworfen hat. Über den Gewaltmob der Frauen in Köln vergewattigt hat. Wie fühlt sich wohl eine Frau der aus einer Menge von 50 sie umgebenden Männern Finger in die Scheide und den Anus gesteckt werden?

      Antworten

      • Heike Palm

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        Herr Köhler, jemand, der anderen Menschen Gewalt antut, gehört unserer Gesetzgebung unterstellt und verurteilt und zwar völlig unabhängig von seiner Nationalität und seiner Hautfarbe.

        Antworten

        • Peter Köhler via Facebook

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          Heike Palm! Sie könnten Politiker werden. Oder haben Sie schon mal den Versuch gestartet? Allgemeinplätze kann ich auch schreiben. Sagen Sie das den Frauen denen in Köln Gewalt angetan wurde. Oder den Frauen denen jeden Tag Gewalt angetan wird. Und eben nicht von Deutschen.

          Antworten

        • Heike Palm via Facebook

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          Ja Herr Köhler, Allgemeinplätze schreiben Sie öfters mal. Ich sage das allen Menschen, denen Gewalt angetan wird, Männern wie Frauen. Ich sage das allen Menschen, gleichgültig ob die Täter Deutsche oder anderer Nationalität sind. Ich mache Gewaltopfern, gleich welcher Nationalität sie sind, Mut, diese Taten zur Anzeige zu bringen. Was sagen Sie diesen Menschen? Das würde mich ehrlich interessieren.

          Antworten

          • Dagobert

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            Hallo Heike Palm ! Da Sie ja auch im sozialen Bereich tätig sind bin ich bin jetzt doch neugierig. Die meisten Berufsgruppen, die regelmäßig Kontakt zur Realität haben(Polizei, Feuerwehr, Ärzte)sehen wesentlich mehr als in den Medien verraten wird und haben einen massiven Wandel in den letzten 1-2 Jahren feststellen müssen. Ist Ihnen nicht aufgefallen, dass die Straftaten zunehmen und dass das Täterprofil bei Gewalttaten relativ identisch ist?
            Ps.: Ich weiß, dass es auch deutschstämmige Straftäter gibt, es sind halt nur verdammt wenige.

            Antworten

            • Heike Palm via Facebook

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              Hallo Herr Dagobert, Sie haben insofern Recht, dass ich tagtäglich mit vielen unterschiedlichen Menschen zu tun habe, auch verschiedener Nationalitäten und verschiedener Alters- und Einkommensgruppen. Bei mir sind es einfach nur Menschen mit ihren Ängsten, Sorgen und Nöten, die froh sind, dass sich jemand Zeit nimmt, zuzuhören. Mir macht der zunehmende Egozentrismus Sorgen, die Tendenz sich selbst und seine Bedürfnisse ins Zentrum des Denkens zu stellen und zwar quer durch alle Bevölkerungsgruppen. Eine Tendenz zur Empathie- und Mitleidlosigkeit und fehlende Fähigkeiten zur Konfliktbewältigung. Die Einen fallen in Hilflosigkeit, Resignation und Depression und Angst. Andere in Aggressivität und Gewalt, sowohl verbal als auch körperlich. Unsere Gesellschaft setzt immer mehr auf Leistung und Produktivität. Wer nicht mithalten kann, wird abgehängt. Wenn ich abgehängt bin, für die Gesellschaft wertlos, versuche ich mein Selbstwertgefühl irgendwie zu steigern und daraus entsteht Hass gegen andere und Gewalt als Form der Macht. Wir erleben in den letzten Jahren einen deutlichen Anstieg an Gewalt, auch bei vielen jungen Menschen mit Migrationshintergrund, aber auch bei Menschen mit deutschen Eltern. Es sind die Abgehängten unserer Gesellschaft, die zumeist hier geboren sind. Sicher gibt es auch Flüchtlinge darunter, aber das ist nicht die Mehrheit. Ich werde Gewalt gegen andere auch nie entschuldigen und trete für deutliche Strafen für Gewalttäter jeglicher Nationalität ein. Wir müssen uns aber auch mit den Ursachen beschäftigen um vorbeugend tätig werden zu können. Ein einfaches „Grenzen zu“ oder „Deutschland den Deutschen“ löst die Probleme nicht mal im Ansatz.

              Antworten

              • Dagobert

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                Hallo Frau Palm, Sie wissen ganz genau, dass sowohl ich als auch die anderen Kommentatoren inklusive der AfD sehr weit entfernt von platten Nazi-Parolen wie „Deutschland den Deutschen“ sind, warum unterstellen Sie mir solche ? Als Arzt behandle ich sehr gerne jeden Menschen ohne Vorbehalte(genau wie Sie es tun). Auch habe ich Kollegen und Mitarbeiter aller Nationalitäten(auch arabischer Raum), die ich als Freunde betrachte. Der entscheidende Schritt ist, dass wir alle, das was wir sehen auch verarbeiten und hierbei erkennen, dass es Menschen gibt, die nicht integrationsfähig bzw.-willig sind. Interessanterweise vertreten meine Kollegen mit Migrationshintergrund hierzu eine deutlich offensivere Meinung als ich bzw. die AfD, vermutlich weil ihnen das Werteverständnis und das Frauenbild mancher(wie gesagt,nicht aller!) Landsleute bekannt ist.

                Antworten

          • Dagobert

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            Vielleicht noch als Nachtrag, Heike Palm:
            http://www.krone.at/Oesterreich/Erstmals_seit_Jahren_steigt_Kriminalitaet_deutlich-Rohdaten_bestaetigen_-Story-508859
            (bitte lesen Sie auch die Kommentare der österreichischen Leser)
            Die österreichischen Medien berichten offen über die Zunahme der Übergriffe durch Asylbewerber. Wäre es nicht theoretisch möglich, dass in Deutschland die Situation vergleichbar ist und nur von offizieller Seite vertuscht wird ?

            Antworten

    • Marco Jedschat via Facebook

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      Es bleibt alleine jeder Partei/Fraktion überlassen, zu welchem Thema sie sich öffentlich äußern möchte. Zum anderen war dies keine Parteiveranstaltung weder von den Grünen, Linken oder sonst einer. Es gab zu dem Thema im Vorfeld der Demonstration schon politische Einschätzungen, die auch hier im Rundblick ausreichend thematisiert und diskutiert wurden. Diese Thema nun bis zum ultimo hier im Rundblick auszubreiten und immer neue Diskussion damit zu entfachen halte ich für falsch.

      Antworten

    • Peter Müller via Facebook

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      Ich denke, dass da Frauen in Köln sexuell belästigt und missbraucht wurden ist furchtbar. Die Täter sind Kriminelle, die zur Rechenschaft gezogen und verurteilt werden müssen und zwar unabhängig davon, wo sie geboren oder aufgewachsen sind. Dies sollte für alle Täter gleich gelten und so sieht es das Grundgesetz sowie das Strafrecht auch vor. Nachdem die Frauen sexuell missbraucht wurden, sollten sie allerdings jetzt nicht auch noch für rassistische Hetze missbraucht werden. Viele Frauen haben dies auch erkannt und wehren sich dagegen. Die überwiegende Zahl von sexuellem Missbrauch findet in der Familie statt. Häufig sind es Verwandte und „gute“ Bekannte der Opfer. Das verringert das Leid der Opfer von Köln nicht, doch es zeigt, dass es kein Problem von „ausländischen Männern“ ist, sondern von Menschen mit XY Chromosomen.

