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Cowboys wider Willen – Polizeibeamte fangen entlaufene Pferde ein

Yee-haw!!! Drei ausgebüchste Pferde hielten eine Vielzahl uniformierter „Cowboys wider Willen“ aus Hamm, Unna und der Autobahnpolizei Dortmund in der Nacht zum heutigen Sonntag auf Trab.

Ein Autofahrer hatte der Einsatzleitstelle der Polizei in Hamm drei freilaufende Pferde auf dem Parkplatz eines großen Möbelhauses an der Werler Straße/Unnaer Straße in Hamm-Rhynern mitgeteilt. Da in der Nacht gegen 1:35 Uhr durchaus davon ausgegangen werden kann, dass die Pferde wohl eher auf einer Weide denn auf einem Parkplatz ihre Nachtruhe verbringen sollten, trachteten die eingesetzten Polizeibeamten danach, sie dem grünen Geläuf wieder zuführen zu können.

Doch die drei Ausreißer wollten nicht mitspielen und machten sich fluchtverdächtig auf der nahe gelegene Autobahn 2 in Richtung Bönen aus dem Staub. Weil zu befürchten war, dass blechverkleidete, gummibereifte und pferdestarke Karossen mit den Vierbeinern unerwünschten Kontakt aufnehmen würden, musste die Autobahn zwischen den Anschlussstellen Hamm und Bönen vorübergehend gesperrt werden.

So „um den Spaß gebracht“, kehrten die Vierbeiner reumütig auf den Parkplatz zurück und ließen sich dort in Ermangelung mehrerer Lassos widerstandslos an die als Kandarre zweckentfremdeten Dienstkoppel agiler Polizeibeamter nehmen. Mithilfe eines pferdesachverständigen Nachbarn wurden die Tiere nach dem einstündigen Ausflug ihrer Heimat wieder zugeführt. Der Pferdehalter wurde informiert. Er kümmerte sich schließlich um seine vierbeinigen Freunde – und um die sichere Wiederherstellung des defekten Weidezaunes.

Übrigens war das nicht der einzige tierische Einsatz am frühen Sonntagmorgen. Kurze Zeit später marschierten zwei Rehe durch ein Wohngebiet am Pilsholz. Allerdings waren die schon geflüchtet, als die Polizei eintraf.

 

Bereits am Freitag war ein Kalb auf der Flucht und es verschwanden 40 Koi-Karpfen und 20 weitere Fische.

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