Rundblick-Unna » Dem Brustkrebs „davonpaddeln“: „Ladybugs“ freuen sich über Mitsportlerinnen

Dem Brustkrebs „davonpaddeln“: „Ladybugs“ freuen sich über Mitsportlerinnen

Dem Brustkrebs „davonpaddeln“ – die positive Wirkung des Dachbootsports auf das Krankheitsbild ist inzwischen nachgewiesen. Und nun sind auch die „Ladybugs“ offiziell als Selbsthilfegruppe anerkannt. Die Gruppe von Frauen aus dem ganzen Kreis Unna, die alle einmal an Brustkrebs erkrankt waren, zählt ab sofort zu den rund 270 Selbsthilfegruppen, die von der Kontakt- und InformationsStelle für Selbsthilfegruppen des Kreises (K.I.S.S.) unterstützt werden.

Aus Anlass der Aufnahme der Gruppe in das Verzeichnis der K.I.S.S. informierte Mitarbeiterin Lisa Nießalla in einer lockeren Gesprächsrunde über die Möglichkeiten des Austauschs mit anderen Selbsthilfegruppen. „Einfach toll, welche Angebote es im Kreis gibt“, war denn auch die einstimmige Meinung der Teilnehmerinnen.

Die „Ladybugs“ sind eine überaus aktive Gruppe, die 2011 in Kooperation mit dem Brustzentrum des St.-Marien-Hospital Lünen gegründet wurde. Seit März trainieren die Frauen beim KSC Lünen mit viel Spaß im Drachenboot. Die „Ladybugs“ gehören damit zu den weltweit organisierten „Pink Paddlers“. In erster Linie geht es den Paddlerinnen um die Gemeinschaft mit Gleichgesinnten, nicht um sportliche Höchstleistungen. Der Schultergürtel wird besonders trainiert, und auch auf das Lymphsystem hat das Paddeln einen positiven Einfluss.

Die Gruppe freut sich über jede weitere Mitpaddlerin. Wer das Drachenbootfahren gern einmal ausprobieren will, kann einfach vorbeikommen: Trainiert wird jeden Mittwoch ab 18 Uhr am Vereinsheim des KSC Lünen, Bergstraße 86. Mehr Informationen gibt es auf der Internetseite www.pink-drachenboot-ladybugs.jimdo.com  oder per E-Mail an drachenboot.ladybugs@yahoo.de sowie bei der Kontakt- und InformationsStelle für Selbsthilfegruppen des Kreises Unna.  Die Ansprechpartnerin Lisa Nießalla ist unter Tel. 0  23 06 / 1 00-6 10 oder per E-Mail an lisa.niessalla@kreis-unna.de erreichbar

Kommentare (3)

  • Helmut Brune via Facebook

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    Brustkrebs ist schon eine schlimme Sache. Das hat mehr Folgen, als manch einer denkt. Ich habe es aus nächster Nähe mitgemacht.

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  • Ulrike Berckhoff via Facebook

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    Die Frauen müssen sehr stark sein und das wichtigste die Familien und Freundinnen müssen hinter ihnen stehen ! Ich habe drei Freundinnen die an Brustkrebs erkrankt sind ! Sie gehen wirklich durch die Hölle ! Sie haben es alle geschafft ! Es hat uns mehr zusammen rücken lassen !
    ,,??????????????

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