      Antworten

    • Peter Müller via Facebook

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      Ich denke, dass da Frauen in Köln sexuell belästigt und missbraucht wurden ist furchtbar. Die Täter sind Kriminelle, die zur Rechenschaft gezogen und verurteilt werden müssen und zwar unabhängig davon, wo sie geboren oder aufgewachsen sind. Dies sollte für alle Täter gleich gelten und so sieht es das Grundgesetz sowie das Strafrecht auch vor. Nachdem die Frauen sexuell missbraucht wurden, sollten sie allerdings jetzt nicht auch noch für rassistische Hetze missbraucht werden. Viele Frauen haben dies auch erkannt und wehren sich dagegen. Die überwiegende Zahl von sexuellem Missbrauch findet in der Familie statt. Häufig sind es Verwandte und „gute“ Bekannte der Opfer. Das verringert das Leid der Opfer von Köln nicht, doch es zeigt, dass es kein Problem von „ausländischen Männern“ ist, sondern von Menschen mit XY Chromosomen.

      Antworten

    • Peter Müller via Facebook

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      Ich denke, dass da Frauen in Köln sexuell belästigt und missbraucht wurden ist furchtbar. Die Täter sind Kriminelle, die zur Rechenschaft gezogen und verurteilt werden müssen und zwar unabhängig davon, wo sie geboren oder aufgewachsen sind. Dies sollte für alle Täter gleich gelten und so sieht es das Grundgesetz sowie das Strafrecht auch vor. Nachdem die Frauen sexuell missbraucht wurden, sollten sie allerdings jetzt nicht auch noch für rassistische Hetze missbraucht werden. Viele Frauen haben dies auch erkannt und wehren sich dagegen. Die überwiegende Zahl von sexuellem Missbrauch findet in der Familie statt. Häufig sind es Verwandte und „gute“ Bekannte der Opfer. Das verringert das Leid der Opfer von Köln nicht, doch es zeigt, dass es kein Problem von „ausländischen Männern“ ist, sondern von Menschen mit XY Chromosomen.

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  • Cornelia Pankau via Facebook

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    Hermann Hesse:“Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“. Zunächst das Gefühl, den Menschen helfen zu wollen und können, führt zu eigener, tiefer Befriedigung. Aber es kommen auch Diebe, Einbrecher und Sexualverbrecher. Das steht nämlich niemandem auf die Stirn geschrieben. Dann die Enttäuschung seitens der Helfer- DIE SIND NICHT DANKBAR! Ohne Differenzierungen. Woraufhin sich die Bevölkerungs-Gesamtwahrnehmung verschiebt. Ehrlich, ich les auch immer wieder ausländische Täter in den Artikeln- wundert einen das also? Nein. Ändert es etwas an der Kriminalitätsrate der anwesenden Bevölkerung? Auch nö. Klar, das macht auch ärgerlich, aber das ewige Gejaule wegen deliquenter Zuwanderer nervt, ist Opferdenken und kontraproduktiv. Lösungsansätze müssen her, nicht Diskriminierungen. Mehr Menschen, mehr Kriminalität, ist doch eigentlich logisch, oder? Auch hier würde ich mir seitens der Presse bessere Differenzierung und Akzentuierung wünschen. Denn: die Gesamtheit der Lügen oder Irrtümer übertrifft die Realität. Wahrnehmungsanpassungen wären durchaus wünschenswert. Das verflixte an Wahrnehmungsverschiebungen ist nämlich, dass die eigene Wahrnehmung die Verschiebung nicht wahrnimmt.

    Antworten

  • Peter Köhler via Facebook

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    Der Mob der Bessermenschen hat seine Mistgabeln wieder rausgeholt. Schnell wird von einseitiger Berichterstattung gesprochen. Diese Leute wissen doch überhaupt nicht was eine freie und objektive Berichterstattung bedeutet. Reflexartig empören sie sich. Ich denke mal, die meisten haben den Artikel nicht mal richtig gelesen oder verstanden. Mich hat der Artikel traurig gemacht. Denn es geht um Tatsachen, die wirklich in unserem Land passieren. Und es geht um Hilflosigkeit. Wie soll man damit umgehen. Es geht um wirkliche Menschen die ihre Meinung sagen. Für mich sind diese Bahnhofsklatscher und Luftballonaufblaser Kunstmenschen. Ich denke oft, diese Leute haben eine Leere in ihrem Leben. Diese Leere versuchen sie damit aufzufüllen, dass sie z.B. Flüchtlingen helfen wollen. Und sie können toll ausblenden, was passiert wenn man unkontrolliert Menschen in unser Land lässt. Sie verschliessen die Augen vor dem, was jeden Tag in unserem Land passiert. Sie verschliessen die Augen vor dem Leid, das Frauen, jungen Mädchen und auch Kindern angetan wird. Ich hab mich früher politisch immer links gesehen, aber ich werde meine Stimme nie wieder einer sogenannten „etablierten“ Partei geben. Ja, diese machtgeilen und auf ihren Posten klebenden Schleimer sind blind für das Leid das dem deutschen Volk widerfährt.

    Antworten

    • Heike Palm

      |

      Herr Köhler, ich weiß, dass es schwierig ist, aber vielleicht versuchen Sie mal, in Ihren Kommentaren eine gewisse Sachlichkeit zu bewahren. Ich empfinde Ihre Beschimpfungen, Pauschalisierungen, Vorurteile und Hobbypsychologisierungen als äußerst kontraproduktiv für eine sinnvolle Diskussion.
      Ja, ich sehe mich dazu in der Lage eine objektive Berichterstattung zu erkennen. Ich ziehe zu meiner Meinungsbildung immer verschiedene Quellen heran und habe auch gelernt, Umfragen und Statistiken kritisch zu hinterfragen.Ich verschließe auch weder Augen noch Gehirn und bin durchaus dazu in der Lage much sachlich mit Menschen anderer Meinung auseinanderzusetzen ohne sie als Person anzugreifen. Es tut mir sehr Leid, dass eine solche Diskussion mit Ihnen nicht möglich ist.

      Antworten

    • fürst

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      Treffender als Peter Köhler kann man es kaum formulieren. Danke.

      Antworten

  • Helmut Brune via Facebook

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    Auch ich finde diese Entwicklung Besorgniserregend. Alle Europäer aus Ländern, die Flüchtlinge aufnehmen, kennen das gleiche Problem. Die Mehrheit der Zuwanderer kommt aus einem Gebiet, das Generationen lang mit dem Islam und dessen kulturellen Werte aufgewachsen ist. Die Menschen finden das genau so Normal, wie wir die christlichen Werte Normal finden. Jetzt, wo diese beiden Kulturen nebeneinander leben sollen, stellt sich heraus, daß das absolut keine Selbstverständlichkeit ist. Das geht an die Grenzen der Akzeptanz. Hinzu kommt, daß die Kriminalität steigende Zahlen aufweist und das bei Täterbeschreibungen überwiegend der Begriff: Südländisches Äußeres genannt wird. Erschreckend finde ich es, mit wieviel Brutalität diese Täter zu Werke gehen. Natürlich gibt es auch blonde, blauäugige Kriminelle, da ist der eine absolut nicht besser als der Andere. Persönliche Überfälle auf offener Straße werden aber oft von „Südländern “ ausgeführt und zwar oft mit menschenverachtender Brutalität. Ich kann nicht sagen in welchem Maße das in ihren Heimatländern zur Tagesordnung gehört aber vielleicht braucht man es da zum Überleben. Resümierend denke ich, daß es noch Jahrzehnte dauern wird, bis es sich in Deutschland so eingependelt hat, daß alle friedlich zusammen leben können.

