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BSV nimmt Luftgewehrstand wieder in Betrieb – „Lösung für KK-Anlage finden“

Horrido und wieder angelegt! Der Bürgerschützenverein Unna hat am Mittwoch seinen Luftgewehrstand wieder in Betrieb genommen, nachdem ihm vor 15 Tagen vorübergehend die Betriebserlaubnis entzogen wurde.
„Wir sind stolz darauf,  in Eigenregie den Auflagen des Gutachters und der Kreispolizeibehörde nachgekommen zu sein; innerhalb etwas mehr als 2 Wochen“, gibt der Schießoffizier der Sportschützen, Christoph Tetzner, erleichtert und erfreut bekannt.

schießstand bsv 2

Zur Einweihung ließen sich am „neuen alten Schießstand“ natürlich auch zahlreiche Vorstandsmitglieder blicken. „Trotz dieses Teilerfolges stehen uns noch einige Aufgaben ins Haus. Wir müssen auch dafür sorgen, mit der Kreispolizeibehörde eine Übergangslösung für unsere Kleinkaliber-Schießanlage zu finden. Auch dafür wurde die Genehmigung entzogen“, gibt der Schießoffizier zu bedenken.
Schließlich feiert der BSV Unna im kommenden Jahr sein 240-jähriges Bestehen. „Und in diesen stolzen Geburtstag ohne Genehmigung im KK-Bereich starten?“, sorgt sich Tetzner mit seinen Vereinskameraden. „Was soll da aus dem Dördelmann-Pokalschießen werden, das immer im Februar stattfindet? Sicherheit geht vor, ganz klar, aber die Strömungsrichtung der Gase bei der Schußabgabe soll nun geändert werden im Vergleich zum letzten Gutachten?“
Dafür braucht der BSV Zeit: für die nötigen Bauunterlagen, die Genehmigung, das Planungsverfahren etc.. „Rom wurde auch nicht an einem Tage erbaut. Und einem Verein, der seit fast 240 Jahren besteht, sollte auch die Möglichkeit einer Übergangslösung geboten werden“, findet Christoph Tetzner. Und zeigt sich optimistisch: „Daran arbeiten wir! Horrido und Glück auf!“

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