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Bus fahren trotz Leseproblemen: VKU testet Symbole als Orientierungshilfe

Welchen Bus muss ich nehmen? Wo fährt der Bus ab? Solche Fragen können ungeübten oder des Lesens und Schreibens nicht kundigen Menschen Probleme bereiten. Die VKU testet jetzt den Einsatz von Symbolen als mögliche Lösung.

Erarbeitet wurde das Symbolsystem in dem Projekt „JederBus, Inklusion erfahren“. Ausprobiert wird es in Lünen. Die Stadt erhielt einen neuen Fahrplan, in den Symbole für die StadtBuslinien eingearbeitet wurden.

Orientierung durch wiederkehrende Symbole möglich

Die Symbole finden sich im Fahrplanbuch, auf dem Liniennetzplan, auf den Aushangfahrplänen und den Haltestellenschildern. Sobald die technischen Voraussetzungen geschaffen sind, werden die Symbole auch in den Zielanzeigen der Busse angezeigt.

Die Symbole sollen die Orientierung erleichtern, denn der Fahrgast muss nichts mehr lesen, sondern kann sich an den überall wiederkehrenden Farben und Symbolen orientieren.

Anregungen während der Testphase besonders willkommen

Während der Testphase auf den Lüner Stadtlinien wird überprüft, ob das erarbeitete System auf den Rest des Kreises übertragen werden kann oder ob noch Änderungen nötig sind.

Erfahrungsberichte und Anregungen während der Testphase sind jederzeit willkommen. Wer – vor allem auch als Betroffener – Hinweise geben kann, wird gebeten, sich bei der VKU, Projekt JederBus, unter Fon 0 23 07 / 209-68 (Gaby Freudenreich) oder per E-Mail (gaby.freudenreich @vku-online .de) zu melden.

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