Rundblick-Unna » „Die Hölle los“ am Shoppingsonntag: Straßen verstopft und 20 Minuten an der Kasse für ein Paket Hefe

„Die Hölle los“ am Shoppingsonntag: Straßen verstopft und 20 Minuten an der Kasse für ein Paket Hefe

„Sie die alle wahnsinnig?! Verrückte Welt!“ Ausnahmezustand bei Zurbrüggen, Ausnahmezustand auf den Zubringerstraßen – Ausnahmezustand dank verkaufsoffenen Sonntags in Unna,  der die Leute heute scharenweise in die City trieb und insbesondere ins Wohn- und Einrichtungshaus an der Feldstraße.

Auf Facebook lieferten sich Fürsprecher und Gegner dieses Verkaufssonntags direkt nach Weihnachten amüsierte bis hitzige Debatten – während es in den Läden und auf den Straßen rundum noch hoch her ging.

 „Das ist die reinste Katastrophe dort! Also ob Zurbrüggen nur einmal im Jahr auf hätte. Verrückte Welt..!“, waren sich viele Poster in den Unnaer Facebookgruppen kopfschüttelnd einig.

Zurbrüggen

„Ihr seid doch selbst da? Warum geht man um Himmels Willen auf einem Verkaufsoffenen ins Möbelgeschäft?!“, schrieb einer, sein angesprochener Bekannter verteidigte sich: „Nein, ich wollte nur nach Hause fahren. Und war für 100 Meter 30 Minuten unterwegs…!“

Auf viel Zustimmung stießen Kommentare wie dieser: „Ich verstehe das nicht, man kann auch ab morgen Sachen umtauschen. Ich bin froh, dass ich heute meine Ruhe habe und den Tag auf der Couch verbringen kann, ohne Besuch und Stress.“ Und eine Mitarbeiterin des Möbelhauses schrieb am Nachmittag augenzwinkernd: „Ich hab meine Schicht für heute schon getan und bin jetzt froh, auf meiner Couch zu liegen. Also ich hätte trotz Provisionen und Prozenten lieber gerne zu Hause gefrühstückt.“

In der Unnaer Innenstadt drubbelte es sich ähnlich. „Nicht nur bei Zurbrüggen, auch in der Stadt ist die Hölle los“, schrieb eine unfreiwillig ins Chaos geratene Lebensmittelkundin, „ich wollte nur Hefe bei Rewe kaufen und stand 20 Minuten an der Kasse.“ Und in Hamm, wo heute ebenfalls verkaufsoffener Sonntag angesagt war, kam man gegen 16 Uhr noch nicht einmal mehr in die Innenstadt. Alles ver- und zugestopft…

Aber, so waren sich die Besucher – und auch die Meider – dieses direkten Nachweihnachts-Shoppings einig: Sowas weiß man – eigentlich – vorher. 😉

 

Kommentare (39)

  • Herta Heinert via Facebook

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    War nicht anders zu erwarten, das ist der helle Wahnsinn

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Jep, Herta Heinert, „heller Wahnsinn“ kam in einigen entgeisterten Kommentaren von Leuten, die sich das Schauspiel live vor Ort betrachteten… 😉

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Jep, Herta Heinert, „heller Wahnsinn“ kam in einigen entgeisterten Kommentaren von Leuten, die sich das Schauspiel live vor Ort betrachteten… 😉

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  • David Dahlke via Facebook

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    Man kann ja auch nicht bis morgen warten ne

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  • Christopher Harwig via Facebook

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    Dumm…sowas tu ich mir gar nicht an…jedes Jahr das gleiche 😀 wenn dann kauf ich mir nen ordentlichen Vorrat um mich gar nicht in das Gedränge zu stürzen :) da wirste eh weggeschoben…

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  • David Baumkötter via Facebook

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    Es sei doch jedem selbst überlassen! Ich war heute selbst auch kurz da! Die Einzelhändler können auch selbst entscheiden, ob sie öffnen oder nicht. Und die Angestellten arbeiten nunmal im Einzelhandel! Da gibt es eben diese verkaufsoffenen Sonntage! Wer damit nicht einverstanden ist, sollte in einen Job wechseln, der ihm solche Arbeitszeiten bietet, mit denen er einverstanden ist(!) Zumal die meißten Angestellten wohl Sonntagszuschläge erhalten. (In der Gastro waren das immer die beliebtesten Arbeitstage, weil der Zuschlag „netto‘ ausgezahlt wurde 😉

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Klar sei es jedem selbst überlassen, David Baumkötter. Man darf aber natürlich gleichwohl Unverständnis zum Ausdruck bringen. 😉 Wem es Spaß gemacht hat, sei es gegönnt!