    Antworten

  • Rundblick Unna via Facebook

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    fürst kommentiert via Rundblick-Unna:

    Klaus Göldner (FLU) hat es in seinem Statement auf den Punkt gebracht.
    Und ich stimme darin zu:
    „Ein orthododoxer Islam, der unsere Rechtsordnung nicht respektiert und sogar bekämpft und einen Herrschaftsanspruch als allein gültige Religion erhebt, ist mit unserer Rechtsordnung und Kultur unvereinbar.“

    Antworten

  • Rundblick Unna via Facebook

    |

    Eine äußerst deutliche gegenteilige Meinung hatten wir in einem eigenen Bericht zur Diskussion gestellt – ohne dass uns übrigens jemand Einseitigkeit vorwarf: http://rundblick-unna.de/zur-diskussion-gestellt-die-gestoerte-afd-kundgebung-in-unna-das-volk-will-euch-nicht-hoeren-kapiert-das-endlich/

    Antworten

  • fürst

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    Die hier verbreiteten Ansichten von u.a. Marco Jedschat, Heike Palm, Ference, die wohl in etwa mit denen von „Koppenrath & Wiese“ übereinstimmen dürften, lassen meinen Entschluss zur Wahl der AfD reifen.

    Antworten

  • fürst

    |

    Und schon wieder ein Stück „Freiheit“ weniger
    verursacht durch Ausländer und die kniefälligen etablierten Parteien.

    http://www.derwesten.de/kultur/fernsehen/boehmermann-will-angeblich-erstmal-keine-eigenen-witze-machen-id11800155.html

    Antworten

    • Marco Jedschat via Facebook

      |

      Wie sie hier Herr Fürst argumentieren, ist sogar noch schlimmer wie es die AFD macht. Das hat schon eher das Niveau einer Partei, bei der gerade das Parteiverbotsverfahren läuft.

      Antworten

      • Dinse

        |

        @M.J. Mein Gott wie armselig.

        Antworten

        • Marco Jedschat via Facebook

          |

          Wenn armselig bedeutet, dass ich mich politisch informiere und Sachverhalte hinterfrage dann bin ich nach ihrer Argumentation schuldig. Informiere mich lieber als Schaumschlägern hinterher zu laufen die Glauben, gegen Flüchtlinge zu Hetzten oder über die bösen Presse zu schimpfen würde ausreichen die neue deutsche Volkspartei zu werden. Viel Tiefgang in den wirklich umsetzbaren Zielen, kann ich im Parteiprogramm nicht erkennen.

          Antworten

          • Dagobert

            |

            Hallo Marco Jedschat, wenn ich Ihren Kommentar weiter oben richtig interpretiert habe, wissen Sie noch nicht einmal, wie unsere Gesetzgebung und Rechtsprechung bzw. Gewaltenteilung(Legislative, Judikative, Exekutive) funktioniert. Andere beschimpfen oder belehren sollten man nur, wenn man weiß, wovon man redet.

            Antworten

      • fürst

        |

        Wo immer ich „gesehen“ werde, ist mir sch….egal, nur, bitte, nicht links.

        Antworten

  • Hans-Otto Dinse

    |

    Gesinnungsethik trifft auf Verantwortungsethik. Die, die ihre Moral allein über ihre Gesinnung definieren, geraten ob der offensichtlichen Ereignisse in Erklärungsnot. Plötzlich reicht es nicht mehr aus auf die eigene moralische Überlegenheit zu verweisen, denn nun muss auch das amoralische Handeln der angeblich Schutzsuchenden dieser Welt erklärt werden. Merkels „moralischer Imperativ“, der die Gutmenschen quasi religiös schützte bröckelt dahin. Nun stehen sie da wie im Märchen von des Kaisers neuen Kleidern. Plötzlich sind sie nackt und können nicht verstehen, dass es Menschen gibt, die das sehen und auch noch darüber sprechen. „Verbietet oder verhindert doch wenigstens, dass sie das aussprechen dürfen was sie sehen“, scheinen die Palms u.a. zu rufen. Doch jetzt ist die Zeit der Verantwortungsethiker gekommen. Wir nehmen die Faust aus der Tasche und reißen uns das Klebeband des medialen Verschweigens vom Mund. Wir benennen was wir sehen und zwingen die moralisierenden Gutmenschen Verantwortung gegenüber UNSERER Gesellschaft zu übernehmen. Das euch das nicht gefällt ist allzu offensichtlich und so wird wieder mal versucht objektive Berichterstattung zu unterdrücken. Immer das gleiche Muster. Einfach nur armselig!

    Antworten

  • Heike Palm

    |

    Herr Dinse, könnten Sie bitte definieren, was Sie mit Gesinnungsethikern und Verantwortungsethikern genau meinen? Welche Gesinnung meinen Sie? Und was genau wollen die sog. Verantwortungsethiker? Und bitte belegen Sie doch einmal wo ich dazu auffordere, Meinungsäußerung zu verbieten oder zu verhindern. Immerhin benennen Sie mich in Ihrem Kommentar persönlich.

    Antworten

    • Dinse

      |

      Bitte bei Max Weber nachlesen.

      Antworten

      • Heike Palm

        |

        Herr Dinse, was Max Weber unter Gesinnungsethikern und Verantwortungsethikern verstand, ist mir durchaus bekannt. Mich interessierte, wie Sie das Konstrukt auf die heutige Zeit übertragen und welches Handeln Sie in diesem Zusammenhang für richtig halten. Werden Sie doch mal konkret und verstecken Sie sich nicht hinter den Gedanken eines Soziologen, der seine Theorien im 1.Weltkrieg und zu Zeiten der Weimarer Republik entwickelt hat.

        Antworten

    • Dinse

      |

      Sie und ihre Partei sind Teil des Meinungskartells und damit mitverantwortlich für die Unterdrückung Andersdenkender.

      Antworten

      • Heike Palm

        |

        Herr Dinse, da flüchten Sie sich aber in Pauschalisierungen. Bitte zeigen Sie auf, wo und wann ich Andersdenkende unterdrücke.

        Antworten

        • Hans-Otto Dinse

          |

          @HP: Hat sich ihre Partei schon jemals dafür ausgesprochen, dass auch die AfD das Recht hat, ungestört von linksfaschistischen Kräften Versammlungen unter freiem Himmel abzuhalten?Hat sich ihre Partei schon jemals gegen den linksfaschistischen Druck ausgesprochen, der gegen Wirte ergeht, die der AfD Räume für Versammlungen zur Verfügung stellen? Haben Sie sich schon jemals gegen die einseitige Berichterstattung der Medien gegenüber der AfD ausgesprochen? Nein! Sie nehmen all dies dankbar auf um die Macht ihrer mickrigen Piraten Clique in den Parlamenten zu erhalten. Noch einmal deutlich.
          Sie unterdrücken durch Unterlassung und Nichtnutzung ihrer parlamentarischen Möglichkeiten zur Wahrung demokratischer Grundrechte.
          Gesinnungsethik in der heutigen Zeit bedeutet für mich, dass Sie ihre Gesinnung
          (no Nation, no Border) voranstellen und diese ihre Ethik dominiert. Das all die fürchterlichen Erscheinungen der importierten Kriminalität und des Terrors, der Verschleuderung von Volksvermögen, der Auflösung christlich abendländischer Werte für Sie nichts bedeutet und ständiger Relativierung unterliegt. Ich höre Sie schon sagen,: Kriminalität muss bekämpft werden, egal von wem sie ausgeht“. Doch Kriminalität die wir importieren brauchten wir nicht zu bekämpfen! Von dem der bei uns Schutz sucht dürfte nach meinem Verständnis überhaupt keine Kriminalität ausgehen. Die Realität zeigt aber das genaue Gegenteil. Informieren Sie sich über die Zahlen des BKA, dann wissen Sie wovon ich spreche. So könnte ich jetzt jedes Argument durch deklinieren, möchte aber bewusst darauf verzichten um den Beitrag nicht zu lang werden zu lassen. Bei all den Argumenten die Sie ihrer Relativierung unterwerfen, sehe ich eben die Verantwortung gegenüber dem eigenen Volk zuerst, und ich fürchte, da werden wir nie zusammen kommen.

