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Dauerbaustellenfrust in Billmerich – Es liegt am guten Baustellenwetter

Straße aufgerissen – Straße wieder zu. Straße aufreißen – Straße wieder zugraben. „Das Ganze geht schon seit September so“, stöhnen Anwohner der Straße Im Hach in Billmerich. Der Dauerbaustellenfrust vor ihren Türen macht sie mürbe. „Erst Gelsenwasser, dann Stadtwerke – und zwischendurch alle paar Tage kein Strom!“

Wir fragten bei der Stadtverwaltung nach, wann ein Ende des Baustellenmarathons in Billmerich in Sicht ist. Zuletzt waren in der Tat die Stadtwerke am Werk, bestätigt Stadtsprecherin Katja Sahmel. Dass sie noch so kurz vor Weihnachten die Baugruben aufrissen, lag – am Wetter. Das war (und ist) nämlich äußerst baustellenfreundlich.

„Bei diesen Arbeiten handelte es sich um den Wechsel von Hausanschlussleitungen“, informiert Katja Sahmel. „Die Arbeiten waren eigentlich für das kommende Jahr nach der Frostperiode geplant. Das war auch Stand der Abstimmung mit der Stadt und Gelsenwasser. „

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Fotos von voriger Woche: Baugrubenhopping Zum Hach in Billmerich. Das extrem milde Winterwetter hat die Stadtwerke zu dem Entschluss gebracht, den Wechsel der Hausanschlussleitungen kurzerhand vom Frühjahr auf die Vorweihnachtszeit vorzuziehen.

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Doch wegen der fast frühlingshaft milden Witterung – wann hat man das schon im Dezember! – hätten sich die Verantwortlichen bei den Stadtwerke kurzfristig dazu entschlossen, diese Arbeiten vorzuziehen. „Dadurch ist jetzt möglicherweise der Eindruck einer Dauerbaustelle bei den Bürgern entstanden“, erklärt Katja Sahmel und bittet zugleich um Verständnis um die kurzfristige Entscheidung.

Bis zu den Weihnachtsfeiertagen sollte diese Baumaßnahme abgeschlossen sein, und im Januar würden dann nur noch fünf weitere Hausanschlussleitungen in einem Wendehammer ausgetauscht. Das wär´s dann fürs Erste mit der Dauerbaustelle in Billmerich.

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