Rundblick-Unna » CDU Fröndenberg: Flüchtlingskrise mit Mauerfall vergleichbar – „Es hilft nichts – wir müssen da durch!“

CDU Fröndenberg: Flüchtlingskrise mit Mauerfall vergleichbar – „Es hilft nichts – wir müssen da durch!“

Statt „Wir schaffen das!“ mal zur Abwechslung „Wir müssen da durch!“  Fröndenbergs CDU appelliert ans Durchhaltevermögen der Bürger. Die „enormen Herausforderungen“ der Flüchtlingskrise seien „vielleicht noch mit dem Fall der Mauer vergleichbar“. Zugleich stellt sich CDU-Chefin Sybille Weber hinter den Kurs ihrer Kanzlerin: „Das Grundrecht auf Asyl steht für uns außer Frage.“

Waren die bisherigen Herausforderungen bei der Aufnahme von Flüchtlingen eher Angelegenheit von Stadt, Politik und Patenschaftskreis, sei nun auch ein Teil der Bevölkerung in seinem Alltag betroffen, schreibt die CDU in einer Pressemitteilung auf ihrer Homepage. „Die Sporthalle an der Gemeinschaftsgrundschule wird vorübergehend in eine Unterkunft für etliche Dutzend Menschen umfunktioniert. „Der Schul- und Vereinssport wird dadurch beeinträchtigt. Eltern der GGS-Schüler stellen auch Fragen nach der Sicherheit“, bestätigt Ratsfrau Weber.

Sibylle Weber CDU FRÖ (2)

Sibylle Weber (CDU).

Sie und ihr Team registrierten aufmerksam die Reaktionen u. a. in den Sozialen Medien. Rundblick Unna hatte am vorigen Wochenende, als die Nutzung der Grundschulturnhalle für Flüchtlinge durch die Stadt vermeldet worden war, ein Dutzend Fragen von Fröndenberger Lesern gesammelt und sie an Bürgermeister Rebbe weitergeleitet, der sie gleich am Montag umfassend beantwortete.

Dabei betonte der Bürgermeister auch mehrfach, dass eine frühere Information der Bürger faktisch gar nicht möglich war, denn die Zuweisungen des Landes geschehen mit extrem kurzer Vorlaufzeit (oft nur einem Tag). Am kommenden Mittwoch will Rebbe nun einen öffentlichen Informationsabend anbieten, nach Meinung der CDU viel zu spät. Um „wilden Spekulationen“ vorzubeugen, habe die CDU schon vor einiger Zeit darum gebeten, dass der Bürgermeister die Fröndenberger in einer Versammlung über den Stand der Dinge und die denkbaren Maßnahmen informiere. Dies sei aber abgelehnt worden.

Nach dem Eindruck der CDU ist die Hilfsbereitschaft in Fröndenberg nach wie vor immens. Gerade die Flüchtlingspaten gingen längst an ihre Grenzen. „Wir appellieren an alle, diesen schwierigen Weg mitzugehen. Es hilft nichts – wir müssen da durch! Auch, wenn damit die eine oder andere persönliche Einschränkung verbunden ist.“

Kommentare (14)

  • Helmut Brune via Facebook

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    Ja ja, laß das nur die „Mutti“machen.

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  • Stefan Werner

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    Die CDU (also genau die Partei, die uns das ganze eingebrockt hat) schreibt also „…sei nun auch ein Teil der Bevölkerung betroffen…“ Hallo? Geht’s noch? Über die kommenden Steuererhöhungen sind ALLE betroffen (ausser natürlich die Steuervermeidungsklientel, die IM Petra ja so gerne hofiert). Die Oberfrechheit ist aber, nun dem Bürgermeister den Vorwurf zu später Information zu machen. Wer hält denn den Bürger derzeit im Ungewissen, was sich hinter „Wir schaffen das“ verbirgt? Das ist doch Merkel und ihr Gefolge!

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  • Marc Weber via Facebook

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    Leute der Fall der Mauer War eine Bundes interne Angelegenheit. Das musste man wirklich durch. Das was wir jetzt erleben ist zu kontrollieren, und zu limitieren.

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    • Fürst

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      Ja, genau. Allerdings zu kontrollieren?