          Antworten

          • Heike Palm

            |

            Herr Dinse,
            1.schreibe ich hier nicht als Parteifunktionär, sondern als Privatperson
            2.habe ich mich mehrfach in anderen Diskussionen, auch mit Ihnen, für eine freie Meinungsäußerung und gegen Niederbrüllen und Blockieren ausgesprochen
            3. Versuche ich immer sachlich und inhaltlich mit konträren Meinungen in den Rundblick-Diskussionen umzugehen. Ich habe Sie noch nie derart pauschalisierend angegriffen, wie Sue das wiederholt mit mir getan haben.
            4. halte ich nichts von den Positionen der AfD. Daher werde ich diese Partei und ihre Anhänger dulden, die Meinungsäußerungen tolerieren, aber sie in keiner Weise unterstützen. Jeder Wirt hat das Recht zu entscheiden, wen er beherbergt. Mit unfairer Presse kennt sich, glaube ich jeder aus, der politisch aktiv ist. Die Presse ist nucht verpflichtet irgendwelche Meinungen zu hofieren und es kommt auch durchaus vor, dass wissentlich Dinge nicht berichtet werden. Eigentlich weiß das jeder kritische, intelligente Mensch und versucht sich daher aus verschiedenen Quellen zu informieren. Ich habe eher den Eindruck, dass Sie mit abweichenden Meinungen nicht umgehen können und dann wahlweise unsachlich und beleidigend werden oder sich jammernd in die Opferrolle flüchten. Ihre Rede bei der AfD-Kundgebung beschäftigte sich nur mit ihrer Angst, ihrer Opferrolle. Da gab es keinerlei Inhalt. Auch hier reiten Sie nur darauf herum, was andere falschmachen, wie dumm und schlecht andere sind. Sie zitieren großartig Max Weber, haben aber seine Handlungstheorie überhaupt nicht verstanden.
            Noch einmal: Sie sagen, es sei die Zeit der Verantwortungsethiker. Bitte mal Klartext: Was würden Sie tun, wenn Sie die Macht dazu hätten. Wenn Herr Dinse Angela Merkel ablöst, was sind dann die Lösungen?

            Antworten

            • Hans-Otto Dinse

              |

              Das es Lösungen gibt beweisen die Visegrad Staaten und Österreich. Genau so sähe dann auch meine Lösung aus.

              Antworten

            • Hans-Otto Dinse

              |

              Zu meiner Rede die eigentlich nicht geplant war. Mir ging es darum den Zuhörern die Rolle der Antifa in der gegenwärtigen Auseinandersetzung klar zu machen. Wer das erkennt und um den Unterstützerkreis der Linksfaschisten weiß, trifft nächstes Mal garantiert die richtige Wahl.

              Antworten

            • Hans-Otto Dinse

              |

              Jeder Wirt hat das Recht von Linksfaschisten erpresst und in seiner Existenz bedroht zu werden. Mit der Relativierung dieses Umstands zeigen Sie ihre Nähe zur Antifa!
              Sie werden immer als Parteifunktionärin wahrgenommen und genau deshalb habe ich Sie gefragt, wie Sie sich in Ihrer Partei für die von Ihnen hier privat geäußerte Meinung einsetzen. Antwort….Nichts! Wenn Sie meinen Sie unterstützten die AfD, wenn Sie sich für demokratische Spielregeln einsetzen zeigt das nur Ihr verqueres Verständnis von Demokratie.

              Antworten

              • Heike Palm via Facebook

                |

                Herr Dinse, es gibt viele Wirte, die aus freien Stücken ablehnen, die AfD zu beherbergen. Wenn Sie dieses leugnen, sind Sie einfach nur ein Leugner der Realität. Ich trete hier ohne jegliches Erwàhnen meiner Partei auf. Sie wissen davon nur durch Stöbern auf meinem FB-Account. Abgesehen davon, vertrete ich jederzeit und in jeglicher Gruppierung meine Meinung. Aber glauben Sie ruhig, was Sie wollen. Verweigern Sie sich weiter jeglicher sachlicher Diskussion. Die Antwort auf meine Frage nach Ihren bevorzugten Handlungen als Verantwortungsethiker sind Sie immer noch schuldig. Leere Worte, Beschuldigungen, Opferhaltung, mehr können Sie nicht bieten. Sie tun mir in Ihrer Verbitterung, Angst und Wut einfach nur Leid.

                Antworten

                • Dinse

                  |

                  Wir beide kommen nicht zusammen. In der Diskussion mit Ihnen ging es mir lediglich darum ihre Nähe zur linksfaschistischen Antifa aufzuzeigen. Mehr muss nicht!

                  Antworten

                  • Heike Palm via Facebook

                    |

                    Herr Dinse, Sie lesen immer nur, was Sie lesen wollen. Ich habe keine Nähe zur Antifa. Ich lehne Gewalt und Extremismus von jeder Seite ab. Ich rede mit jedem, der dazu in der Lage ist, sich sachlich und gewaltfrei zu äußern.

                    Antworten

                • Hans-Otto Dinse

                  |

                  @HP „es gibt viele Wirte, die aus freien Stücken ablehnen“
                  Genauso relativieren Sie jegliche Argumente und machen sich dadurch unglaubwürdig! Nichts, auch das offensichtlichste Argument lassen Sie stehen, ohne Relativierung. Jetzt höre ich Sie direkt sagen: “ es gibt eben nicht die einfachen Antworten“. Wenn Sie aber schon das Argument nicht ohne Relativierung stehen lassen, wundert mich auch nicht, dass Sie keine Antworten haben bzw. Ihre Antworten so verquast sind, dass sie niemand mehr hören will. Denn es gibt einfache und wirkungsvolle Antworten. Erklären Sie doch mal warum die Antwort der Visegrad Staaten für Sie nicht akzeptabel ist?

                  Antworten

                  • Heike Palm via Facebook

                    |

                    Beweisen Sie Ihre Aussage, dass alle Wirte von Linksextremen und der Politmafia erpresst werden, bevor Sie solche Behauptungen aufstellen, Herr Dinse. Argumente relativieren, da muss ich dich etwas schmunzeln. Man nennt das Gegenargumentation und für Relativierungen sind Sie ein gutes Beispiel.
                    Das Grenzen-dicht-Prinzip wird scheitern, weil es die Fluchtbewegungen nach Europa nicht aufhalten wird, ganz einfach.

                    Antworten

              • Peter Müller via Facebook

                |

                Danke, Frau Palm! Ich schließe mich Ihrem Kondolenzschreiben an. Diese Verbitterung, diese Angst vor Veränderungen, diese „Weltverschlossenheit“… Ein anstrengendes und trauriges Leben.

                Antworten

              • Peter Müller via Facebook

                |

                Danke, Frau Palm! Ich schließe mich Ihrem Kondolenzschreiben an. Diese Verbitterung, diese Angst vor Veränderungen, diese „Weltverschlossenheit“… Ein anstrengendes und trauriges Leben.

                Antworten

            • Hans-Otto Dinse

              |

              All das was offensichtlich in Ihrem Weltbild keine Rolle spielt, nämlich die Verpflichtung dem deutschen Volk gegenüber, verstehe ich unter verantwortlichem Handeln und damit als einer Ethik die zuerst dem eigenen Volk gewidmet ist und hernach versucht TATSÄCHLICH Schutzbedürftigen zu helfen, und nur denen.

              Antworten

              • Heike Palm via Facebook

                |

                Herr Dinse, mein Weltbild ist etwas weiter gespannt. Ich sehe uns Deutsche auch in ihrer Verantwortung für die Welt. Wir leben nicht auf einer autarken, deutschen Insel. Wir leben unseren Wohlstand auf Kosten anderer. Das beziehe ich in mein Weltbild ein.

