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Burkinis im Freibad am Cappenberger See erst verboten, jetzt erlaubt

Im Freibad am Cappenberger See in Lünen war das Baden in Burkinis erst verboten. Jetzt ist es doch erlaubt. Nach intensiven Gesprächen mit den unterschiedlichen Gruppen haben die Lüner Stadtwerke als Betreiberin des Bades ihr Verbot gekippt, um auch strenggläubigen Frauen die Teilhabe am Gemeinschaftsleben zu ermöglichen. Gerade junge Mädchen müssten das Schwimmen lernen, sagte Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns dem WDR.
Die Ganzkörper-Badeanzüge für muslimische Frauen und Mädchen seien zu unhygienisch, hatten die Stadtwerke ihr vieldiskutiertes Verbot begründet. Denn unter dem Burkini könne noch Unterwäsche getragen werden.
Zudem sahen die Stadtwerke in Burkinis ein Sicherheitsrisiko. Denn wenn sich die Unterwäsche darunter beim Schwimmen mit Wasser vollsauge, könnten die Frauen untergehen. Ihr Verbot unterfüttern die Stadtwerke mit der Badeordnung, die auch für das Lippebad gilt: nur „badübliche Kleidung“ ist dort erlaubt.
Lünens Integrationsbeauftragter kritisierte das Verbot nachdrücklich.  Der Burkini sei ebenso eine „badübliche“ Bekleidung wie Badeshorts, Badeanzüge oder Bikinis, werde aus dem gleichen Stoff gefertigt. Das Recht an Teilhabe am öffentlichen Leben schließe auch den Besuch eines Schwimmbades ein. Und mit dem Burkini könnten gläubige Musliminnen ihre  religiösen Überzeugungen und die Freude am Schwimmen vereinbaren.
(Foto: Beispielbild GSW / Archiv)
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Rundblick Unna Hanno via Rundblick Unna: Dinge, die die Welt nicht braucht.
Warum leben diese Menschen eigentlich in Deutschland und nicht in Saudi Arabien, wo sie all diese exotischen Gebräuche pflegen können ????

Ingo Jensch Weil man da für sein Geld arbeiten muss ?

Ralf Hausk Arbeiten ja! aber als Sklaven ohne Lohn bei ihren Glaubensbrüdern. Hier Buntland ist alles viel schöner.
Ralf Hausk Als Junge in der Jugendfeuerwehr 1974 habe ich schon gelernt von der DLRG das so wenig Kleidung wie möglich Lebensrettend ist. Zu recht hat dich zu der Zeit jeder Bademeister aus dem Bad geworfen wenn du mehr als eine Badehose oder Badeanzug an hattest.Wann bekommen wir endlich mal wieder Entscheidungsträger die einen „Arsch in der Hose“ haben.
Marcus Stadel Es ist falsch, dass wir uns ändern.

Kommentare (5)

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