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  • Markus Krabe via Facebook

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    Den Mauerfall mit der jetzigen Situation zu vergleichen ist wohl der blanke Hohn aber lasst euch mal alle weiter einlullen !

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  • Markus Krabe via Facebook

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    Die Politiker urinieren uns auf den Kopf und der Deutsche Wetterdienst sagt es regnet!

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  • Wierumer

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    vermutet hatte ich ja es schon lange, aber das ist der Beweis. Unsere gewählten Vertreter in der Politik sind offensichtlich weltfremd, boniert, laufen mit Scheuklappen durch die Gegend und sind karrieregeil lieber dem Fraktionszwang folgend zu Aussagen bereit die normal nicht zu tragen sind. Die Helfer sind nicht nur physisch sondern sicher auch psychisch am Ende, die Sozialabgeben in den Kommunen sind nicht zu stemmen, der Kämmerer von Holzwickede hat heute dazu berichtet. Die unerträgliche Situation in ganz Europa, vor allem in den Balkanländern, ist durch unsere Bundeskanzlerin durch ihre „Einladungspolitik“ bewusst herbeigeführt worden. Wobei noch zu klären ist wer da unterwegs ist. Witschaftsflüchtlinge einerseits und 80% eben keine Familien mit Kindern sondern Männer im Aalter von 18-30. Sogar die „ach so seriöse“ ARD hat ja zugegeben dass die veröffentlichen Bilder nicht objektiv waren. Der Vergleich die momentane Situation mit dem Mauerfall gleichzusetzen ist der blanke Hohn.

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  • Herta Heinert via Facebook

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    Und „Mutti“ macht’s

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  • Tobi

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    Solche Vergleiche (Äpfel mit Birnen) kommen, wenn selbst Parteisoldaten das Verhalten der Chefin nicht mehr vernünftig erklären können. Seit wann gilt Asyl für Wirtschaftsflüchtlinge, die zig sichere Länder durchquert haben ?!
    2015 wurden 4.600 aus Nrw abgeschoben, nachdem ihre Versorgung von Steuergeld finanziert wurde, bekommen sie noch bis zu 2.000€ Steuergeld als Geschenk, dass sie gehen.
    Schäuble verschuldet unsere Republik, weil er noch Merkels Aussage halten will (wir schaffen es ohne Steuererhöhung). Verschuldung, also zahlen unsere Kinder für diesen Alptraum!!
    Die verstrahlten Politiker gehören abgewählt. Merkel zieht das Spiel durch, weil sie bis 2017 im Sattel sitzt. Ich hoffe Seehofer zieht das durch, holt seine Leute aus Berlin „hoam“ und schickt seine Illegalen nach Berlin.

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  • Susanne Appelstiel via Facebook

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    Da kann man nurnoch mit dem Kopf schütteln. Macht mal schön, ihr schafft das 😉

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  • J.Müller

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    Ja, Susanne Appelstiel, aber leider mit unserem Geld !! Wer jetzt noch SPD und CDU wählt, kann nur bekloppt sein. Wie die sich gegenseitig die lukrativen Posten zuspielen, sieht man ja jetzt in Holzwickede. Auch, sehr lehrreich, wie SPD und CDU mit dem Bürgerwillen umgehen.
    Da wählen die Holzwickeder mit großer Mehrheit eine unabhängige Bürgermeisterin, heucheln was von guter Zusammenarbeit, und dann, wenn die Bürgermeisterin in die Aufsichtsräte soll, damit sie informiert ist, stimmt die Groko dagegen. Das ist eine bodenlose Unverschämtheit, wie man mit der gewählten Bürgermeisterin umgeht und wie man den Willen der Bürger mit Füßen tritt.
    Für mich sind diese Volksparteien für alle Zeit gestorben. Meine Stimme für die nie mehr !!!

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    • Fürst

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      Leute, es gibt eine ALTERNATIVE, wählt sie!

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  • Wolfgang

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    Bravo Tobi, genau so ist es. Schrecklich finde ich, dass die polotische Klasse uns für so blöd hält. Den Fall der Mauer und die Wiedervereinigung, die von Anfang an formuliertes Ziel unserer Verfassung waren, mit dieser Zuwanderungsflut zu vergleichen, ist schlicht Schwachsinn. Merkel und ihre CDU schaffen es noch, unsere Republik vor die Wand zu fahren. Es kann so nicht weitergehen!!!!

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