                Antworten

                • Hans-Otto Dinse

                  |

                  Ihr Weltbild ist nur so weit gespannt, wie Sie meinen daraus eine Verantwortung Deutschlands für das Elend der Welt herleiten zu können. Wenn schon nicht das, dann soll Deutschland wenigstens die Welt retten. Sie sehen Deutschland also im Zentrum der Welt. Ich sehe es als ein normales Mitglied der Staatengemeinschaft, für das es keinen Sonderweg gibt und das den Ländern Europas nicht seinen (Merkels) Willen aufzwingen darf.

                  Antworten

                  • Heike Palm via Facebook

                    |

                    Nein, Deutschland soll nicht die Welt retten. Wir sorgen mit unserem Konsumverhalten dafür, dass Menschen ihre Lebensgrundlage entzogen wird. Wir siegen durch Verträge und mit Diktatoren dafür, dass Menschen unterdrückt werden. Und dann jammern wir darüber, dass sich Menschen auf die Flucht begeben und dann auch noch hier in Deutschland ankommen. Und wir geben Millionen aus, um diese Menschen daran zu hindern, an unserem Wohlstand zu partizipieren. Schauen Sie mal über Ihren Tellerrand, Herr Dinse. Mit Ihrem piefigen Ausländer-raus-Rufen und „Deutschland-den-Deutschen“ erreichen Sie überhaupt nichts, außer Hass und Angst zu verbreiten.

                    Antworten

                    • Dinse

                      |

                      Schauen wir mal die nächste Wahl an. Ihr Piraten Dampfer ist jetzt schon Leck geschlagen.

                      Antworten

  • Werner Maag

    |

    Gerade die Themen „Flüchtlinge“, „Euro-Rettung“, „Atomausstieg“ und „TTIP“ haben folgendes gezeigt. Es wird nicht nur Politik gegen den Willen der Mehrheit gemacht und gegen nationale Interessen gehandelt – nein, seit einiger Zeit werden die wichtigsten Fragen direkt im Bundeskanzleramt entschieden, ohne Einbindung des Parlaments und oft wider geltende Gesetze! Die Liebe Frau Merkel macht, was sie will und keiner fällt ihr in den Arm.

    Wenn man die Asylpolitik herausgreift ist das ein schönes Beispiel dafür, wie erschreckend verantwortungslos einsame Entscheidungen durch die Merkel fallen. Die sozialen Folgen der ungesteuerten Aufnahme von mehr als einer Million Menschen aus uns sehr fremden Kulturen werden gravierend sein! Der größte Teil wird sich niemals integrieren und auch niemals (ausser Handlangerjobs) eine dauerhafte Anstellung finden. Es ist größtenteils eine Masseneinwanderung in die Krankenversicherung, das Rentensystem und die soziale Grundsicherung. Es ist naiv und dumm zu glauben, ein Integrationskurs macht aus einem 25-jährigen Marokkaner einen Europäer! Durch die schiere Masse der Einwanderer geraten die Deutschen unter Anpassungsdruck. (Beispielhaft an den Köln Vorfällen zu Sylvester).

    Ich kürze hier mal ab und komme direkt zum Punkt, was ich von einer zukünftigen Politk erwarte:

    – Ablehnung des TTIP-Vertrags!
    – Ausrichtung der Politik vorrangig auf unsere Interessen als Deutsche
    – Rückübertragung von Kompetenzen weg von der der EU auf unser Land
    – Auflösung der EZB, Wiedereinsetzung der Bundesbank mit allen Kompetenzen (mit eigener nationaler Währung)
    – Eine EU der kooperierenden Vaterländer (so wie es mal gedacht war!)
    – Wiedererlangung der Kontrolle über die eigenen Aussengrenzen
    – Ein Einwanderungsgesetz, das nach Qualität auswählt.
    – Keine Einwanderung über das Asylrecht, Asyl nur noch für Verfolgte
    – Ein Bildungssystem, welches die Entwertung von Abitur, Studium, Ausbildung beendet und Leistung unabhängig von Herkunft honoriert.
    – Massenabschiebungen abgelehnter Asylbewerber, die sich widerrechtlich im Land aufhalten.
    – Schaffung der Möglichkeit einen Bundeskanzler abzusetzen, bei widerrechtlichem handeln!
    – Eine entideologisierte Schulbildung
    – Beendigung jeder Förderung der Genderideologie und ähnlichem Hirnkrebs, wie Gleichstellungsbeauftragten, etc.
    – Wiederherstellung von Sicherheit und öff. Ordnung, keine Duldung von No-Go Areas.
    – Förderung einer freien Diskussionskultur ohne politische Korrektheit, Sprech- und Denkverboten
    – Förderung eines unverkrampften Verhältnisses zum eigenen Land (gelebter, gesunder Patriotismus, wie bei Franzosen, Engländern und allen anderen Ländern auch)
    – Ausübung von Integrations- und Assimilationsdruck auf Migranten

    Da der jetzige Zustand die direkte Folge oft jahrzehntelanger Inkompetenz seitens der großen Volksparteien ist (oder in böser Absicht passierte), mache ich sie direkt dafür verantwortlich und wähle sie grundsätzlich nicht mehr!

    Ich kenne Leute, die sonst eher ruhig sind, die aber anfangen laut zu fluchen, wenn sie nur die Stimme der Kanzlerin im Radio hören!

    Antworten

    • Brigitte Dinse

      |

      Hallo Herr Maag, wie ist das möglich, dass sie meine Gedanken und Gefühle in ihrem Artikel 1:1 niederschreiben? Super!☺???

      Antworten

    • fürst

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      JA, Werner Maag, bravo, Sie vertreten auch 1:1 meine Gedanken,Gefühle und Wünsche.
      Echt super, wie schon Brigitte Dinse meinte.
      Auch ich vermisse eine auch nur ansatzweise echte Opposition. Der beste Beweis dafür,
      daß es ein Parteienkartell gibt.

      Antworten

    • Dagobert

      |

      Hallo Herr Maag,
      auch mir sprechen Sie aus dem Herzen, danke dafür !

      Antworten

  • Klaus Koppenberg

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    Herr Dinse trifft auf Max Weber, verdreht Bedeutungen und landet beim „entweder oder“. Eine Verantwortungsethik ohne Gesinnung ist unmenschlich. Es geht um die Balance zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Herausforderungen. Darüber kann und muss man streiten. Die bestehenden und noch entstehenden Probleme sind enorm. Scheinbar einfache Lösungen führen in die Irre. Und wer glaubt mit Wut und Beschimpfungen weiter zu kommen verschlimmert die Situation. Unna ist ein Beispiel für eine Stadt mit einer Kooperationskultur die Antworten findet auf die gesellschaftlichen Herausforderungen. Man kann eine intensivere oder weniger intensive Abschottungspolitik machen, die Aufgaben der Integration bleiben bestehen.

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    • Stefanus Maxus via Facebook

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      Klaus Koppenberg: Hier haben Sie mit blumigen Worten praktisch nichts ausgesagt, typische Politikersprechblasen halt.Unna, und da ist ihr Horizont nun wohl einmal extrem beschränkt auf einen winzigen Teil der Bevölkerung einer ziemlich unbedeutenden Kleinstadt, hat gar nichts geschafft! Ausser eine Krawalldemo auf die Beine zu stellen mit Anhängern der Antifa, die ja bekanntlich 2000 Menschen „beseitigen“ will. So wie die Nazis es halt im dritten Reich auch formulierten. Abgesehen davon wurde die Bevölkerung nicht gefragt, ob sie Merkels Irrsinn jedweder Art mitmachen möchte. Ich möchte es nicht! Und möglicherweise sind ja die einfachen Lösungen doch manchmal die besten, weil wirkungsvollsten!

