Rundblick-Unna » Bürgermeisters Solo auf Rotem Sofa: Ein Krebs mit Stielmus-Hunger, der Frauenarzt werden wollte – der Frauen wegen

Bürgermeisters Solo auf Rotem Sofa: Ein Krebs mit Stielmus-Hunger, der Frauenarzt werden wollte – der Frauen wegen

Was wir schon immer über UNseren Bürgermeister wissen wollten… war, dass er zum Beispiel am liebsten Stielmus isst, vielleicht gerade deshalb sein Idealgewicht von 80,4 kg hält (ob er die Frage nach seinen Körpermaßen wohl geahnt und sich vorab gewogen hat…?) – dass sein größter Fehler seine Ungeduld ist und dass ihm Sternzeichen wurscht sind.

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Krebs ist er, „na jaaa“, er winkt ab, „denen sagt man glaube ich nach, dass sie eine harte Schale, aber einen sensiblen Kern haben….“

Gelächter im Publikum. Weswegen nun gerade an dieser Stelle erschließt sich nicht eindeutig, lachen die Leute über den harten Kolter, das Sensibelchen Kolter,…? Es ist egal, denn das Lachen ist freundlich und nett, ja, und freundlich und nett geht es ja nun auch zu, wenn Sozialdemokraten ihren roten Bürgermeister(Allein-)Kandidaten entspannt über „Persönliches und Politisches“ plaudern lassen und ihn dazu obendrein auf ein rotes Sofa setzen.

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Schlusspunkt hinter gleich einem Triple Roter Sofa-Veranstaltungen: Vor 14 Tagen nahm Kolter Auge in Auge mit Bundesfraktionsgeschäftsführer Oppermann auf nämlichem Sofa Platz, vorige Woche saß er – nicht, nicht auf roten Sofas noch sonstwo, sondern stand und obendrein neben einer grünen Schulministerin – ein Farbausreißer war der Löhrmann-Talk in diesem seltsamen „Dialog-Wahlkampf“, der dem Wähler, diesem unbekannten Wesen, Geschmack auf dieser oberseltsamen Bürgermeister“Wahl“ ohne Personalauswahl machen soll.

Ob´s gelingt, ob´s gelungen ist mit dieser so schrecklich schwierigen Mission „Unna geh(t) wählen“ (mal sieht man den Slogan als Imperativ und mal als Tatsachenbehauptung) – Unna und sein alter und neuer Bürgermeister werden´s am Abend des 13. September wissen. Keine Tag und keine Stunde früher als am Wahlsonntagabend nach 18 Uhr.

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Diesen Mittwochabend saß Werner Kolter also final nochmal auf dem SPD-farbenen Möbel und plauderte, interviewt vom fast 30 Jahre jüngeren Mitgenossen Maik Luhmann, durchaus gewagt aus dem Nähkästchen: Was wir zum Beispiel schon immer mal (jetzt wirklich…!) über UNseren Bürgermeister wissen wollten, ist, dass er – Trommelwirbel – noch zu Abizeiten nicht Bürgermeister werden wollte, sondern – Frauenarzt.

„Frauenarzt wollte ich werden, jawohl“, offenbarte der 66Jährige („… da kommt man erst in Schuss – mit 66 ist noch lange nicht Schluss…“) seinem aufmerksam aufhorchenden Auditorium – wieso gerade Frauenarzt? „Na ja…“ – er grinst – „.. ich hatte damals noch nicht sooo viele Freundinnen. Und ich dachte, über diesen Beruf klappt´s vielleicht besser.“ Ah ja.

Übrigens – bloß damit kein falscher Eindruck entsteht: dem Persönlichen folgte natürlich auch noch Politisches. Aber eine Bürgermeisterwahl ist ja in erster Linie eine Persönlichkeitswahl. Erst recht, wenn sie ohne Auswahl ist.

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