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    • Stefanus Maxus via Facebook

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      Hallo David Baumkötter, die meisten abhängig Beschäftigten können nicht mal eben so ihren Job wechseln oder haben so die grosse Auswahl! Lassen Sie mich raten, Sie sind entweder Student oder in der öffentlichen Verwaltung als Beamter tätig?!

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    • David Baumkötter via Facebook

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      Hallo Stefanus Maxus, jeder ist für sich selber verantwortlich! Sofern jemand nicht in der Lage ist, (warum auch immer) seinen Job zu wechseln, muss er halt mit den Ladenöffnungszeiten klar kommen! (Du hast es aber gut erkannt! Ich habe in der Tat studiert und sowohl neben meinem Studium als auch neben meiner Ausbildung beim „goldenen M“ gebuckelt… Ich arbeite bei einem bekannten Hersteller für Elektrowerkzeuge in der Pos-Planung und Entwicklung! Gruß

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    • Stefanus Maxus via Facebook

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      Ja, dann sind wir ja fast Berufskollegen, studiert habe ich auch mal…bin heute bei einem Maschinenbauer tätig. Mit der Selbstverantwortung, das ist grundsätzlich schon richtig. Aber Fähigkeiten, Reichtümer und Startvoraussetzungen sind schon naturgemäss ungleich verteilt, so gesehen hat nicht jeder die gleichen Freiheitsgrade alles selbst und frei zu entscheiden.

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  • Andy Fischer via Facebook

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    Ich verweilte auf dem Sofa.

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  • Jen Chen via Facebook

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    Unverschämt ! Einmal langes Wochenende und schon wird es Ihnen wieder weg genommen ! Hab ich kein Verständnis für …

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  • Helmut Brune via Facebook

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    Ob das den Umsatz deutlich gesteigert hat, weiß ich natürlich nicht. Viele gehen ja nur gucken, gucken, nicht kaufen.

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  • Annett Kyncl via Facebook

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    Der verkaufsoffene Sonntag nach Weihnachten ist immer besser wie der vor Weihnachten! Bei tollem Wetter war auch die Kauflaune sehr gut, gelungener Tag! ?

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  • Andrea Kühn via Facebook

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    Sowas brauchen wir nicht,wir haben einen tollen Spaziergang mit unserem Hund gehabt:)

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  • Julia Müller via Facebook

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    Kurz bei C&A drin gewesen: Im Erdgeschoss eine Katastrophe, weil über den Kleidungen „Sale“ stand. Dann wirste zur Seite geschubst, weil man einfach nur wieder rauswollte. Leute können es auch übertreiben und morgen geht die Welt unter.

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      … :-/ hört sich leider nicht wirklich entspannend an.

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    • Julia Müller via Facebook

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      Die ganze Stadt war nicht sehr entspannend, alle waren irgendwie aggressiv. Im Gamestop kam man weder rein noch raus und bei Rossmann 10 Min anstehen für ne Packung Klopapier.

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Diese Aggro-Stimmung kann damit zu tun haben, dass viele Leute dieses mehrere Tage so eng Aufeinanderhocken bzw. diesen Zwang zur Muße nicht verpacken können. Tja, schade, wenn die Weihnachtstage so stressig enden.

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    • Julia Müller via Facebook

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      Ich glaube fast niemand kann Weihnachten „entspannt“ feiern. Fast alle haben diesen Zwang Stundenlang am Herd zu stehen, damit auch alles perfekt ist.

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  • Silke K.

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    Viele Menschen, haben nichts mit dem Umsatz zu tun, mir tun die angestellten nur Leid, die arbeiten mussten, gehe mal eher davon aus die Leute sind eher spazieren gegangen und haben das Wetter genossen und einen Schautag draus gemacht. 3 Tage am Stück zu Hause zu verbringen ist für so manchen eine lange Zeit. :-)

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Nun ja, Silke K., von vielen Händlern hört man Jubel – die Kassen sollen durchaus fröhlich geklingelt haben. Das tun sie dann freilich heute und in den nächsten Tagen vermutlich verhaltener…

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  • Thomas Gragen via Facebook

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    Warum kann man den Verkäufern nicht mal ein laaannges Wochenende gönnen? Das gab’s doch früher auch nicht!!

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  • Melina Siebert via Facebook

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    Ma Ba

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