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      • Klaus Koppenberg

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        Die praktische Arbeit vor Ort ist das was zählt. Und die Mitteilung, dass Sie mich einer Teilnahme an dieser Diskussion nicht für würdig erachten ist angekommen. Daher bin ich auch nicht interessiert an Belegen für ihre Behauptungen. Gehen wir mal davon aus, dass eine gewisse Empörung Sie davon zu befreien scheint, sich für die tatsächlichen Zusammenhänge zu interessieren.

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      • fürst

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        Dem Kommentar von Stefanus Maxus schließe ich mich an.

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    • Heike Palm

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      Klaus Koppenberg, deshalb hatte ich Herrn Dinse ja gefragt, was er darunter versteht. Es ist halt immer so eine Sache mit dem Zitieren und dem Verstehen. Aber wahrscheinlich handelt Herr Dunse da einfach affektual, um bei Max Weber zu bleiben.

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      • Hans-Otto Dinse

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        Nein Frau Pylm, ich handle nicht im Affekt.

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        • Hans-Otto Dinse

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          Entschuldigung, jetzt hab ich mich doch bei Ihrem Namen vertippt.

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    • Hans-Otto Dinse

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      @k.K. Gerade beim Entweder Oder lande ich ja nicht, wenn ich die Folgen meines Handelns bedenke und das Wohl des eigenen Volkes in den Mittelpunkt des Handelns stelle. So wie es auch der Schwur sagt den Minister und Kanzler bei der Vereidigung zu sprechen haben. „Zum Wohle des deutschen Volkes“!
      Was Sie mit Kooperationskultur meinen erschließt sich mir beim besten Willen nicht.
      Meinen Sie damit das Niederschreien von anders Denkenden durch die Linksfaschisten der Antifa?

      60% der „Schutzsuchenden“ sind laut UNHCR Wirtschaftsflüchtlinge die sofort wieder ausgewiesen werden müssten. Es läuft gegen Deutschland ein entsprechendes Verfahren.
      1,8% erhalten Asyl, was vollkommen in Ordnung ist!
      Der Rest sind Bürgerkriegsflüchtlinge die nur ein temporäres Aufenthaltsrecht von bis zu
      3 Jahren genießen. Sie brauchen nicht integriert werden, ja es widerspricht sogar dem Prinzip die Heimatverbundenheit der BK Flüchtlinge zu erhalten.
      Da dies größtenteils junge Männer sind, die vor dem Wehrdienst und damit der Bekämpfung des Terrors in ihrem Land fliehen, hält sich mein Mitgefühl übrigens in sehr engen Grenzen.

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      • Klaus Koppenberg

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        Es gibt enorme Probleme weltweit und und schon immer nationale Egoismen. Der Weg der AfD, ihr politisches Konzept besteht darin die nationalen Interessen noch weiter in den Vordergrund zu stellen. Wirtschaftsliberale, religiös fundamentale und völkisch nationale Netzwerke haben sich in der aktuellen Krisensituation (Bankenkrise, Ressourcenkrise, kriegerische Zerstörungen und Vertreibungen) verbunden. Sie wollen das was Mitursache für die Krise ist, nämlich den abgeschotteten Nationalstaat, noch mal steigern. Deutschland soll sich wie die Systeme von Putin, Erdogan, Trump u.a. zu einem autoritären Präsidialsystem entwickeln. Alle Erfahrung mit diesen Systemen zeigt die damit verbundene Kriegsgefahr. Das was im Moment geschieht ist Herausforderung genug wird wohl auch noch sobald nicht einfacher. Eine „konservative Revolution“ wie von Kreisen der AfD angestrebt lässt da viele Fragen offen. Ich bin auch nicht der Meinung, das das Niederschreien der Afd irgendwas bringt. Ich halte es mehr mit dem aus der AfD ausgetretenem Olaf Henkel. Die Völkisch Nationalen in der AfD werden die Witschaftsliberalen dominieren.

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        • Peter Müller via Facebook

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          Zwischen dem neoliberalen und dem -ich nenne es mal- faschistoiden Menschenbild, gibt es m.E. durchaus eine Schnittmenge, da in beiden Ideen die bloße Verwertbarkeit des Menschen in den Mittelpunkt gestellt wird. Das Niederschreien bringt insofern etwas, dass hier noch mal deutlich wird, dass es eben nicht „eine ganz normale demokratische Partei“ ist, für die sie sich ausgibt, sondern hier Menschen vom rechten Rand agieren, welche die sozialen, liberalen und ökologischen Errungenschaften der vergangenen Jahrzehnte abschaffen wollen und dabei nicht vor Nazi-Terminologie zurück schrecken, also offen bekennen wessen Geistes Kind sie sind. Ja, Herr Henkel hat es auf den Punkt gebracht, indem er sagte, dass er ein Monster erschaffen habe.

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        • fürst

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          Da ist Klaus Koppenberg wieder mit „konservative Revolution“. Er reitet wieder drauf rum.

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          • Dagobert

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            Das stimmt, fürst. Die „konservative Revolution“ scheint für Klaus Kloppenberg zum Fetisch geworden zu sein. Er hat vermutlich noch gar nicht bemerkt, dass wir alle inzwischen darüber nur noch milde lächeln können ;-).

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    • Stefanus Maxus via Facebook

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      Klaus Koppenberg: Werden Sie doch einfach mal konkreter. Erklären Sie mir bitte einmal, warum die linksextreme Antifa am runden Tisch sitzen darf? Dann müssten Sie auch AFD, NDP oder sonstige Gruppierungen mit einladen. Und warum keine Distanzierung des runden Tisches von Antifa-Krawall, Farbschmierereien oder sonstigen Straftaten? Warum kein Wort zur „häuslichen Gewalt“ in der Unterkunft in Massen, zur nachweisbar angestiegenen Migrantenkriminalität? Vielleicht warten die knapp 55000 Unnaer Bürger die eben NICHT bei den Veranstaltungen auf Kirchplatz und Lindenplatz dabei waren auf genau diese Antworten???

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  • Burkhard

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    Die Allensbach Umfrage bestätigt, was ich seit Monaten jeden Tag persönlich erlebe, nämlich eine Kultur des sich nicht Trauens seine Meinung frei zu äußern. Political Correctness und Mainstream sind hierfür nur ein paar Schlagworte. Diese Art der Selbstzensur führt zum schleichenden Realitätsverlust. Irgendwann aber holt einen die Realität umso heftiger ein.
    Menschen die gegen eine unkontrollierte Zuwanderung sind, werden vielfach sofort in die rechte Ecke gestellt. Um die Diskussion dann abzukürzen wird gerne die Nazikeule herausgeholt. Das hat dazu geführt, dass viele Menschen sich aus der politischen Diskussion heraushalten, die sogenannte schweigende Mehrheit.
    Wenn man sich im Kollegenkreis, mit Freunden und Bekannten unterhält, bekommt man erst nach längeren „Vorgeplänkel“ die ehrliche Meinung gesagt. Das ist für mich beängstigend und zeigt wie weit wir uns mittlerweile von einer gelebten Demokratie entfernt haben.
    Dass die etablierten Parteien die Sorgen und Ängste vieler Bürger nicht mehr wahrnehmen und stur an ihrem Kurs festhalten, zeigt sich z.B. am unbedingten Willen TTIP noch dieses Jahr durchzupeitschen, auch an der Migrationspolitik will Frau Merkel weiter unbeirrt festhalten. Das führt aber zu einem Ohnmachtsgefühl bei vielen.
    Und wenn ich mich ohnmächtig fühle Dinge zu ändern, wende ich mich enttäuscht ab und ziehe mich ins Private zurück oder ich werde radikal. Beide Optionen sind auf Dauer tödlich für die Demokratie.

