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Dealer bietet Zivilpolizisten Kokain an

Ein mutmaßlicher Drogendealer geriet Freitag in Dortmund an den Falschen: Er bot ausgerechnet einem zivilen Beamten Kokain an.

Am hellen Nachmittag fragte der 42-jährige Essener den Polizeibeamten in Zivil, ob er Kokain kaufen wolle. Der Polizeikommissar wies sich aus und forderte den Tatverdächtigen sogleich energisch auf, seine Hände zu zeigen. Überrascht, aber nicht reaktionsunfähig trat der Mann statt dessen sofort heftig gegen das Knie des Beamten und stopfte sich die vermutlichen Drogen – die er noch in der Hand hielt bzw. in der Hosentasche hatte – teilweise in den Mund, bevor er losrennen wollte, und dabei schlug er in Richtung des Polizisten.

Doch der ließ sich trotz Widerstands und heftiger Gegenwehr nicht abschütteln. Es entstand ein Gerangel, in dem es Polizisten gelang, den rabiaten Dealer zu fixieren und ihm trotz Kopfstößen und Tritten Handfesseln anzulegen.

Bei seiner Durchsuchung fanden sich mehr als 700 Euro Bargeld und insgesamt 14 Verkaufseinheiten Drogen (vermutlich Kokain).

Der 42-jährige Essener wurde vorläufig festgenommen. Der verletzte Polizeibeamte wurde anschließend ärztlich behandelt und konnte seinen Dienst nicht weiter fortsetzen.

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