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    • fürst

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      Ich sehe es genau so wie Burkhard.
      „Angst“, sich zu bekennen. Wie traurig für eine angebliche Demokratie.
      Es ist die von den etablierten Parteien tolerierte Antifa, die diese Ängste erzeugt und schürt.

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  • Hans-Otto Dinse

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    Wenn diese Diskussion, so wie sie hier stattfindet, auch z.B., in den Ruhrnachrichten, im Rundfunk, oder im Fernsehen stattfände, könnte man von unabhängigen und unvoreingenommenen Medien sprechen. Solange dies nicht der Fall ist, sind alle Mainstream anhängigen Kommentatoren der Realitätsverweigerung überführt.

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    • Marco Jedschat via Facebook

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      Solche Diskussionen finden doch im TV Sendungen zu genüge statt, nur werden dort Leute die auch Ihre Meinung vertreten regelmäßig widerlegt. Das hat was damit zu tun, dass man auch Fakten und Behauptungen Belegen muss und das schaffen diese Leute nun mal nicht. Also leiden Sie anscheinend mehr an Realitätsverlust wie andere, den sie es nun zu gern unterstellen mögen.

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  • Günther Klumpp

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    Ein interessanter Beitrag zu der Diskussion steht heute in der Süddeutschen Zeitung:

    5. Mai 2016, 15:58 Alternative für Deutschland
    Sprengstoff

    Die AfD beruft sich unentwegt auf Volk und Volkswillen: Ihr weltanschaulicher Kern ist ein radikaler Antiliberalismus mit völkischem Beigeschmack.
    Von Gustav Seibt

    Das neue Grundsatzprogramm der Alternative für Deutschland (AfD) verlangt sehr viel Unterschiedliches: die Aufhebung von Tempolimits und das Verbot von Minaretten, die Wiedereinführung der Wehrpflicht und die Abwicklung des Euro, die Strafmündigkeit von Jugendlichen von zwölf Jahren an und die Erschwerung von Abtreibungen, das Ende der Gender-Forschung und eine positive nationale Geschichtskultur. Wenn es einen ideologischen Kern für dieses Sammelsurium gibt, dann ist es die Berufung auf das Volk und den Volkswillen. Insofern darf man die Forderung nach Volksabstimmungen wie in der Schweiz sogar den wichtigsten Programmpunkt nennen.

    „Die AfD setzt sich dafür ein, Volksentscheide in Anlehnung an das Schweizer Vorbild auch in Deutschland einzuführen“, so die Formulierung im Leitantrag des Vorstands. „Wir wollen dem Volk das Recht geben, über vom Parlament beschlossene Gesetze abzustimmen.“ Politik müsse „wieder“ dem „Wohle des Volkes dienen“, so wird die grundgesetzliche Eidesformel für Regierungsmitglieder zitiert und damit suggeriert, es gebe ein Volkswohl jenseits der Verhandlungsdemokratie.
    Eine Rückabwicklung von der Rechtsgemeinschaft der Bürger zur homogenen Nation

    In einer Demokratie ist die Berufung aufs Volk zunächst nichts Verwerfliches, denn ihre Legitimationsquelle ist die Volkssouveränität. Das Grundgesetz ist ausdrücklich die Verfassung, die sich das „Deutsche Volk“ (groß geschrieben) gegeben hat. Allerdings ist das Staatsvolk unserer Verfassung nur die Gesamtheit der Staatsbürger, also eine Rechtsgemeinschaft, nicht mehr und nicht weniger. Und dass die Volksabstimmungen der Schweiz in einen komplexen, urliberalen Verfassungsaufbau eingepasst sind (was ihre antiliberale Instrumentalisierung nicht verhinderte), davon ist bei der AfD keine Rede.

    Dass die Berufung auf das Volk auch tödliche Gefahren in sich birgt, gehört ohnehin zu den Erfahrungen mit demokratischen Staatsformen seit 250 Jahren. Denn der Begriff des Volkes war nicht immer so säkular und rechtstechnisch wie im Grundgesetz, und genau diesen ernüchterten Volksbegriff möchte die AfD nun auch wieder rückabwickeln. Darin liegt, jenseits einzelner realistischer oder unsinniger Forderungen, der eigentliche Sprengstoff ihres Programms.

    Der Volksbegriff begann wie fast alle politischen Begriffe der Neuzeit als Gegenbegriff. Er richtete sich gegen die, die nicht zum Volk gehören sollten, am Anfang also gegen die bisher Herrschenden, den König, den Adel und die Geistlichkeit. Sehr schnell wurde klar, dass es nicht ausreichen sollte, wenn die privilegierten Stände sich ins Volk einfügten; sie sollten ausgeschlossen und ausgemerzt werden. Die großen Revolutionen waren regelmäßig von Fluchtwellen und Massakern begleitet, und manche davon dauerten viele Jahre.

    Ehemals konservativen Lesern von Edmund Burke wie dem AfD-Vordenker Alexander Gauland muss man diese blutigen Implikationen des Volksbegriffs eigentlich nicht erklären; und als Kenner der Geschichte muss er auch wissen, dass das Verlangen nach Homogenität von Volk und Volkswillen sich unverzüglich gegen Minderheiten aller Art richtete. Auch Deutschland hat diese Geschichte, nicht nur im Hass auf Juden, sondern zuvor schon beim Kampf gegen „Reichsfeinde“ wie Katholiken, Polen und Sozialdemokraten im Nationalstaat Bismarcks. Volk als Nation, als Abstammungs-, Schicksals- und Kulturgemeinschaft, und nicht bloß als Gesellschaft von freien Bürgern, das bleibt das toxische Potenzial des neuzeitlichen Volksbegriffs. Schon die Jakobiner der Französischen Revolution sprachen vom „faulen Fleisch“, das man „ausbrennen“ müsse, spätere Rassen- und Klassenideologien haben diese Sprache der Vernichtung fortgesetzt. Jeder Schrei „Wir sind das Volk!“ behält etwas von dieser ausgrenzenden Gewaltsamkeit.

    Sie ist die Kehrseite des unabweisbaren Umstands, dass demokratische Gesellschaften auch als Gemeinschaften funktionieren, dass Solidarität immer auch eine Angelegenheit von Nähegefühlen ist und nicht nur ein abstrakter humanitärer Imperativ. Nationen sind, nach Benedict Andersons glücklicher Formulierung, „vorgestellte Gemeinschaften“ (imagined communities, was man besser nicht mit „eingebildeten Gemeinschaften“ übersetzt). Und zwar deshalb, weil in den großen Massendemokratien niemand alle seine Mitbürger persönlich kennen kann. Darum braucht jede Demokratie nicht nur Prozeduren, sondern auch Erinnerungen, Geschichten, Rituale, Feiertage, Fußballfeste – und oft genug glaubten Demokratien, auch Feinde und Kriege zu brauchen.

    Auf diese Notwendigkeit haben demokratische und nichtdemokratische Nationalstaaten mit einer Unzahl von Varianten des Volksbegriffs reagiert, die ungefähr von Jean-Jacques Rousseaus Idee eines Gesamtwillens (volonté générale) bis zu Margaret Thatchers Behauptung, „so etwas wie Gesellschaft gibt es nicht“, reichen. Zwischen diesen Polen verläuft eine Skala von Homogenität, nach der sich die Liberalität im Zusammenhalt einer Demokratie definiert. Denn dass absolute Homogenität nur in autoritären oder totalitären Staatsformen, also Diktaturen und Volksdemokratien, möglich ist, und zwar durchgehend unter Einsatz von Zwang und Gewalt, versteht sich von selbst.
    Den gegenwärtigen Verfassungszustand Deutschlands findet die AfD also „illegitim“

    Wo steht hier die AfD? Zunächst teilt sie, ebenso wie das Fußvolk von Pegida, den ursprünglich jakobinischen Affekt gegen die Herrschenden, gegen die, welche angeblich das Sagen in Politik und Medien haben. Heimlicher Souverän sei „eine kleine, machtvolle politische Führungsgruppe innerhalb der Parteien“, heißt es. „Sie hat die Fehlentwicklungen der letzten Jahrzehnte zu verantworten. Es hat sich eine politische Klasse von Berufspolitikern herausgebildet, deren vordringliches Interesse ihrer Macht, ihrem Status und ihrem materiellen Wohlergehen gilt. Es handelt sich um ein politisches Kartell, das die Schalthebel der staatlichen Macht, soweit diese nicht an die EU übertragen worden ist, die gesamte politische Bildung und große Teile der Versorgung der Bevölkerung mit politischen Informationen in Händen hat.“

    Gegen diese Cliquen will die AfD die Volkssouveränität wiederherstellen: „Nur das Staatsvolk der Bundesrepublik Deutschland kann diesen illegitimen Zustand beenden.“ Den gegenwärtigen Verfassungszustand Deutschlands findet die AfD also „illegitim“, das sollte man schon zur Kenntnis nehmen.

    Und aus dieser Zustandsbeschreibung folgt der ganze Rest, vor allem der kulturellen Forderungen der AfD. Das „Volk“ dieser Diagnose ist nämlich nicht eine Gesellschaft von Verschiedenen, von Frauen und Männern, Christen und Nichtchristen, Frommen und Unfrommen, Reichen und Armen, Gebildeten und Ungebildeten, Heimischen und Eingewanderten, die in einem vielstimmigen und unvermeidlich vielfach gestaffelten Verfassungsprozess ihre Willensbildung aushandeln. Wie alle plebiszitären politischen Parteien setzt die AfD allein auf den Mehrheitswillen, und zwar gerade auch dann, wenn es um Minderheiten geht, und sie setzt auf Homogenität, wenn es um die EU, um fremde Einflüsse und um die deutsche Kultur geht.

    Die EU ist daher „fremde Bevormundung“, der Islam gehört nicht zu Deutschland, Gender-Forschung soll es nicht mehr geben, das Staatsbürgerschaftsrecht soll aufs Abstammungsprinzip zurückgeführt werden, die angebliche Fixierung der Gedenkkultur auf den Nationalsozialismus soll beendet werden.

    Da fragt man sich allerdings, in welchem Land die Verfasser dieser Forderung zuletzt gelebt haben. Haben sie wirklich nichts von den zahllosen Ausstellungen, Filmen und Büchern zu Ottonen, Saliern und Welfen, zum Westfälischen Frieden und Friedrich dem Großen, zu Napoleon und dem Ersten Weltkrieg, zum Alten Reich oder, gerade eröffnet, zu den sächsischen Ernestinern mitbekommen? Sind ihnen die regelmäßigen Feiern zum Mauerfall entgangen?

    Noch bizarrer ist die Sorge der AfD um die deutsche Literatur. Sie soll künftig nur noch in Deutschland digitalisiert werden. Nur die eigene Bevölkerung und „deutsche Literaturfachleute“ könnten deutsche Literaturwerke gewichten. Wissen die belesenen Leute, die die AfD doch auch hat, nicht, dass es zwischen Wolfram von Eschenbachs „Parzival“ und Thomas Manns Josephs-Romanen praktisch keinen deutschen Klassiker gibt, der nicht unmittelbar ausländische Vorlagen aufgreift?

    Die AfD mag im Einzelnen dieses und jenes wollen – ihr weltanschaulicher Kern ist ein radikaler Antiliberalismus mit völkischem Beigeschmack.

    URL: http://www.sueddeutsche.de/kultur/alternative-fuer-deutschland-sprengstoff-1.2978532

    Copyright: Süddeutsche Zeitung Digitale Medien GmbH / Süddeutsche Zeitung GmbH

    Quelle: SZ vom 04.05.2016

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    • Werner Maag

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      „Der Volksbegriff begann wie fast alle politischen Begriffe der Neuzeit als Gegenbegriff. Er richtete sich gegen die, die nicht zum Volk gehören sollten, am Anfang also gegen die bisher Herrschenden, den König, den Adel und die Geistlichkeit.“, „blutigen Implikationen des Volksbegriffs““, dass das Verlangen nach Homogenität von Volk und Volkswillen sich unverzüglich gegen Minderheiten aller Art richtet“

      Stöhn! Verschonen sie uns doch bitte mit der Prantl-Pravda und deren komischer, moralersoffener, selbstbeschränkter Weltsicht. DIeses Blatt hat bisher nicht einen halbwegs neutralen oder ausgewogenen Artikel zu den Themen „Flüchtlinge“ oder „AfD“ zustande gebracht.

      Mit volksfreundlichen Grüßen!
      W.M.

      (Volkswagen Fahrer)

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    • Michael Schild

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      Sagen Sie mal, haben Sie keinen Garten?

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  • Günther Klumpp

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    @Werner Maag und @Michael Schild: Doch, ich habe einen Garten, den ich sehr schätze und pflege. Und: Ich dachte, nachdem hier schon Max Weber hin und her gewogen wurde, mit dem Beitrag eines von mir kritisch geschätzten konservativen Kollegen etwas zum Diskurs beizutragen. Aber da es hier nur gefühlig voran geht, sei mir auch etwas Emotion gestattet: Ich bin aus Württemberg ins Ruhrgebiet zugewandert, das mir Heimat ist. Ich habe hier erlebt, dass in einem Schmelztiegel aus vielen Nationen selbst der im Dialekt immer erkennbare Schwabe, der beim Studium im Rheinland unter Schmähungen litt (gibt es bei Euch schon Wasserspülung?), willkommen war. Und ich bin der Urenkel und Enkel von Armutsflüchtlingen: Wenn mein Uropa und mein Opa nicht aus dem bitterarmen Württemberg in die USA hätten flüchten können, um dort das Geld für ihre Familie zu verdienen, gebe es mich nicht. Meine männlichen Vorfahren wurden im Schnitt 48 Jahre alt, dann starben sie in Kriegen, an Typhus oder anderen Hungerkrankheiten. Ich habe das Glück, 60 Jahre ohne Krieg auf deutschem Boden unbesorgt leben zu dürfen. Und das verdanke ich meinen Vorfahren, die als Armutsflüchtlinge in den USA nicht sofort ausgewiesen wurden. Muss ich das nicht mitbedenken, wenn ich heute über Kriegs- und Armutsflüchtlinge rede? Ich verstehe alle Menschen, die Angst haben, dass ihre Welt bedroht ist, dass es keine richtigen oder falschen Lösungen gibt. Ich habe auch keine. Aber ich weiß, dass es keine einfachen Lösungen für die Probleme gibt, nicht für die meines Uropas, der sich als Bäcker in Minneapolis durchschlug, nicht für meine heute. Ich weiß nur, dass ich nicht das Schicksal der Ureinwohner von Amerika erleiden will: Von denen haben meine UrUrUrvorfahren wenige – wenn überhaupt – übergelassen, als sie den Weg aus ihrer Not suchten.

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  • Rundblick Unna via Facebook

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    Eine Bitte an alle Kommentarschreiber. Wenn ihr auf einen anderen Kommentar Bezug nehmt bzw. auf ihn antwortet, nennt bitte kurz den Namen des Schreibers. Man verliert sonst den Überblick, da – hier auf Facebook – die Kommentare von unserer Homepage unsortiert mit einlaufen. Auf der Homepage selbst sortieren sie sich chronologisch, hier leider nicht immer. Danke fürs Beachten!

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  • Peter Köhler via Facebook

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    Als Sie.

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